Die Europameisterschaft ist vorbei. Gottseidank, werden manche Bürger sagen, die in den Austragungsorten der Spiele wohnen. Etwa die Einwohner von Klagenfurt: Ihnen war es für die Dauer des Turniers untersagt, mit dem Rad in die Stadt zu fahren. Weil Sie womöglich einigen der angetrunkenen Fanmeilen-Besuchern auf deren Heimweg über die Hand gefahren wären? Nein, der Grund ist noch absurder:
Die mit immer leichteren Rahmen ausgestatteten Tretfahrzeuge hätten nüchterneren, dafür aggressiveren Fußballfans als Wurfgeschosse dienen können. Glaubte allen Ernstes die für die Sicherheit zuständige Staatsgewalt. Solch willkürliche Gefügigmachung war selbst dem Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher zu viel: „Das ist alles Blödsinn“, schimpfte er auf die Polizei, „wir sind überorganisiert.“
Tatsächlich hätte man beide oben geschilderten Risiken vermeiden können, wenn man Bürger und angetrunkene Fans angehalten hätte, ausschließlich mit dem Auto in die Stadt und auch wieder heim zu fahren. So wäre sich niemand in die Quere und jeder sicher nach Hause gekommen.
Um Kollateralschäden vorzubeugen – Fahrradfahrer fielen ja aus, blieben noch die Minderjährigen – hätte man zusätzlich ein abendliches Ausgehverbot für alle Klagenfurter unter 18 Jahre aussprechen können. Was nicht ist, kann noch werden: Wenn das nächste Großereignis ansteht, sollten unterforderte Bürokraten ihren Hirngespinsten unbedingt freien Lauf lassen. Bis dahin ist Fahrradfahren in Klagenfurt erstmal wieder erlaubt
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Interessantes | Kommentar lesen
„Was macht eigentlich der Elch?“, fragten wir in diesem Newsletter vor genau einem Jahr. Um anschließend festzustellen, dass wir lange nichts mehr von unserem Lieblingstier gehört hatten. Leider streunt unser Schaufeltier auch aktuell so selten im Blätterwald herum, dass weder von Zusammenstößen mit motorisierten Verkehrsteilnehmern oder spektakulären Saufgelagen zu berichten ist.
Was macht der Elchfreund, wenn die Presse schweigt? Er kauft sich ein Buch. Das Exemplar, das ich neulich zum günstigen Preis von einem Euro erwarb, trägt den vielversprechenden Titel Stell dir vor, du wärst ein Tier (Untertitel: Tiere als Symbole der Seele).
Doch welche Enttäuschung: Die Hobby-Psychologen Peter Michel und Annette Wagner haben in Ihrem auf der Frontseite groß angekündigten „Erkenntnis-Test“ zwar 80 Tiere analysiert und sie in Verbindung zum menschlichen Charakter gebracht – doch den Elch haben sie vergessen! Kein Wunder, dass ihr Werk bald auf dem Ramschtisch landete. Sollte eine Neuauflage geplant sein, kann ich den beiden Autoren nur einen Rat geben: Das nächste Mal aber bitte mit Elch!
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Elch | Noch keine Kommentare – jetzt schreiben
Das Wort „Lobbyist“ haben Sie bestimmt schon häufig gehört; aber was steckt dahinter? Sehr schön ist die Definition der Online-Enzyklopädie Wikipedia: Ein Lobbyist versucht, die Interessen einer Minderheit gegen die Interessen der Mehrheit durchzusetzen. Das tun derzeit 2021 Verbände und Interessengruppen hierzulande. So viele sind auf der offiziellen Lobbyliste des deutschen Bundestags registriert.
Das seit 1972 geführte Register (komplett im Internet einzusehen unter http://www.bundestag.de/wissen/…) reicht von den Unternehmerverbänden bis zu den Gewerkschaften, von der Milchunion bis zum Verein der IHK-Verweigerer. Auch Amnesty International oder der ADAC gehören dazu.
Der Begriff Lobby stammt aus dem Englischen, geht aber auch auf das lateinische lobia („bedeckter Gang“) zurück. Im britischen Parlament wurde die Wandelhalle, die Lobby, zu Gesprächen zwischen Abgeordneten und Wählern beziehungsweise Interessenvertretern genutzt. In Deutschland verhält es sich nicht anders. Ein von den Medien immer wieder gerne zitiertes Lobbyisten-Sprachrohr ist das Institut der Deutschen Wirtschaft, das sich auch ungefragt zu fast allen Entwicklungen im Bereich von Ökonomie und Gesellschaft äußert.
