Archiv für April, 2008

Hoffnung für Millionen

Mittwoch, 16. April 2008

„Plötzlich hörte ich ein Geräusch, wie ein Windstoß. Ich schaute hinauf zur Grotte, und da sah ich eine Frau, ganz in Weiß, mit einem weißen Kleid. Vor ihrem Gesicht hatte sie einen blauen Schleier, und auf jedem Fuß eine gelbe Rose.“ Wen die 14-jährige Bernadette Soubirous in einfachsten Worten beschrieb, war niemand anderes als die Mutter Gottes. Zu diesem Schluss kam der Dorfpfarrer von Lourdes nach eingehender Befragung der schlichten Müllerstochter.

Auch Papst Pius IX. hielt die Geschichte für wahr, schien sie ihm doch das Dogma der unbefleckten Empfängnis zu bestätigen, das er vier Jahre zuvor verkündet hatte. Nach der Marienerscheinung heute vor 150 Jahren verließ Bernadette ihre verarmte Familie und ging ins Kloster; die Grotte am Rand der französischen Pyrenäen wurde zum Wallfahrtsort.

Sechs Millionen Menschen pilgern jährlich dorthin, in Hoffnung auf Heilung ihrer Krankheiten. Spiritueller Beistand ist ihnen gewiss, denn Papst Benedikt XVI. verspricht im Jubiläumsjahr jedem Pilger den vollkommenen Ablass seiner Sünden. Wie ging es weiter mit Bernadette?

Das kränkliche Mädchen erholte sich auch im Kloster Saint-Gildard bei Nevers nicht mehr von ihren Gebrechen. Mit nur 35 Jahren starb sie an der Armeleutekrankheit Tuberkulose. 1925 wurde sie von Papst Pius XI. selig, acht Jahre später heilig gesprochen. Jedes Jahr am 16. April feiert die katholische Kirche das Wunder von Lourdes mit dem Festtag der heiligen Bernadette.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Der Mann, der seine Schuhe aß

Dienstag, 15. April 2008

Von seiner ersten Polarexpedition kehrte John Franklin noch lebend zurück. Das war schon ein kleines Wunder, denn nach zwei Überwinterungen im ewigen Eis war die Reise mit zahlreichen Entbehrungen verbunden. Zurück in England, wurde er als „der Mann, der seine Schuhe aß“ zum gefeierten Helden. Die nächste Fahrt ins Ungewisse ließ nicht lange auf sich warten.

Diesmal begab sich Franklin auf die Suche nach der Nordwestpassage: Wie so viele Forscher vor ihm war er überzeugt, es müsse außer der bis dahin bekannten auch eine nördliche Route um Amerika herum geben. Er kam seinem Ziel ziemlich nahe. Mit zwei Schiffen, 104 Begleitern und Vorräten für drei Jahren – darunter 4200 Liter Zitronensaft gegen Skorbut und 8000 Konservendosen mit eingekochtem Fleisch gegen den Hunger – stach er in See.

Zunächst ging alles glatt. Später gerieten die Männer ins Packeis – für erfahrene Polarschiffer kein Problem. Sie überwinterten ein erstes, dann ein zweites Mal. Die Vorräte wurden knapp; Dunkelheit, Kälte, Hunger und die Angst, die Schiffe würden von den gefrorenen Wassermassen zerdrückt, setzten der Mannschaft zu. Selbst im dritten Sommer taute das Eis nicht auf. Franklin gehörte zu den ersten Opfern; er starb an einem Schlaganfall.

Eine dritte Überwinterung war nötig. Danach verließen die Überlebenden ihr Schiff – und rannten in ihr Verderben. Wären Sie doch auf den Schiffen geblieben, die nicht zerbrachen! Oder hätten sie versucht, die Insel, auf der sie überwinterten, östlich zu umsegeln! An dieser Seite taut das Eis regelmäßig auf. Zu Fuß hatten sie keine Chance – auch wegen der Konserven: Die waren mit Blei verlötet worden; Bleivergiftungen waren die Folge. Heute, an seinem 222. Geburtstag, würde John Franklin infolge der Erderwärmung viel bessere Bedingungen als damals vorfinden.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Er tat nichts, taugte nichts und rauchte viel

Montag, 14. April 2008

„Er tat nichts, taugte nichts und rauchte viel“: Dieses vernichtende Urteil über einen Schriftsteller fällte – seine Haushälterin. Andere hielten mehr von seinen Fähigkeiten, so die Redakteure der Vossischen Zeitung in Berlin, die seine Theaterkritiken gerne veröffentlichten. Später wurde er sogar richtig berühmt: mit der Tragödie Emilia Galotti etwa, oder dem Lustspiel Minna von Barnhelm; vor allem aber mit dem Drama Nathan der Weise, das heute noch gängige Schullektüre ist.

