Archiv für September, 2009

Das Nonplusultra

Mittwoch, 16. September 2009

Welches Wort wählen Sie, um etwas Ausdruck zu verleihen, das Sie für das Größte, das Höchste, das Unübertreffbare halten? Vielleicht den Begriff ‚Nonplusultra’? Übersetzt bedeuten diese drei aneinandergereihten Wörter ‚nicht mehr weiter’. Der Sage nach hat sie der antike Recke Herkules am Felsen von Gibraltar angebracht. Das Naturdenkmal zählte als „Säulen des Herakles“ zu den 7 Weltwundern. Es sollte Reisende davon abhalten, die Meerenge zwischen Nordafrika und Europa zu durchfahren und die damals bekannte Welt zu verlassen.

Der Spruch war so wirkungsvoll, dass Kaiser Karl V. – er machte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Spanien zum Weltreich – sich bemüßigt fühlte, ein symbolisches ‚plus ultra’ auf seine Fahnen zu schreiben: Das Ende der bewohnten Welt war noch nicht erreicht, es sollte noch weiter gehen. Zum Leidwesen ungezählter Ureinwohner in Süd- und Nordamerika tat es das auch.

Heute wird das Nonplusultra vor allem in der Werbung genutzt. Eine Aachener Agentur hat diesen Namen gleich für sich reklamiert – nachdrücklicher kann man in der Kommunikationsbranche wohl kaum auf seine Kompetenz hinweisen. Längst hat das Nonplusultra Einzug in die Alltagssprache gehalten, wenn auch auf manchmal etwas gewundenen Wegen. Als vor einigen Jahren der Rinderwahn die Runde machte und nicht nur auf der britischen Insel zu einem beliebten Gesprächsthema wurde, befand ich mich auf einer Wanderung im Hunsrück. In einem Dorf, an dessen Ende es nicht mehr weiterging, kam ich in einer Kneipe mit einem Mann ins Gespräch. Der fasste die Aufregung um die Seuche so zusammen: „BSE, das ist bei den Engländern jetzt das Nonplusultra.“ Irgendwo hatte er da Recht.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Ein General des Friedens

Dienstag, 15. September 2009

Zwei Millionen Schweizer Soldaten kämpften in vier Jahrhunderten – meist als Söldner in fremden Heeren. Auch der heute vor 222 Jahren geborene Henri Dufour diente einer ausländischen Streitkraft: In der Armee des Nachbarlandes Frankreich stieg er unter Napoleon zum Offizier auf und hatte es, als er 1817 den Dienst quittierte, zum Hauptmann gebracht. Später trat er in die Schweizer Armee ein, organisierte die Landesverteidigung, wurde General und schließlich Oberbefehlshaber des Heeres. Weitere militärische Meriten konnte er sich nicht erwerben.

Kriege durfte die Schweiz, die sich 1815 zu immerwährender Neutralität verpflichtet hatte, allenfalls noch gegen sich selbst führen. Also machte sich Dufour auf anderen Gebieten verdient. Er sorgte für die erste topografische Karte seines Landes, weshalb die Schweizer den mächtigsten Zacken des Monte Rosa, ihres höchsten Bergs, Dufourspitze tauften. Auch um die Entwicklung und den Ausbau des Schweizer Eisenbahnnetzes machte er sich verdient. Dufours nicht nur von seinen Landsleuten am meisten bewunderte Leistung war jedoch die Gründung des Internationalen Roten Kreuzes 1863 – gemeinsam mit Henri Dunant und drei weiteren Mitstreitern – dessen erster Präsident er auch wurde.

Als Dufour 1875 in Genf starb, war er bereits eine Berühmtheit. 60.000 Menschen aus dem In- und Ausland strömten zu seiner Beerdigung. Fragt man heute in der Schweiz nach den bedeutendsten Eidgenossinnen und -genossen, wird gewiss der Name Dufour fallen. Obwohl General, hatte er entscheidenden Anteil, dass die Schweiz nicht mehr als Reservoir von Kriegern, sondern eine Nation des Friedens betrachtet wird.

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Manchmal unglücklich, aber letztlich genial

Montag, 14. September 2009

Heute vor 65 Jahren wurde nicht der erfolgreichste deutsche Fußballspieler geboren, aber der vielleicht beste. Günter Netzer war Mitglied der Weltmeistermannschaft von 1974, kam aber während des gesamten Turniers nur zu einem 20-Minuten-Einsatz – und das ausgerechnet bei der letztlich folgenlosen 0:1-Vorrundenniederlage gegen die DDR. Es war Netzers letztes Länderspiel. Auch sein erstes hatte unter einem unglücklichen Stern gestanden: ein torloses Unentschieden in Albanien, mit dem man in der Qualifikation für die Europameisterschaft 1968 ausschied.

