Archiv für 2010

Seltsame Silvesterbräuche

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Morgen um Mitternacht ist das Jahr 2010 Geschichte. Ich weiß nicht, wie Sie die letzte Nacht verbringen – hoffentlich mit einer fröhlichen Feier! Ganz gleich, ob Sie eine Einladung bekommen haben oder nicht, möchte ich Ihnen einige Anregungen geben, was Sie tun oder lassen können.

Johann Wolfgang von Goethe etwa wurde immer erst nach dem Silvesterfeuerwerk aktiv. Der Grund lag im Aberglauben des Dichter: Für Goethe hatte das erste Wort, das er im neuen Jahr hörte, enorme Bedeutung. Er schrieb es sofort auf und interpretierte es hinsichtlich seiner persönlichen Zukunft für die nächsten zwölf Monate. Ganz anders gestrickt war Goethes norwegisches Pendant: Der Dramatiker Henrik Ibsen vermied zu Silvester den Anblick von Tinte und Papier, um einer Schwächung seiner Schaffenskraft als Schriftsteller vorzubeugen.

Völlig schnuppe waren solche Überlegungen Enrico Caruso, aber abergläubisch war der italienische Tenor mindestens so sehr wie Goethe. Caruso bevorzugte an Silvester einen Aufenthalt in nordischen Ländern. In der Gesellschaft von blonden Menschen, so seine Feststellung, hatte er in seine erfolgreichsten Jahre hineingefeiert. War er an Silvester mit Dunkelhaarigen zusammen, folgten überwiegend unglückliche zwölf Monate.

Egal, wie Sie die Nacht zum Neuen Jahr verbringen: Rutschen Sie gut rein! Am 3. Januar lesen wir uns wieder.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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Gesprächsstoff für die Silvesterparty

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Sind Sie dieses Jahr auf eine „Sylvesterparty“ eingeladen? Dann hätten Sie schon mal das erste Thema für Ihren Smalltalk: Der 31. Dezember als letztes Kalenderdatum geht zurück auf Papst Silvester I. Daher lautet die Bezeichnung für das Datum und die entsprechende Feier korrekt: Silvesterparty.

Daran anschließen können Sie einen Austausch über den Namenspatron des letzten Tages im Jahr:

  • Das Oberhaupt der katholischen Kirche bestieg im Jahr 314 nach Christus als Papst Silvester den Heiligen Stuhl in Rom. Er starb am letzten Tag des Jahres 335, und nach ihm ist unser Silvester benannt.
  • Wenn Sie in Ihrem Smalltalk etwas Witziges zum Besten geben möchten, greifen Sie doch zu einer Anekdote mit Bezug zum Jahreswechsel. Die folgende stammt aus dem Archiv der Schweizer Mobiliar-Versicherung, die aus dem Brief eines säumigen Kunden doch tatsächlich einen Werbetext machte:

  • „Alle Rechnungen, die ich erhalte, bezahle ich niemals sofort, da mir dazu einfach das Geld fehlt. Die Rechnungen werden vielmehr in eine große Trommel geschüttet, aus der ich an Silvester drei Exemplare mit verbundenen Augen herausziehe. Diese Rechnungen bezahle ich dann sofort. Ich bitte Sie zu warten, bis das große Los Sie getroffen hat.“
  • Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Worüber schreiben zwischen den Jahren?

    Montag, 27. Dezember 2010

    Die letzte Dezemberwoche dient der Vorbereitung auf Neujahr, weshalb man die Tage zwischen dem Zweiten Weihnachtstag und Silvester in Ermangelung besserer Namen „Die Zeit zwischen den Jahren“ nennt.

    So stand es in unserem Newsletter vom 1. Dezember 2009, war aber offenbar nicht ganz korrekt. Die Wikipedia-Redaktion schließt sich dieser Interpretation zwar an, vermerkt aber, dass mit „zwischen den Jahren“ ursprünglich „die Zeit zwischen dem Ende des alten Jahres (24. Dezember) und Beginn des neuen Jahres (6. Januar)“ gemeint war. Rückendeckung erhält die Internetenzyklopädie von der Tageszeitung Die Welt: „Die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar bezeichnet man als ‚zwischen den Jahren’. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Besinnung und einen Ausblick auf das künftige Leben.“

    Das ist recht hoch gegriffen, finden Sie nicht? Immerhin fügt das Blatt erklärend hinzu: „Im Mittelalter wechselte die Kirche den Neujahrstermin mehrmals, bis ihn Papst Innozenz XII. im Jahr 1691 endgültig auf den 1. Januar festlegte.“ Schade eigentlich. Ich persönlich hatte mir fest vorgenommen, die Zeit zwischen den Jahren mit Faulenzen zu verbringen. Die Zeilen, die Sie gerade lesen, habe ich natürlich schon vorgeschrieben und befinde mich zum Zeitpunkt, an dem Sie vor dem Monitor kleben, zur Winterfrische in Waldsassen an der bayerisch-tschechischen Grenze.

