Archiv für Januar, 2008

Bye bye Plastikbeutel

Mittwoch, 16. Januar 2008

Wenn Australien ab 2010 die Glühbirne verbietet, kann es ihrem Erfinder wurscht sein: Zum Glück hat Jara Cimrman (siehe unseren Newsletter vom 12. Oktober 2007) auch das Nachfolgeprodukt, die Energiesparlampe, entwickelt. Doch das Thema des heutigen Newsletters ist nicht das – leider fiktive – Prager Universalgenie; sondern das Riesenland in der südlichen Hemisphäre, in das unsere Bundesrepublik einundzwanzigeinhalb Mal hineinpasst.

Zwar leben in Australien keine zwanzig Millionen Menschen – also nur ein Viertel so viele wie bei uns – doch die verbrauchen im Jahr nicht weniger als vier Millionen Plastiktüten. Falls Ihnen das zuviel an Zahlen ist, hier die gute Nachricht: Ab 2009 sollen es null sein. Null Plastiktüten. Die will die neugewählte linke Regierung in Canberra nämlich abschaffen. Ein Ersatzprodukt, in dem die Australier künftig ihre Einkäufe nach Hause schleppen, ist noch nicht gefunden. Vielleicht liest Premierminister Kevin Rudd ja diesen Newsletter.

Da kann er gleich mal auf die Ausgabe vom 22. August 2007 gehen: Dort wird eine mögliche Alternative vorgestellt: der Stoffbeutel, der vor der Wende in allen europäischen sozialistischen Ländern im Einsatz war. Jara Cimrman soll darin immer seine Erfindungen zum Patentamt getragen haben.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Bis ans Ende der Welt

Dienstag, 15. Januar 2008

Soooo viele Menschen beziehen unseren Newsletter nicht. Deshalb hatte ich gedacht, dass die beiden Leserinnen aus den USA die am weitest entfernt wohnenden sind. Vielleicht, hoffte ich, würde sich ja eines Tages jemand von der Westküste der Vereinigten Staaten oder aus dem kanadischen British Columbia melden. Doch die erfreuliche Nachricht erreichte uns aus einer ganz anderen Richtung.

Wenn Sie jetzt glauben, ein Abonnent hätte sich aus Australien oder Papua-Neuguinea gemeldet, liegen Sie falsch. Der Mann, der täglich unseren Newsletter erhält, wohnt noch viel weiter weg. Bevor Sie jetzt in Anzweiflung der Tatsache, ob das möglich ist, Ihren Atlas hervorkramen, versichere ich Ihnen: Ja, es ist möglich. Rund 3000 Kilometer südöstlich von Australien, ziemlich in der Mitte der neuseeländischen Nordinsel, liegt das Städtchen Taupu am gleichnamigen See.

Sollten Sie in dieser idyllischen Landschaft einmal Urlaub machen, wüsste ich ein gutes Motel. Es gehört Peter Maier, der sich – Sie ahnen es bereits – als Newsletter-Bezieher geoutet hat. Ihm gebührt nun eine Ehre, die schwerlich übertroffen werden kann. Selbst die Arktis ist in der Luftlinie von Bonn aus näher als Neuseeland.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Bravourös am Berg, erfolglos in der Ebene

Montag, 14. Januar 2008

„Es gibt noch einen Riesenberg, den ich gern besteigen möchte! Das ist der Mount Everest! Zum Gipfel eines jeden Berges führt ein gangbarer Weg. Ich glaube sicher, dass es auch einen auf den Mount Everest, den Allerhöchsten, gibt.“ Er selber schaffte es nicht mehr dorthin. Dafür gelang ihm etwas, was keiner vor ihm vollbracht hatte:

Als erster Mensch bezwang Matthias Zurbriggen den höchsten Berg Amerikas – den Aconcagua an der Grenze zwischen Argentinien und Chile – noch dazu im Alleingang. Die Ankunft auf dem 6959 Meter hohen Berg, heute vor 111 Jahren, war der Höhepunkt seines Lebens. Danach ging es bergab, zunächst unmerklich. Neue Herausforderungen, Höhenmeter betreffend, erwarteten ihn nur in Asien.