Es war das bislang einzige Mal, dass sich eine deutsche Elf nicht für ein großes Turnier qualifizieren konnte. Neben zwei Meisterschaften mit Borussia Mönchengladbach und ebenso vielen mit Real Madrid stehen drei legendäre Spiele zu Buche: Ein 7:1-Erfolg der Gladbacher im Europapokal der Landesmeister gegen Inter Mailand, der leider wegen des Wurfes einer fast leeren Bierdose auf den italienischen Spieler Roberto Boninsegna annulliert wurde.

Auch ein weiterer Erfolg wäre beinahe verhindert worden: Neunzig Minuten lang saß Netzer im Pokalfinale 1973 seiner Gladbacher gegen den 1. FC Köln auf der Bank. In der Verlängerung wurde es ihm zu bunt: Ohne das Okay seines Trainers Hennes Weisweiler abzuwarten, wechselte Netzer sich selbst ein – und erzielte das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg.

Der dritte Erfolg, der ihn quasi unsterblich machte, war der 3:1-Triumph in England bei der EM-Qualifikation 1972: Es war das erste Mal, dass eine deutsche Mannschaft auf der Insel gewann, und Netzer war der alles überragende Akteur. Kaum überraschend, dass Deutschland wenig später Europameister wurde, mit der nach Meinung nicht weniger Experten spielstärksten DFB-Elf aller Zeiten, angeführt vom einzig wirklich genialen deutschen Mittelfeldregisseur.

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1,7 Millionen Menschen auf sechzig Quadratkilometern

Freitag, 11. September 2009

Isaac Davis hat einen Job, den er hasst, eine Freundin, die zu jung für ihn ist, eine verbitterte Ex-Frau, die gerade ein Enthüllungsbuch über ihre Ehe schreibt und eine neue Liebe, der er hilflos und konfus durch den New Yorker Großstadtdschungel hinterherirrt. Perfekte Voraussetzung für einen Woody-Allen-Film: Manhattan heißt der sehenswerte Streifen aus dem Jahr 1979. Benannt ist er nach jener – rechnet man die Wasserflächen ab – 60 Quadratkilometer kleinen Insel, auf der sich fast 1,7 Millionen Menschen drängeln – Touristen nicht eingerechnet.

Heute vor 400 Jahren, als der englische Seefahrer Henry Hudson das Eiland entdeckte, tummelten sich dort nur ein paar Indianer vom Stamm der Algonkin. Sie hatten die Sandbank, auf der sie lebten, Manna-hata getauft, was so viel heißt wie hügeliges Land. Der Niederländer Peter Minuit kaufte es ihnen ab und leitete fortan die Kolonie Nieuw Amsterdam. Doch nicht lange hatten die neuen Herren Freude an ihrem Besitz: Bereits 1664 verloren sie ihn im Krieg gegen die Briten. Nieuw Amsterdam, mittlerweile über Manhattan hinausgewachsen und mit dem Stadtrecht ausgestattet, wurde anschließend vom Herzog von York (und späteren englischen König Jakob II.) regiert.

Natürlich gab es auch wieder eine Namensänderung: New York hat sich allerdings bis in unsere Zeit gehalten, und Manhattan ist einer von fünf Stadtbezirken.

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Grand & Golden Slam

Donnerstag, 10. September 2009

Der größte Erfolg, den ein Tennisprofi erzielen kann, ist der Grand Slam. Dazu müssen innerhalb eines Jahres die vier größten Turniere gewonnen werden. Den Anfang machen die Offenen Tennismeisterschaften von Australien in Melbourne, gefolgt von den French Open in Paris und den All England Championships in Wimbledon. Den Reigen beenden die Offenen Amerikanischen Tennismeisterschaften in Flushing Meadows, einem Vorort von New York.

Dort siegte heute vor 20 Jahren Steffi Graf und gewann als erste und bislang einzige Deutsche sowie   nach der Amerikanerin Maureen Connolly und der Australierin Margaret Court als dritte Tennisspielerin überhaupt den Grand Slam. Da sie im gleichen Jahr auch bei den Olympischen Spielen in Seoul siegte, wo der weiße Sport nach langer Zeit wieder ins Programm aufgenommen war, sprach man in der Tennisszene auch vom Golden Slam. Den vermochte außer Steffi Graf bislang noch kein Tennisstar zu gewinnen, weder bei den Frauen noch bei den Männern.