Es wird gemeinsam vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) betrieben. Auch mit Veranstaltungen treten die Lobbyisten an die Öffentlichkeit: Heute öffnen die in Berlin zwischen Reichstag und Gendarmenmarkt ansässigen Landesvertretungen, Verbände, Stiftungen und Beratungsagenturen erstmals gemeinsam ihre Türen. Seitensprünge heißt die Veranstaltung, und Sie erfahren mehr darüber im Internet unter www.seitenspruenge-berlin.de.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Interessantes | Kommentar lesen
Heute feiert einer der jüngsten Staaten der Erde seinen Nationalfeiertag. Auf den Tag genau siebzehn Jahre ist es her, seit Slowenien seine Unabhängigkeit erhielt. Die Loslösung aus dem Vielvölkerstaat Jugoslawien war kurz, aber nicht schmerzlos. Die Zentralregierung in Belgrad wollte das widerspenstige Bergvolk anfangs nicht in die Freiheit entlassen und ließ seine Truppen aufmarschieren. Vor allem entlang der Grenzen zu Italien und Österreich kam es zu Gefechten zwischen slowenischer Miliz und der dort stationierten regulären Armee.
Es gab tatsächlich Deppen aus dem nördlichen Nachbarland, die sich ein solches Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. In sicherer Entfernung bezogen sie auf den Hügeln Kärntens und der Steiermark Stellung und nahmen erfreut die Detonationen und Rauchwolken zur Kenntnis. Nach zehn Tagen siegte die Vernunft – bei den Krieg führenden Parteien. Die Kampfhandlungen wurden eingestellt, und mit den Soldaten mussten auch die Schlachtenbummler wieder heimkehren.
Zum Glück gab es im eigenen Land ja noch Fußballspiele zum Ausleben des Voyeurismus. Die Slowenen machten aus der Situation Nägel mit Köpfen und zimmerten sich den Staat, von dem viele Generationen an Vorfahren nur zu träumen gewagt hatten. Daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte: Slowenien wurde 2004 gemeinsam mit elf weiteren Staaten in die Europäische Union aufgenommen. Am 1. Januar 2007 durfte es als erster der Neulinge den Euro einführen und ein Jahr später – auch das eine Premiere für EU-Debütanten – den Ratsvorsitz in der Gemeinschaft übernehmen. Er endet in einer Woche.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Länder | Kommentar lesen
„Das ganze Jahr sammelte ich Lieder, auf den Jani-Tag wartend. Jetzt ist der Jani-Tag gekommen. Jetzt werden die Lieder gesungen.“ Das ist der ins Deutsche übertragene Text eines lettischen Volksliedes. Eine Million dieser meist vierzeiligen Dainas haben die Letten in ihrer Geschichte angehäuft – verwunderlich für ein Land, das nicht einmal zweieinhalb Millionen Einwohner zählt. Doch waren die Dainas wichtig für Sprache, Kultur und Nationalbewusstsein des Volkes, das sich immer wieder gegen die übermächtigen Nachbarn Schweden, Deutschland und Russland abgrenzen und behaupten musste.
Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs ließ der Diktator Stalin das seit 1918 unabhängige Lettland besetzen und stufte es auf den Status einer abhängigen Sowjetrepublik zurück. Die lettische Sprache wurde zugunsten des Russischen verdrängt, das Singen der Dainas war in jener Zeit offiziell verboten. Seit der Wiedererlangung der Freiheit 1991 macht das kleine Völkchen umso ausgiebiger wieder Gebrauch von seiner Verstradition.
So wie heute: Das Johannisfest am 24. Juni ist der höchste Feiertag der Letten. Die Festlichkeiten beginnen am Vorabend, wenn die holde Weiblichkeit sich Wiesenblumen ins Haar flechtet und ihr männlicher Widerpart – sofern er auf den Namen Janis/Johannes hört – einen Eichenlaubkranz aufsetzt.
Um von vornherein mögliche Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, heißt jeder männliche Lette in dieser Nacht Janis. Später wird sich um das Johannisfeuer gruppiert, und die ganze Nacht lang, meistens auch noch am folgenden Tag, sind die Dainas zu hören. Wie ebenfalls aus Lettland zu vernehmen ist, schwellen neun Monate später die Geburtenzahlen für kurze Zeit sprunghaft an.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Länder | Kommentar lesen
Der eine ist Herrscher über sein Reich und doch sein Sklave: Er schiebt die Gesetze und das Interesse des Staates vor, um zu tun, was seine Pflicht ist. Die andere hört auf ihre innere Stimme und ihre Ideale, um zu tun, was sie für moralisch gerechtfertigt hält. Der eine, das ist König Kreon, der sein Land zum Wohle seiner Untertanen regiert – selbst wenn er dabei gegen moralische Überlegungen verstößt. Die andere, das ist seine Nichte Antigone, die solchen alle inneren Werte verleugnenden Opportunismus schlicht gesagt zum Kotzen findet: „Ich will nicht ja sagen zu allem, ich habe mir die Freiheit bewahrt, nein zu sagen zu dem, was dem Sittengebot widerspricht.“
Der Stoff für die Antigone stammt aus der Antike; verfasst hat ihn Sophokles. Daraus hat der vor 100 Jahren geborene Jean Anouilh ein modernes Drama gemacht, das heute noch gern im Französischunterricht behandelt und auf deutschen Schulbühnen aufgeführt wird. Die Protagonisten sind dieselben wie bei Sophokles: Die Titelheldin und ihr Verlobter Hämon repräsentieren die unangepasste Jugend, Kreon die Welt der Erwachsenen, die es gut meinen und doch das Falsche tun.