    Dort werde ich mich besinnen, und als Ausblick auf mein künftiges Leben zunächst einmal den Entschluss fassen, statt zum 6. Januar bereits am Montag davor zurückzukehren – damit Sie wie gewohnt Ihren werktäglichen Newsletter bekommen. Ich freue mich schon darauf …

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Vielleicht noch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk?

    Donnerstag, 23. Dezember 2010

    „Glück ist das Einzige, das wir schenken können, ohne es zu besitzen“: Der Inhalt dieses Zitats unbekannter Herkunft ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Vermutlich wissen Sie jedoch selbst nach dessen Lektüre immer noch nicht, was Sie denn jetzt anlässlich der Festtage Ihren Lieben vermachen sollen.

    Und ich muss Sie gleich enttäuschen: Ich kann Ihnen bei der Suche leider auch nicht behilflich sein. Oder doch? Eines möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, ehe Sie sich am letzten Werktag der Woche ins vorweihnachtliche Getümmel stürzen. Es ist eine Einschätzung des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne, der mit seinen Kinderbüchern um den nicht ganz so klugen Bären Winnie-the-Pooh Millionen Kinder samt deren Eltern glücklich machte: „Die Kunst des Schenkens liegt darin, einem Menschen etwas zu geben, das er sich nicht kaufen kann.“ Dagegen, dass man seine Werke kaufte, hat Milne offenbar nichts gehabt. Der Erwerb eines Winnie-the-Pooh-Bandes – es gibt übrigens auch welche, die sich an Erwachsene richten – würde indessen kaum als unmäßiger Konsum gebrandmarkt werden.

    Was immer Sie heute und morgen noch unternehmen: Ich wünsche Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest. Den nächsten Newsletter gibt’s am 27. Dezember.

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Letzte Worte zum Jahreswechsel

    Mittwoch, 22. Dezember 2010

    „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“

    Diese Worte stammen von Georg Christoph Lichtenberg, der Lesern dieses Newsletters ein Begriff ist (siehe unter anderem die Ausgaben vom 3. September 2010 und vom 13. März 2008). Der Göttinger Physiker, dessen geistreiche Sprüche in so manche Aphorismensammlung hineingefunden haben, hatte eigentlich keinen Grund, so pessimistisch ins neue Jahr zu blicken. Andererseits besitzt der Pessimist gegenüber dem Optimisten unbestreitbar den Vorteil, dass er nur schwer enttäuscht werden kann. Noch besser hat es der Fatalist, dem das, was nach Silvester kommt, gewöhnlich komplett an seinem Hinterteil vorbeigeht.

    So auch dem Schriftsteller Erich Kästner, der dem neuen Jahr mit einer gehörigen Portion Gleichmut begegnete und diesem in einem Zweizeiler Ausdruck gab: „’Wird’s besser? Wird’s schlimmer?’ fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Smalltalk mit Weihnachtsmuffeln – und Weihnachtsromantikern

    Mittwoch, 22. Dezember 2010

    Nicht jedem Zeitgenossen ist Weihnachten ein willkommenes Thema. Was tun Sie, wenn Sie es mit einem ausgesprochenen Weihnachtsmuffel zu tun haben? Erzählen Sie ihm im Smalltalk über die wenig weihnachtlichen Weihnachtsfeiern in einem unserer Nachbarländer:
    Die Briten sind vermutlich Weltmeister in der Disziplin „Betriebliche Weihnachtsfeiern“. Insgesamt 45 Stunden lang begießt der durchschnittliche Arbeitnehmer in den Büros auf der Insel den Advent – auf mehrere Tage verteilt. Pro Feierabend trinkt der britische Mann im Schnitt 11 Gläser Wein oder 5 Pints – ein Pint sind 0,57 Liter - Bier. Das haben Wissenschaftler im Auftrag des staatlichen Rundfunksenders BBC ermittelt. Die Folgen: Jeder fünfte Arbeitnehmer meldet sich im Dezember wegen eines “Hangovers” arbeitsunfähig. Der Höhepunkt der Alkoholvernichtung ist aber regelmäßig der Heiligabend. In Großbritannien ähnelt er unserem Karneval - unter Verzicht auf sämtliche historische, kulturelle oder sonstige inhaltliche Aspekte.