Für ihren Erfolg hat die damals Neunzehnjährige eine einfache Erklärung parat: „Mich zu motivieren ist mir immer sehr leicht gefallen. Für mich ist jedes Turnier immer wieder ein neuer Anfang.“ Als Steffi Graf verletzungsbedingt am 13. August 1999 ihren Rücktritt vom aktiven Sport erklärte, hatte sie 22 Grand Slam-Turniere gewonnen. Auch nach Ende ihrer Karriere machte Deutschlands erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten stets einen glücklichen Eindruck: Offenbar hat Steffi Graf auch abseits des Platzes genügend Herausforderungen gefunden.

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Hochzeit am Schnapszahldatum

Mittwoch, 9. September 2009

Charles Darwin, britischer Naturwissenschaftler und Begründer der Evolutionstheorie (dessen 200. Geburtstag weltweit in einem Darwin-Jahr begangen wird; siehe auch unseren Newsletter vom 11. Februar 2009 „Das Buch, das die Welt veränderte“), war für seine nüchterne Art bekannt. Einmal griff er zu einem großen Bogen Papier und malte darauf eine Senkrechte und eine Waagerechte. Links notierte er „Heiraten“, auf die rechte Hälfte schrieb er „Nicht heiraten“.

Unter den Vorteilen trug er ein: „Trautes Heim, Reiz des weiblichen Plauderns, gut versorgt sein.“ Unter „Nicht heiraten“ vermerkte er: „Zeitverlust, viele Störungen, Zwang zum Geldverdienen.“ Schließlich zog Darwin einen doppelten Strich unter das Ganze und fügte einen letzten Satz hinzu: „Es gibt viele glückliche Sklaven.“ Bald darauf schloss er den Bund der Ehe. Viele werden es dem großen Forscher heute nachtun, denn der 9. 9. 9 ist ein denkwürdiges Datum für eine Hochzeit. Und das letztmögliche in diesem Jahrhundert, das eine dreistellige Schnapszahl darstellt.

Sollten Sie diesen schönen Termin für eine Eheschließung verpasst haben – vielleicht hat ja die Aufrechnung der Vor- und Nachteile bei Ihnen noch länger gedauert als bei Darwin – hält der Kalender bald eine neue Gelegenheit für Sie bereit: Das Datum 20. 09. 2009 ist für eine Eheschließung auch nicht schlecht, oder?

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Der Zufall des Gelesenen

Dienstag, 8. September 2009

Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Diesem trostlosen Umstand widmet sich der heutige Weltalphabetisierungstag. Auch in Deutschland ist die Problematik nicht unbekannt: Zu den rund 500.000 totalen Analphabeten kommen im Land der Dichter und Denker noch einmal mindestens vier Millionen Erwachsene hinzu, die kaum lesen und schreiben können.

Anders ausgedrückt: „Immer noch geht jeder fünfte Jugendliche in Deutschland leer aus, wenn es um die Verteilung einer entscheidenden ‚Eintrittskarte’ in eine erfolgreiche berufliche und soziale Zukunft geht - ausreichende Lesefähigkeit“. Das sagt Heinrich Kreibich, der Geschäftsführer der in Mainz beheimateten Stiftung Lesen. Sein Rezept zur Behebung der Misere heißt Leseförderung. Angesetzt wird besonders bei Kindern aus so genannten bildungsfernen Elternhäusern, etwa mit dem Projekte Zeitschriften in die Schulen: Klassen aller allgemeinbildenden Schulformen erhalten 4 Wochen lang kostenlos eine Auswahl von 30 bis 35 Zeitschriftentiteln, nebst einer didaktischen Arbeitshilfe für Lehrer.

Vom Zufall des Gelesenen, meinte einmal der österreichische Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti, hängt es ab, was du bist. Je mehr ein Mensch liest und je früher er zu lesen beginnt, desto stärker reguliert er diesen Zufall zu seinen Gunsten. Das Webportal der Stiftung Lesen finden Sie unter www.stiftunglesen.de.