Bei Sophokles wurde sich noch gegen die Vorschriften der Götter aufgelehnt, Anouilh kritisiert die Unterordnung alles Moralischen unter eine nicht hinterfragte Staatsräson. Am Ende sterben Hämon und Antigone an ihrer Verzweiflung, Kreon muss mit seinem schlechten Gewissen weiterleben. Oder besser gesagt: weiter funktionieren.
Anouilhs 1944 geschriebenes Stück über den Generationenkonflikt hat nichts von seiner Aktualität verloren. Es regt die Alten zum Nachdenken an – und raubt der Jugend ihre Illusionen.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Interessantes, Kunst & Kultur | Kommentar lesen
Der Roman „Schlafes Bruder“ ist, wie sein Autor Robert Schneider eingangs beschreibt, „die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der 22-jährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen.“ Das Problem war, dass Alder unglücklich verliebt war und die Zeit, die er mit Schlafen verbrachte, für Verschwendung hielt, denn „im Schlaf sei man tot, jedenfalls lebe man nicht wirklich.“
Dieser Überzeugung hing nicht nur Schneiders tragisch endender Musikus an. Zahlreiche Repräsentanten unserer Leistungsgesellschaft weisen stolz auf die Tatsache hin, dass sie mit nur vier Stunden Schlaf am Tag auskommen. Für den Wissenschaftler Jürgen Zulley ist das ausgemachter Blödsinn. Der Leiter des schlafmedizinischen Zentrums der Universität Regensburg wetterte in der Süddeutschen Zeitung:
„Damit wollen sie ausdrücken, dass sie stark und gesund sind. Aber dann könnten Raucher genauso gut damit angeben, wie viele Zigaretten sie konsumieren.“
Zumindest eine Folgeerkrankung scheinen Schlafverweigerer und Nikotinabhängige gemeinsam zu haben, bestätigte jetzt eine Untersuchung der British Sleep Society. Deren Forscher stellten bei den von ihnen Befragten fest, dass ein von sieben auf fünf Stunden verkürzter Schlaf das Herzinfarktrisiko verdoppelt. Fehlende Nachtruhe, sagt der Schlafmediziner Zulley, verursacht Stress: Der Körper schüttet das Hormon Cortisol aus, der Blutdruck steigt, Fettreserven werden gebildet. Doch auch wer täglich länger als neun Stunden schläft, schadet seiner Gesundheit. Häufige Depressionen sind hier die Folge.
Ideal, so Zulley, ist eine tägliche Schlafzeit von sieben bis acht Stunden. Um auf die gesundheitlichen und anderen Probleme von Schlafstörungen aufmerksam zu machen, findet immer am 21. Juni bundesweit der „Tag des Schlafes“ statt.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Gesundheit, Interessantes, Bücher | Kommentar lesen
Vor 140 Jahren malte Edouard Manet ein berühmtes Bild. Es zeigt ein Ereignis, das ein Jahr zuvor stattfand: Vor einem Erschießungskommando steht ein älterer Herr in eleganter Uniform, mit langem Bart und Sombrero. Eingerahmt ist er von zwei gewöhnlichen Delinquenten, die ebenfalls dem Tod geweiht sind. Über die das Gefängnis im mexikanischen Querétaro einrahmende Mauer spinxen die Dorfbewohner. Sie halten sich zwar wegen des Krachs der Schüsse die Ohren zu, wollen aber dennoch Zeuge dieses nicht alltäglichen Spektakels werden. Wann wird schon mal ein Kaiser standrechtlich erschossen?
Der Unglückliche, dem dies am 19. Juli 1867 widerfuhr, hatte sich für ein politisches Ränkespiel missbrauchen lassen. Napoleon III. wollte ein Frankreich höriges Kaiserreich errichten, das den Einfluss der USA auf Lateinamerika dämpfte und gleichzeitig den Interessen seiner Nation in dieser Region diente. Das Experiment ging fürchterlich schief.