Doch für die Achttausender im Himalaya und im Karakorum war der 1856 Geborene allmählich zu alt. Nach mehreren lukrativen Reisen als bezahlter Expeditionsführer, die ihn in Höhen über 7000 Meter führten, ging Zurbriggen zurück in die Heimat. Fortan führte er nur noch Touristen auf seine Westschweizer Hausberge. Doch auch diese Tätigkeit endete abrupt im Jahr 1907. Er zog nach Genf, trennte sich von Frau und Kindern, verfiel dem Alkohol, wurde Landstreicher.

Rätselhaft wie seine letzten Lebensjahre war auch das Ende: Am 21. Juni 1917 fand man ihn erhängt auf. Luis Trenker sagte später über den Bergsteigerkollegen: „Er war wie alle in den Bergen daheim und ihnen verfallen.“ In ein ziviles Leben hat der Extremkletterer Zurbriggen nie zurückgefunden.

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Das verflixte siebte Jahr

Freitag, 11. Januar 2008

Der Euro ist kein Teuro: Das bestätigen uns stets aufs Neue Politiker aller Couleur. Als Nachweis führen sie hochoffizielle Quellen an, etwa den Verbraucherpreisindex für Deutschland des Statistischen Bundesamtes. Doch der ausgewählte Warenkorb an Produkten enthält beileibe nicht immer das, was ein Durchschnittsbürger täglich kauft. Otto Normalverbraucher hat ein empfindliches Gespür für Teuerungen, die ihn täglich treffen. Es beginnt mit dem morgendlichen Brötchenkauf, setzt sich an der Tankstelle fort und endet beim Feierabendbier.

Die Preise für alle diese Produkte sind um ein erhebliches mehr gestiegen als die 1,8 Prozent, die das Statistische Bundesamt für die Jahre 2002 bis 2006 als mittlere Inflationsrate errechnet hat. Daher sprechen Wissenschaftler wie Professor Hans Wolfgang Brachinger von der Universität Fribourg von der gefühlten Inflation: Diese gibt den von der Bevölkerung wahrgenommenen Preisanstieg authentischer wieder als jede amtliche Statistik. Heute vor zwei Jahren, als wir genau über diese Thema berichteten (siehe unseren Newsletter vom 11. Januar 2006), wurde der Statistikprofessor aus der Westschweiz von unseren Politikern noch belächelt.

Inzwischen – das Jahr 2007 war für die Verbraucher das teuerste in den letzten beiden Dekaden – können sich unsere Volksvertreter solche Arroganz nicht mehr leisten. Oder doch? Ein Politiker fühlt keine Inflation, er vertraut nur Zahlen. Und Brötchen kauft er schon lange keine mehr. Die bekommt er geschmiert.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Für Fußballfans und Freizeitmusiker

Donnerstag, 10. Januar 2008

Können Sie sich noch an das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Italien vor dreißig Jahren erinnern? Nein? Schade, denn das Match war so schlecht nicht. Deutschland gewann, was gegen die Italiener selten vorkommt, mit 2:1. Und noch einen Gewinner hatte die Begegnung: In der Halbzeitpause trat ein bis dato unbekannter Musiker auf und unterhielt die 75 000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion mit virtuosem Orgelspiel.

Danach waren sowohl Franz Lambert als auch sein Instrument in aller Munde. Die Hammond-Orgel war zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahrzehnte auf dem Markt. Erstmals gebaut wurde sie 1935 von einem früheren Uhrmacher: Laurens Hammond aus Evanston im US-Bundesstaat Illinois wollte ein elektronisches Musikgerät für den Freizeitgebrauch entwickeln. Das ist ihm auch gelungen: Kein anderes strombetriebenes Instrument ist, von der E-Gitarre einmal abgesehen, so häufig verkauft worden. Auch höhere Weihen blieben dem elektronischen Tastenkasten nicht verwehrt:

Der Komponist Karlheinz Stockhausen schrieb seine „Mikrophonie II“ extra für Chor und Hammond-Orgel. Heute vor 110 Jahren wurde ihr Erfinder geboren. Vermutlich schaut Laurens Hammond jedes Mal zufrieden aus dem Musikerhimmel hinab ins Stadionrund, wenn sein Instrument in der Halbzeitpause eines Großereignisses angestimmt wird.

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Eine herzergreifende Fabel, politisch wenig korrekt

Mittwoch, 9. Januar 2008

Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt: Aus dieser Erkenntnis schuf ein Dichter Kapital, der heute vor 100 Jahren gestorben ist. Seine Zeichnungen erfreuten Millionen Kinder, und bestimmt haben auch Sie in Ihrer Jugend die eine oder andere illustrierte Geschichte von Wilhelm Busch gelesen.