    Und wenn Ihr Gegenüber ein Weihnachtsromantiker ist, der frühere Feste besser gefunden hat? Erzählen Sie ihm von den Weihnachtserinnerungen eines deutschen Literatur-Nobelpreisträgers:

    Thomas Mann schrieb vor 75 Jahren in sein Tagebuch: „Baumschmücken und große Ungeduld der zögernd einlaufenden Geschenke wegen.“ Ein Jahr später stellte er neben „festlicher Unruhe“ auch „Befriedigung über viel Paketlagerung auf der Diele und im Verandazimmer“ fest. Im Jahr 1938 schließlich monierte der Erfolgsschriftsteller die „gänzlich mit Geschenken verstellte Weihnachtshalle“.

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Wenn Satire der Resignation weicht

    Dienstag, 21. Dezember 2010

    „Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“ Der für seine scharfe Satire gefürchtete Urheber dieses Zitats starb heute vor 75 Jahren.

    Er war der vielleicht gescheitetste unter den zahlreichen auch literarisch brillanten Journalisten der Weimarer Republik – und bald auch der gescheitertste. Was nutzte ihm seine Eloquenz, wenn die zunehmend von Hitler faszinierten Deutschen allen kritischen Stimmen ihr Gehör versperrten?

    Schon lange vor der braunen Machtübernahme floh der überzeugte Sozialist und Pazifist ins Ausland. Doch vom schwedischen Exil aus war die Distanz zu den Landsleuten größer und die Bereitschaft in der alten Heimat, dem unablässigen Mahner Aufmerksamkeit zu schenken, immer geringer geworden. Als die Nationalsozialisten schließlich in Deutschland herrschten, brauchten sie sich wegen eines Regimegegners, der sich als aufgehörter Deutscher und aufgehörter Dichter bezeichnete, kaum zu sorgen.

    Die Resignation fand am 21. Dezember 1935 ihren traurigen Höhepunkt, als Kurt Tucholsky in seinem Haus in Hindas bei Göteborg seinem Leben ein Ende setzte. „Wie reden Menschen mit Menschen?“, hatte er einmal gefragt und die Antwort selbst gegeben: „Aneinander vorbei.“

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Arbeitskräfte wurden gerufen, Menschen kamen

    Montag, 20. Dezember 2010

    „Es wurden Arbeitskräfte gerufen“, stellte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch fest, „und es kamen Menschen“. Die ersten trafen aus Italien ein, wurden in Deutschland Gastarbeiter genannt und reisten auf Basis eines heute vor 55 Jahren geschlossenen Anwerbeabkommens zwischen beiden Ländern in die Bundesrepublik ein.

    Bis 1968 folgten ähnliche Verträge mit Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien. Auch das andere Deutschland warb wegen zeitweiligen Arbeitskräftemangels daheim um Beschäftigte aus fernen Ländern: Die Vertragsarbeitnehmer der DDR stammten aus Kuba, Mosambik, Angola und Vietnam. Zwischen 1955 und dem 1973 wegen zunehmender Arbeitslosigkeit verfügten Anwerbestopp kamen fast 17 Millionen Gastarbeiter nach Westdeutschland. Vier von fünf Italienern reisten nach getaner Arbeit wieder heim.

    Während andererseits die meisten aus der Türkei Gekommenen sich zu bleiben entschlossen in einem Land, dessen Bewohner sich ihnen gegenüber nicht immer freundlich zeigten. Dafür ermöglichte der ihnen gewährte Anteil an einer lange Zeit prosperierenden Wirtschaft, sich in der Fremde eine neue Existenz aufzubauen und verglichen mit dem Dasein in der alten Heimat in relativem Wohlstand zu leben. Vereinfacht ausgedrückt: Solange die Kohle stimmte, ließen sich auch Anfeindungen wegen kultureller, religiöser und erscheinungstypischer Andersartigkeit leichter ertragen.

    Ob die Integration tatsächlich gelingt, hängt nicht zuletzt von der Bereitschaft der Gastgeber ab, die Akzeptanz von Einwanderern nicht allein an den wirtschaftlichen Erfolg zu koppeln.