Heute vor 225 Jahren wurde es in Berlin uraufgeführt. Ob der Hausdrachen eine Einladung bekomme hat? Vielleicht doch: „Der wahre Virtuose spottet bei sich über jede uneingeschränkte Bewunderung“, meinte unser Künstler, „und nur das Lob desjenigen kitzelt ihn, von dem er weiß, dass er auch das Herz hat, ihn zu tadeln.“

Hätte Gotthold Ephraim Lessing allerdings nur auf das Urteil seiner Wirtschafterin gehört, wäre er bestimmt nicht der größte deutsche Dichter der Aufklärung geworden, als der er bis in unsere Tage hinein gilt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Drei Kugeln auf Rudi Dutschke

Freitag, 11. April 2008

„Drei Kugeln auf Rudi Dutschke/Ein blutiges Attentat/Wir haben genau gesehen/Wer da geschossen hat“, dichtete Wolf Biermann. Der Sänger glaubte auch zu wissen, wer hinter der Tat steckte: „Die Kugel Nummer Eins kam aus Springers Zeitungswald.“ Unbestritten ist, wer an jenem 11. April 1968 auf den Wortführer der deutschen Studentenbewegung schoss: der Anstreicher Josef Erwin Bachmann.

Er hatte seinem Opfer aufgelauert und sich durch die Frage „Sind Sie Rudi Dutschke?“ noch einmal vergewissert. Dann drückte er ab, insgesamt dreimal. Für die rebellischen Studenten war der Schuldige rasch gefunden: die im Haus des ultrakonservativen Verlegers Axel Springer erscheinende Bild-Zeitung. Tatsächlich hatte sie anlässlich der Demonstrationen gegen den Besuch des Schah von Persien, gegen den Vietnamkrieg und gegen die in Bonn regierende Große Koalition gegen die Studenten im allgemeinen und Dutschke im besonderen gehetzt – und letzteren sogar in den Rang eines Staatsfeindes erhoben, was dieser gewiss nicht war.

Ob schuldig oder nicht: Die nun folgenden Proteste richteten sich gegen Springer und sein Revolverblatt. Steine flogen in die Scheiben der Redaktionen, Druckereien wurden am Ausliefern gehindert; es gab viele verletzte Demonstranten und Polizisten. Rudi Dutschke überlebte das Attentat schwer verletzt. An den Spuren sollte er sein ganzes Leben lang leiden – bis ihm ein epileptischer Anfall als Spätfolge den Rest gab, an Heiligabend des Jahres 1979.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Ein Kreuzzug, der nie stattfand

Donnerstag, 10. April 2008

Tewodros II. von Äthiopien kommt das Verdienst zu, aus einem zerstrittenen, in viele Fürstentümer gespaltenen Territorium ein in sich geschlossenes, später sogar mächtiges Reich geschaffen zu haben. Nachdem die Einigung des Landes vollzogen war und sich das Christentum in Äthiopien endgültig gegen den Einfluss des Islam durchgesetzt hatte, wurde der Kaiser größenwahnsinnig.

Er machte es sich zum Ziel, die Muslime weiter zurückzudrängen und sogar Jerusalem aus ihren Händen zu befreien. Für einen solchen Kreuzzug wollte Tewodros die Unterstützung Englands gewinnen. Dort stieß sein Plan wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg auf ebenso wenig Gegenliebe. Um seinem Vorhaben Nachdruck zu verleihen, setzte Tewodros einige britische Diplomaten fest. Das wiederum wollten sich Königin Victoria und die Regierung in London nicht gefallen lassen: Sie rüsteten eine militärische Expedition zur Befreiung der Gefangenen aus.

Heute vor 140 Jahren kreuzte das britische Heer vor der Festung Magdala im zentraläthiopischen Bergland auf, wo Tewodros sich verschanzt hatte. Nach kurzem Gefecht mussten die Einheimischen kapitulieren, und der alle seine Pläne vernichtet sehende Herrscher jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Und Jerusalem? Die Stadt blieb unter türkischer Herrschaft, bis sie 1917 im Verlauf des Ersten Weltkriegs von britischen Truppen erobert wurde.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Deutsch lernen wegen Tokio Hotel

Mittwoch, 9. April 2008

Als die deutsche Bundeskanzlerin ihre viel beachtete Rede in der Knesset hielt, blieb ein knappes Dutzend Abgeordneter dem israelischen Parlament fern. Grund war, dass Angela Merkel ihren Vortrag auf Deutsch hielt – der „Sprache der Täter“, die sechs Millionen Juden ermordeten. Seitdem sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, und die heranwachsende Generation in Israel hat kein Problem mehr mit der deutschen Sprache. Im Gegenteil: Nicht wenige Teenager wollen sie lernen. Und das sogar freiwillig, da sie in Israel auf kaum einem Lehrplan steht.