Bislang hatte der als Maximilian I. auf den Thron gehievte Prinz aus dem Hause Habsburg gemütlich in seinem Schloss Miramare nahe Triest residiert. Jetzt sah er sich plötzlich in einem Land wieder, das er nicht kannte, dessen Sprache er nicht beherrschte und das eine Opposition zu befreien versuchte, die kein Pardon kannte.
Im März 1866 drehten die letzten zu Maximilians Unterstützung verbliebenen französischen Soldaten Mexiko den Rücken. Der Monarch deutet die Zeichen der Zeit falsch. In Europa regte sich keine Hand, erhob niemand das Wort zu seiner Rettung. Als Maximilian in Queretaro kapitulierte, ließ sich sein einheimischer bürgerlicher Widersacher nicht erweichen. Benito Juárez, den die Franzosen zuvor als Präsident abgesetzt hatten, lehnte eine Begnadigung ab:
Schließlich war es Maximilian gewesen, der ein Gesetz erlassen hatte, das Widerstand gegen die Staatsgewalt mit dem Tod bestrafte.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Menschen | Kommentar lesen
Norwegen ist ein kleines Land mit nur viereinhalb Millionen Einwohnern, besitzt aber seit jeher eine der größten Flotten der Welt. Kein Wunder, dass auf den Schiffen auch Entdecker ausgeschwärmt sind, um die Regionen jenseits bislang bekannter Grenzen zu erforschen.
Es begann mit den Wikingern, die bereits im frühen Mittelalter Europas Küsten heimsuchten – allerdings weniger um interessante Entdeckungen als vielmehr reiche Beute zu machen. In friedlicherer Absicht segelte und dampfte Fridtjof Nansen 1895 mit seiner Fram so nahe an den Nordpol heran wie niemand zuvor. Den Rest wollte er zu Fuß bewältigen, doch ganz kam er nicht hin. Das gelang 1911 seinem Landsmann Roald Amundsen am anderen Ende der Welt:
In einem dramatischen Wettlauf mit dem Engländer Robert Scott erreichte er als erster Mensch den Südpol. Scotts Expedition scheiterte tragisch, Amundsen wurde in seiner Heimat zum Volkshelden. Seine weitere Karriere verlief weniger glücklich. Zwar gelang es ihm 1926 gemeinsam mit dem Italiener Umberto Nobile, in einem Luftschiff den Nordpol zu überfliegen; doch war ihnen der Amerikaner Richard Byrd um wenige Tage zuvorgekommen.
Als Nobile zwei Jahre später bei einer weiteren Fahrt zum Pol mit seinem Luftschiff Italia notlanden musste, war Amundsen einer der ersten, der seine Hilfe anbot. Gemeinsam mit zwei französischen Piloten startete er heute vor 80 Jahren zu einem Rettungsflug. Von dem ist er nie zurückgekehrt.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Menschen | Kommentar lesen
Am 2. Juni 1967 wurde während einer Demonstration gegen den Besuch des Schah von Persien der Student Benno Ohnesorg erschossen. Von einem deutschen Polizeibeamten, mitten in Berlin. Weil er bei derselben Demonstration einen Stein geworfen haben soll, wanderte der Student Fritz Teufel an jenem Tag in Untersuchungshaft. Dort blieb er bis zum Beginn der Gerichtsverhandlung im November.
Nicht schwer nachzuvollziehen, dass der Angeklagte den Prozess als Farce ansah. Als ihn der sich autoritär gebärdende Richter einmal barsch aufforderte, sich zu Erheben, kam Teufel dem nur zögernd nach – versehen mit dem Kommentar: „… wenn es denn der Wahrheitsfindung dient.“
Wie Teufel und nicht wenige unbefangene Prozessbeobachter – davon gab es wenige, denn die deutsche Öffentlichkeit war von der einseitigen Berichterstattung vor allem in der Springer-Presse gegen die unangepassten Studenten aufgehetzt – vorausgesehen hatten, endete der Prozess mit einem Freispruch. Als Bewohner der Kommune eins und Organisator zahlreicher Happenings machte Teufel in der bundesrepublikanischen Studenten- und Revoluzzerszene weiter von sich reden.
Heute wird er 65 Jahre alt. Wie begeht ein ehemaliger Bürgerschreck ein solches Datum? Er feiert in aller Stille, vermutlich mit ein paar übriggebliebenen Freunden von damals, in seiner Wohnung im Berliner Arbeiterviertel Wedding.
Beitrag twittern
Ähnliche Beiträge finden Sie in: Allgemein | Kommentar lesen
|
|