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    Mehr als Bundeshaus und Haribo

    Freitag, 17. Dezember 2010

    Gefragt, woher er denn stamme, pflegte der Bonner der Nennung seines Wiegenorts einen Zusatz anzuhängen: aus der Bundeshauptstadt. Als die kapitalen Zeiten mit dem Regierungswechsel nach Berlin passé waren, verfiel der improvisierfreudige Rheinländer rasch auf eine andere Lösung: Er ersetzte das politische durch ein Attribut, welches er der Wirtschaft, genauer gesagt: der Genussmittelindustrie entlehnte: „Ich komme aus Bonn, der Heimat der Haribo-Gummibärchen.“

    Nun wissen treue Leser unseres Newsletters seit der Ausgabe vom 6. Februar 2007 „Worauf man stolz sein kann, wenn man aus Bonn kommt“, dass der Haribo-Standort auf der Kippe steht und vermutlich nur ein mit einem Umzug ins nahe Rheinbach zu verändernder Markenname – aus Haribo würde Harirhei – den Inhaber Hans Riegel von einer Verlegung des Firmensitzes abhält. Würde es dennoch so weit kommen, müssten die Ex-Hauptstädter weiter zurück in die Geschichte gehen, um sich auf eine angemessene Tradition zu besinnen.

    Eine solche entstand heute vor 240 Jahren, als ein bekannter, später nicht nach Rheinbach, sondern in die österreichische Hauptstadt gewechselter Komponist das Licht der Welt erblickte. Dass er dies ausgerechnet in dem großen Dorf am Rhein tat, berechtigt dessen Bewohner zur bündigen Auskunft: „Ich komme aus der Beethovenstadt.“

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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    Dann war endlich Ruhe

    Donnerstag, 16. Dezember 2010

    Was macht ein für seine Mischung aus Betulichkeit und Ehrgeiz berüchtigter Fernsehsender, wenn die Konkurrenz mit einem überragenden Produkt die Jugend an der Mattscheibe kleben lässt wie Leim die Fliegen? Dem tantenhaften ZDF saß der Erfolgsstachel des seit 1965 von der ARD ausgestrahlten Beat-Clubs (siehe unseren Newsletter vom 14. Januar 2009 „Als Eltern noch um Verständnis gebeten wurden“) tief im Fleisch.

    Jahrelang sannen die Mainzer Programmverantwortlichen darüber nach, was sie dem von Radio-Bremen produzierten TV-Hit entgegensetzen sollten. Vergleichbar an der am 18. Januar 1969 aus der Taufe gehobenen Sendung war jedoch nur, dass in dieser ebenfalls Musik lief. Die war freilich so brav und altbacken, dass das Konsumgeständnis eines Teenagers diesen für immer dem Gespött der Altersgenossen ausgesetzt hätte.

    Passend zum Publikum, welches sich äußerlich kaum von dem eines Junge-Union-Parteitags unterschied, wurde ein Moderator gewählt, der mit gewöhnungsbedürftigem Schnellsprech-Stakkato seine eigene Biederkeit zu überspielen versuchte. Außerhalb seines Ansagerjobs fand Dieter-Thomas Heck noch die Zeit, seine wahre Klientel zu bedienen und den Parteifreund Rainer Barzel in dessen 1972er Kandidatur gegen Bundeskanzler Brandt zu unterstützen. Doch auch dies kam allenfalls bei der älteren Generation an; die erstmals zum Urnegang zugelassenen 18- bis 21-Jährigen wählten lieber Willy statt Rainer.

    Höhepunkte in der live ausgestrahlten ZDF-Hitparade gab es wenige. Einer davon war weniger der dargebotenen Gesangskunst als der Spontanität direkter Übertragung geschuldet, als der in niederbayrischer Färbung singende Interpret Hans-Jürgen Buchner alias Haindling den Text seines Liedes in „Du Depp, du Depp, du depperter Heck, du!“ abänderte. Ob er den Moderator damit meinte?

    Nach Hecks Abgang Ende 1984 conferierten mit Viktor Worms und später Uwe Hübner zwei Gestalten, deren Berufsjugendlichenfassade das ihnen innewohnende Spießertum nicht zu kaschieren vermochte, durch die einer zunehmend desinteressierten Zielgruppe hinterherhechelnde Sendung. Heute vor 10 Jahren wurde sie eingestellt. Seitdem ist endlich Ruhe.

    Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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