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Die knappste aller Mehrheiten

Montag, 7. September 2009

Am 7. September 1949 nannte sich die Deutsche Reichsbahn in Deutsche Bundesbahn um, und die ebenfalls neu gegründete Deutsche Bundespost gab ihre erste Briefmarke heraus. Thema war das Ereignis, das ebenfalls heute vor 60 Jahren stattfand: Da trat in Bonn zum ersten Mal der Deutsche Bundestag zusammen. Dafür, dass dies in der doch recht beschaulichen Stadt am Rhein möglich war, hatten in einer Kampfabstimmung die Mitglieder des Parlamentarischen Rates – dieser hatte auch das Grundgesetz in Kraft gesetzt – beschlossen: Mit 33 zu 29 Stimmen entschieden sie sich gegen Frankfurt und für Bonn.

Bei den Wahlen am 14. August waren 13 Parteien und drei unabhängige Volksvertreter ins Parlament gewählt worden. Von den 402 Abgeordneten gehörten 131 der SPD, 139 der CDU/CSU und 52 der FDP an. Die beiden letztgenannten Parteien wählten Konrad Adenauer mit der knappsten aller Mehrheiten zum ersten deutschen Bundeskanzler, allerdings erst in der Sitzung am 15. September. Gut, dass der CDU- und nun auch Regierungschef die eigene Stimme sich selbst gegeben und sich nicht enthalten hatte!

Adenauer war für seinen Pragmatismus bekannt; einer seiner Grundsätze lautete: „Wenn ich von jemandem ein Butterbrot haben will, und er bietet mir eine Schnitte trockenes Brot, dann nehme ich die trockene Scheibe; die Butter hole ich mir dann eben später.“

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Die Erfindung der Currywurst

Freitag, 4. September 2009

„Wurst ist eine Götterspeise“, meinte der deutsche Dichter und Satiriker Jean Paul, „denn nur Gott weiß, was drin ist.“ Erst recht gilt diese Feststellung für die Currywurst, denn anfangs wusste außer Gott nur Herta Deuwer, was hineingehörte.

Heute vor 60 Jahren erfand die Berliner Imbissbudenbesitzerin das erklärte Lieblingsgericht unserer Hauptstädter. Das kam so: Ihr Ehemann, mit etwas Verspätung aus dem Krieg heimgekehrt, wurde rasch von der Esskultur der Besatzungsmacht vereinnahmt und verlangte Spareribs zu Mittag. Die Gattin konnte leider nicht mit teurem Rippenspeer aufwarten und kredenzte statt dessen zerkleinerte Bockwurst (ohne Darm, also keine Bratwurst!), die sie nach amerikanischer Art mit reichlich Ketchup und Currypulver würzte. Das Resultat war ein Schnellgericht, das allein in Berlin jährlich 70 Millionen Mal verzehrt wird.

Kein Wunder, dass nicht nur dort so viel Theater um die runde Wiederkehr dieses Ereignisses gemacht wird. Stellvertretend für alle, die dieser Tage der Currywurst huldigen, sei das Museum genannt, das seit dem 15. August diesem Produkt eine komplette Ausstellung widmet. Am besten, Sie schauen sich das selbst an, im Internet unter der Adresse www.currywurst-berlin.com.

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„Er weiß alles“

Donnerstag, 3. September 2009

Wer möchte Millionär werden? Diese Frage hätten 332 Menschen, die es tatsächlich geworden sind, am liebsten mit ‚Ich nicht‘ beantwortet: Zu unglücklich waren die Umstände, die zu diesem Prozess führten; denn exakt 332 Superreiche sind laut Forbes-Liste im Zuge der Finanzkrise vom Milliardär zum Millionär geworden. Positiv auf die Frage Who wants to be a millionaire? reagierten die Briten, die 1998 an der Erstausstrahlung der gleichnamigen Sendung im Privatsender ITV teilnahmen.

Heute vor 10 Jahren kam das Quiz erstmals ins deutsche Fernsehen – und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. RTL hatte die Rechte für Wer wird Millionär erworben, wie auch 51 weitere Lizenznehmer in ebenso vielen Ländern. In der deutschen Fassung und bei allen anderen Versionen durften die Sender ohne ausdrückliche Genehmigung der britischen Celador Ltd. nicht die geringste Veränderung gegenüber dem Original vornehmen. Fast aber hätten die Deutschen die Briten geschlagen: In der Originalversion dauerte es bis zum 20. November 2000, bis erstmals ein Kandidat den Höchstgewinn einheimste.

Im Fall von Judith Keppel waren dies immerhin eine Million Pfund. 12 Tage später zog Eckhard Freise nach, doch gewann der Professor für mittelalterliche Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal in Günther Jauchs Sendung „nur“ eine Million Mark. Dafür bescheinigte ihm das Nachrichtenmagazin Spiegel online: „Er weiß alles.“

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