Ob er kleine Missgeschicke schilderte („Die Reiter machen viel Vergnügen, besonders, wenn sie drunten liegen“), Lebensweisheiten vermittelte („Der Rechtsanwalt ist hochverehrlich, obwohl die Kosten oft beschwerlich“), schmerzhafte Erfahrungen wiedergab („Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden“) oder einfach nur ablästerte („Vor allem der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuss“) – immer hatten seine Leser etwas zu lachen, und sei es aus Schadenfreude.

Fast alle von Buschs Geschichten und Einsichten sind zeitlos und wirken bis heute merkwürdig aktuell. Fast alle, denn es gibt auch Ausnahmen. Etwa die Fabel vom Frosch und den beiden Enten (im Internet nachzulesen unter www.wilhelm-busch-seiten.de):

Die Schnattertiere bedrängen, beißen, zerren, reißen und hetzen den plattfüßigen Genossen fast zu Tode. Vergeblich – am Ende entkommt er, und die gierigen Jäger landen, nachdem sie mit den Köpfen in einem Gitter steckengeblieben sind, in der Bratpfanne eines konsequenten Kochs. Nicht, dass der heutige Boulevardzeitungs- oder Panoramaseitenleser eine solche „Human Touch Story“ nicht goutieren würde – aber das Ende ist weder kindgerecht noch mit aktueller Gesundheitspolitik kompatibel.

Der letzte Satz in Buschs Fabel lautet: „Drei Wochen war der Frosch so krank, jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank.“

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Ein Denkmal für den Elch

Dienstag, 8. Januar 2008

Das Jahr des Elchs ist seit gerade mal einer Woche vorbei, und über Reiterdenkmäler haben wir bereits mehrfach berichtet (zuletzt in der Ausgabe vom 27. November 2007). Was bringt uns dazu, diese Themen – noch dazu in kombinierter Form – wieder aufzugreifen? Es ist eine Statue, die 28-mal so groß ist wie ein Mensch und immerhin noch 20-mal so hoch wie ein ausgewachsenes Exemplar unseres gehörnten Freundes.

Was nach der Schneeschmelze zwischen den nordschwedischen Gemeinden Arvidsjaur und Skelleftå emporwachsen wird, soll einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge bald Touristen in Scharen anlocken. Hinter der Idee der 47 mal 45 Meter großen Elchskulptur steckt der Unternehmer Thorbjörn Holmlund. Ein Reiter wird auf dem Rücken des Riesen nicht platziert, dafür ist im Innern Platz für drei Stockwerke inklusive eines Restaurants und eines Konzertsaals. Auf dem Schaufelgeweih soll eine Aussichtsplattform installiert werden.

Irgendwie erinnert das Monstrum an das Trojanische Pferd, das in der griechischen Antike dem beschenkten Volk den Untergang brachte: Auch der künstliche Elch ist innen hohl. Doch unterstellt der Betreiber seinen Besuchern alles andere als böse Absichten. Früher organisierte Thorbjörn Holmlund Elchsafaris und erlebte dabei, welche enorme Anziehungskraft Elche besitzen. Die Leser dieses Newsletters bestätigen ihn: In der Vergangenheit wurden Berichte über den Großhufer immer besonders goutiert.

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Ein zweifelhaftes Manöver

Montag, 7. Januar 2008

Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird, schrieb der Dichter und Dramatiker Bertolt Brecht. Dieser pessimistischen Einschätzung schien das politische Manöver zu entsprechen, das ein deutscher Kanzler kurz nach seiner Kür durch den Bundestag einleitete:

Helmut Kohl stellte denselben Abgeordneten, die ihn nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gewählt hatten, die Vertrauensfrage – in der Hoffnung, dass diese scheitern würde und Neuwahlen möglich wären. Wieder lief das Votum wie gewünscht ab; schließlich waren CDU- und FDP-Parlamentarier in der Überzahl. Jetzt bedurfte es nur noch der Zustimmung von höchster Stelle.

Heute vor 25 Jahren tat Bundespräsident Carl Carstens seinem Parteifreund Kohl den Gefallen, löste den 9. Deutschen Bundestag vorzeitig auf und machte den Weg für Neuwahlen am 6. März frei. Die gewann die CDU wie erwartet deutlich und regierte fortan – unterstützt von den Liberalen – mit einer komfortablen Mehrheit. Gleich zu Beginn seiner Kanzlerschaft hing Kohl der Makel einer absichtlich verlorenen Abstimmung an.