Hinter der Paukbereitschaft stehen allerdings nicht die Bemühungen sprachfördernder kultureller Einrichtungen wie des auch in Israel ansässigen Goethe-Instituts. Der Grund ist, künstlerisch betrachtet, recht trivialer Natur: ein Quartett aus Magdeburg, das unter dem Namen Tokio Hotel international Furore macht. Nun soll an dieser Stelle die musikalische Qualität nicht als Gütekriterium herangezogen werden – schlechter als die Scorpions sind Tokio Hotel auch nicht – sondern die Wirkung, die damit erreicht wird.

Und die ist alles andere als gering! Nicht nur in Israel, auch in den nicht gerade wegen ihrer sprachlernwilligen Schüler bekannten Ländern Frankreich und Großbritannien sind Deutschkurse plötzlich sehr gefragt – alles wegen Tokio Hotel: ein völkerverbindender Effekt, den vorher ganze Riegen von Politikern nicht zu bewerkstelligen vermochten. In Israel geht die Liebe zur deutschen Boygroup so weit, dass die Vier aus Magdeburg sogar am geheiligten Sabbat auftreten durften.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Wir Höllers halten zusammen

Dienstag, 8. April 2008

Heute vor fünf Jahren verurteilte das Landgericht Würzburg einen bekannten Motivationstrainer wegen Untreue, vorsätzlichen Bankrotts und falscher eidesstattlicher Versicherung zu einer längeren Haftstrafe. Das war nicht nett, hat Jürgen Höller aber auch nicht weiter geschadet. Im Gegenteil: Er zeigte, dass er ein echter Motivationskünstler ist und auch dem harten Knastalltag Positives abgewinnen kann (siehe unseren Newsletter „Vom Millionär zum Toilettenbürster“vom 29. Januar).

Eine solchen Beweis seines Könnens honorieren alte und neue Fans: Wie auf der Webseite www.juergenhoeller.biz zu lesen ist, wird sein Motivationstag am 7. März 2009 in der Nürnberger Meistersingerhalle – sie fasst 2200 Zuschauer – restlos ausverkauft sein. Dafür wollen auch der Pantomime Samy Molcho und der Ex-Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, sorgen. Beide haben sich als Referenten angemeldet. Ob es Höller wieder gelingt, mit Ausrufen wie „Tschaka!“ oder „Du schaffst es!“ die Massen zu elektrisieren?

Ich persönlich fand ja seine Knastübung, das Klo mit einer Zahnbürste zu schrubben, am spektakulärsten und hoffe immer noch – warum nicht am 7. März nächstes Jahr in Nürnberg? – auf die Steigerung: Zähneschrubben mit einer Klobürste. Daher werde ich weiter Werbung für seine Veranstaltungen machen. Wir Höllers, auch wenn wir nicht verwandt sind, halten zusammen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Die älteste deutsche Universität

Montag, 7. April 2008

Wann wurde die erste deutsche Universität gegründet? Und wo? Das ist eine beliebte Frage, die Geschichtsstudenten noch heute gern gestellt wird. Nicht immer gibt es darauf die richtige Antwort. Es ist ja auch nicht so einfach.

Heute vor 660 Jahren war’s, als der böhmische König Karl IV in Prag die Alma Mater Carolina höchstselbst aus der Taufe hob. Nun war seine Majestät gleichzeitig Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, weshalb man durchaus von einer deutschen Gründung sprechen darf – zumal die Leitung der Hochschule lange Zeit ebenfalls in deutscher Hand lag.