Das Vertrauen seiner Wählerschaft hat er danach wohl nicht mehr allzu häufig strapaziert: 16 Jahre währte seine Regierungszeit – länger als bei allen anderen bisherigen Inhabern dieses Amtes.

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Ein König der Schlagfertigkeit

Freitag, 4. Januar 2008

Spanische Monarchen waren bei ihrem Volk lange Zeit nicht sonderlich beliebt. Das änderte sich, als der volkstümliche Juan Carlos den Thron bestieg. Der junge König rettete beim Staatsstreich der Militärs 1981 sein Land gegen die putschenden faschistischen Generäle und für die Demokratie.

Bis heute wird er für sein entschlossenes Auftreten von allen Politikern verehrt. Vom Volk wird er sogar geliebt. Letzteres liegt auch an seiner Schlagfertigkeit. Bei einem Besuch der Chinesischen Mauer etwa geriet Königin Sofia ins Straucheln. Fast wäre sie auf die Nase gefallen. Peinliche Stille trat ein. Juan Carlos entspannte die Situation mit einer für alle Umstehenden hörbaren Bemerkung an seine Gattin: „Ich weiß, dass du Altertümer magst, aber so genau musst du sie dir auch nicht anschauen“.

Ein weiteres Beispiel: Während einer Zeremonie im Madrider Königspalast piepte laut und vernehmlich das mobile Telefon der Kulturministerin. Was sollte sie tun? Die Dame traute sich nicht, das Wort zu ergreifen. Kurzerhand nahm Juan Carlos ihr Handy und sprach hinein: „Leider können Sie die Ministerin jetzt nicht sprechen. Sie nimmt gerade an einem Festakt mit dem König teil.“

Auch mit Boulevardjournalisten weiß der König umzugehen. Im Hafen von Barcelona wurden Juan zwei Fotografen vorgestellt, die ihn Jahre zuvor beim Nacktbaden fotografiert und die Bilder in der italienischen Regenbogenpresse veröffentlicht hatten. Ein Skandal war die Folge. Der König blieb beim erneuten Aufeinandertreffen gelassen: Er bat die beiden Paparazzi nur, ihn dieses Mal doch angezogen abzulichten. Morgen wird Juan Carlos I. von Spanien 70 Jahre alt.

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Eine Leserin, die noch weiter weg wohnt als Maria Glock

Donnerstag, 3. Januar 2008

Unser Newsletter zieht immer weitere Kreise. Ende letzten Jahres (siehe Ausgabe vom 18. Dezember) hatten wir noch behauptet, unsere vom Redaktionssitz am weitesten entfernte Leserin lebe im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das tut Maria Glock auch weiterhin. Doch es gibt jemand, der beziehungsweise die noch weiter weg wohnt und täglich von uns liest.

Ich zitiere aus der Zuschrift von Siegi Elliott. Sie beginnt mit einem schönen Wörtchen, das wir auch in unsere Sprache einführen sollten: „Well, ich wohne etwas weiter von Bonn als Frau Glock. Oklahoma ist zwar meistens nur durch das Musical ‘Oklahoma’ bekannt und wurde mir seit 1971 zur zweiten Heimat. Mit Bärenbesuch kann man hier nicht rechnen, dafür gibt es Indianer und Buffaloes in this ‘neck of the woods’. Ich bekomme jeden Tag zum Arbeitsanfang hier Ihren interessanten Newsletter, der für mich ein ‘day brightener’ ist.“

Ist das nicht schön? Das ist sehr nett geschrieben, Frau Elliott, vielen Dank! Aber ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich doch: Wenn sich jetzt ein Leser aus Wyoming oder Oregon meldet? Immerhin habe ich den Staat Oklahoma in der bisherigen Berichterstattung nicht komplett übergangen. In der Ausgabe vom 16. November war ausführlich von ihm die Rede, und das ist ja gar nicht so lange her.

Ich wünsche Siegi Elliott noch einen schönen Tag – und ihr wie der gesamten Leserschaft ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2008. Ich werde mich jetzt sofort darangeben, etwas über Wyoming und Oregon in Erfahrung zu bringen. Man weiß ja nie.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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