Vor 600 Jahren, am 14. Januar 1408, wurde aber ein Tscheche zum Rektor der Prager Universität ernannt: der später auf dem Scheiterhaufen verbrannte Reformator Jan Hus. Aus Protest kehrten daraufhin 2000 deutsche Studenten und Professoren der böhmischen Hauptstadt den Rücken. Ihr Exodus führte zur Gründung der Universität Leipzig. Diese ist aber mitnichten die älteste ihrer Art auf deutschem Boden:

Das Jahr 1386 verzeichnete bereits die Geburt der Heidelberger Universität. Die Univerzita Karlova – so heißt die traditionsreiche Prager Hochschule auf Tschechisch – war Mitte des 14. Jahrhunderts die viertgrößte in Europa, nach Bologna, Paris und Oxford. Als älteste Universität unseres Kontinents gilt Bologna, obwohl deren genaues Gründungsdatum nicht mehr ermittelt werden kann. Italienische Historiker vermuten das Jahr 1088, doch auch diese Angabe ist – wie so vieles in der Wissenschaft – umstritten.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Ein Attentat, das wohl nie aufgeklärt wird

Freitag, 4. April 2008

Sein Vater war Geistlicher und hatte ihm den Vornamen Michael gegeben. Später überlegte Michael senior es sich anders und nannte sich selbst wie auch seinen Sprössling Martin Luther King – in Anlehnung an den großen deutschen Reformator. Martin Luther King junior legte eine beispiellose Laufbahn hin: Theologiestudium mit Doktorabschluss, Vorsteher einer Baptistengemeinde in Alabamas Hauptstadt Montgomery, Anführer der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Gewinner des Friedensnobelpreises.

Heute gilt er als einer der größten Bürger der Vereinigten Staaten überhaupt: Ihm zu Ehren wurde der Martin Luther King Memorial Day eingerichtet. Damit an diesem Tag niemand arbeiten muss, wird er jeweils am dritten Montag eines Jahres begangen, in Anlehnung an Kings Geburtstag am 15. Januar. Nicht mehr uneingeschränkt war der Rückhalt für den schwarzen Prediger in der Bevölkerung – fanatische Weiße hatten ohnehin noch nie für King geschwärmt – nachdem dieser sich gegen den Vietnamkrieg ausgesprochen hatte.

Ein abruptes Ende fand nicht nur die Karriere des Vorzeige-Amerikaners heute vor 40 Jahren: Als in Memphis der weiße Rassist James Earl Ray auf den Balkon zielte, auf dem King sich gerade dem Volk zeigte, war auch dessen Leben zu Ende.

Ob es beim Attentat auf Martin Luther King Hintermänner gab und welche das waren, wurde nie geklärt. Die Emanzipationsbewegung der Schwarzen erlitt einen schweren Schaden.Aufhalten konnte sie der feige Mord freilich nicht. Ray, der zu 99 Jahren Haft verurteilt worden war, erging sich nur in Andeutungen über eine durch das weiße US-Establishment finanzierte Verschwörung. Die Tat wird wohl nie ganz aufgedeckt werden, denn 1988 starb auch der Attentäter.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern

Schon mal an einer Hängeparty teilgenommen?

Donnerstag, 3. April 2008

Der 1. April ist leider vorbei. Schade um den schönen Anlass, zumal sich wieder ein Thema aufdrängt, das an einem solchen Datum gerne aufgenommen wird. Es geht um die mysteriöse Hängeparty, deren Ende die Bonner CDU geradezu enthusiastisch begrüßt. Leider führt die Webseite http://www.cdu-beuel-nord.de nicht näher auf, was sich an diesem geselligen Abend exakt abspielte. Es wird nur berichtet, dass die Veranstaltung ziemlich lange dauerte.

Ich stelle mir das Procedere ungefähr so vor: Nach Ablegen ihrer Garderobe begeben sich die Gäste in einen Raum, wo Hängevorrichtungen wie Ringe und Balken an der Decke nebst Karabinerösen an den Wänden angebracht sind. Dort klinken sie sich ein und fragen noch nicht angehakte Herumstehende, ob diese ihnen nicht bitte etwas zu trinken oder zu essen reichen könnten. Den Rest des Abends verbringen sie mit der nicht ganz leichten Aufgabe, die feste und flüssige Nahrung kopfüber ihrem Magen-Darm-Trakt zuzuführen.

Am Ende eines solchen Abends hat sich viel Blut im Kopf angesammelt, und man ist froh, dass die Hängeparty endlich vorbei ist. Vielleicht hat man zuvor in der unangenehmen Position noch ein Gelübde abgelegt, was einer christlichen Partei ja nicht abträglich sein dürfte. Als Bonner würde ich nun gerne wissen, wann und wo die nächste Hängeparty stattfindet. Ich könnte einiges zu ihrem Gelingen beitragen: kopfüber Bandoneon spielen, über die Entstehung des Tango referieren, einen eigenen Karabinerhaken mitbringen und daran mein Haustier hängen: Für Fledermäuse ist eine solche Party alles andere als eine Hängepartie.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

Post to Twitter Beitrag twittern