Archiv für Mai, 2010

Goethe, Lessing und das Laster

Montag, 31. Mai 2010

„Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben“, fand schon Johann Wolfgang von Goethe. Lieber sprach der Dichterfürst dem Wein zu; 2 Flaschen bereits am Morgen waren keine Seltenheit (siehe auch unseren Newsletter vom 28. August 2009) „Der Geburtstag des Dichters“.

Goethes Kollege Lessing fand am Tabak wenig Tadelnswertes. Sein Rauchverhalten kam schon damals nicht gut an. Lessings Haushälterin etwa imponierten weniger seine literarischen Leistungen, die ihn zum größten deutschen Dichter der Aufklärung machten, als die Art, wie er seinem Beruf nachging und seinen Alltag verbrachte, sie abstieß. Nach Lessings Tod sagte die gute Frau über ihren ehemaligen Dienstherrn nur: „Er tat nichts, taugte nichts und rauchte viel.“ Üble Nachrede über Raucher oder berechtigte Warnungen vor dem Laster des blauen Dunstes wird es dieser Tage, je nach Lesart, wieder zuhauf geben. Ebenso wenig wird es an Warnungen vor den Gefahren des Tabakkonsums fehlen.

Heute ist Weltnichtrauchertag. Nicht alle Mahnungen werden jedoch so originell sein wie diese: „Rauchen Sie nicht im Bett“, schrieb einmal ein Witzbold an die Wand, „die Asche, die herunterfällt könnte Ihre eigene sein.“

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Der Arzt mit der Clownsnase

Freitag, 28. Mai 2010

„Heitere Stimmung und eine rote Clownsnase können oft mehr bewirken als ein Medikament“: Dieser Überzeugung ist der US-Arzt Hunter Adams, auch unter seinem Spitznamen „Patch“ (was übersetzt Flicken heißt) bekannt. Mit anderen Worten: Lachen ist gesund. Dass Lachen und Humor stressreduzierend ist, die Kreativität fördert, die Motivation verbessert und Heilungsprozesse beschleunigt, hat Adams schon immer behauptet.

Inzwischen wurden seine Thesen durch zahlreiche Forscher wissenschaftlich untermauert: Die von Adams entwickelte Humortherapie verkürzt erwiesenermaßen Liegezeiten im Krankenhaus. Adams’ Behandlungsmethoden stießen weltweit auf Nachahmer. In Köln beispielsweise entstand mit der Einrichtung Kolibri das in Deutschland bis dahin einzigartige „Institut für medizinische Clownerie“.

Richtig bekannt wurde Patch Adams jedoch erst durch Hollywood: Robin Williams spielte auf der Leinwand den Arzt im Clownskittel und brachte nicht nur kleine und große Patienten, sondern Millionen Kinobesucher rund um den Globus zum Lachen. Heute wird Adams 65 Jahre alt. „Nimm das Leben doch von der humor- und lustvollen Seite“, lautet eine seiner Empfehlungen. Mit diesem Ratschlag möchte ich Sie ins Wochenende entlassen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Wider das geistlose sanftlebige Fleisch

Donnerstag, 27. Mai 2010

Frühbürgerliche Revolution in Deutschland lautet der Titel eines der monumentalsten Bilder der Welt. Gemalt hat es der Leipziger Künstler Werner Tübke. 11 Jahre hat er dafür gebraucht, von 1976 bis 1987. Das riesige Panorama stellt die Schlacht von Frankenhausen anno 1525 dar, in der die Aufständischen durch ein Fürstenheer besiegt wurden. Es war das Ende des Bauernkriegs in Thüringen.

Anführer der Erhebung war Thomas Müntzer. Anders als sein anfängliches Vorbild Martin Luther gestand der radikale Prediger den unterdrückten Bauern seiner Heimat ein Widerstandsrecht zu. „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan“: Mit diesem Satz hatte Luther die bis dahin geltende Ordnung in Frage gestellt. Allerdings nur die religiöse: Die politische Ordnung wollte der Wittenberger Theologieprofessor unangetastet lassen. Entsprechend hieß es im Pamphlet Von der Freiheit eines Christenmenschen, letzterer sei „ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“

Bald wetterte Müntzer Wider das geistlose sanftlebige Fleisch zu Wittenberg – so der Titel einer seiner Schriften – und warf Luther vor, in Wirklichkeit die Ausbeutung der Bauern durch Kirche und Adel zu begünstigen. Gottes Gerechtigkeit wollte Müntzer bereits in dieser Welt Wirklichkeit werden lassen, mit Hilfe der aufständischen Bauern. 12 Tage nach der Schlacht von Frankenhausen, heute vor 485 Jahren, wurde Müntzer in Mühlhausen einen Kopf kürzer gemacht. In seiner Heimat widerfuhr der Reformator eine späte Ehrung: Münzers Konterfei zierte zu DDR-Zeiten den Fünfmarkschein.

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Eine Band, die sich The Band nannte

Mittwoch, 26. Mai 2010

Wenn eine Band sich The Band nennt, muss das nicht von Einfallslosigkeit zeugen. Aber von Schlichtheit: Der hatten sich fünf Musiker verschrieben, die mit ihren Bärten aussahen, als seien sie in den amerikanischen Südstaaten noch vor dem Bürgerkrieg fotografiert worden.

Ihre Musik klang merkwürdig eingerostet, auf modernen Schnickschnack wie Synthesizer und elektronische Effekte verzichteten sie komplett. Ein schepperndes Klavier, akustische Gitarren, hier ein Akkordeon und dort eine Mandoline prägten den Sound. Darin mischte sich die gequetschte Stimme des Schlagzeugers, der, ungewöhnlich für Rockbands, gleichzeitig der Sänger war. Sein Name: Levon Helm. Der heute seinen Siebzigsten Feiernde war der einzige des Quintetts, der tatsächlich aus dem Süden kam, aus Arkansas. Die übrigen vier stammten aus Kanada.

Zwischen 1968 und 1975 feierte The Band ihre größten Erfolge. Das Debütalbum Music from Big Pink gilt heute noch als Meilenstein des American Folkrock. Die Musikzeitschrift Rolling Stone platzierte es in seiner Liste der 500 wichtigsten Alben aller Zeiten auf Rang 34. Ein Denkmal der besonderen Art setzte US-Regisseur Martin Scorsese Levon Helm und seinen kanadischen Freunden: Der Film The Last Waltz vom Abschiedsauftritt der Band 1978 avancierte zum bis dahin – nach der Dokumentation über das Woodstock-Festival (siehe unseren Newsletter vom 14. August 2009 „Woodstock und die Woodstock-Legende“) – erfolgreichsten Konzertmitschnitt aller Zeiten.

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Das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann

Dienstag, 25. Mai 2010

Es gibt eine Theorie, die besagt, dass sobald jemand herausgefunden hat, wie das Universum exakt beschaffen ist und warum es existiert, jenes augenblicklich wieder verschwindet und sofort durch ein noch bizarreres und unerklärlicheres ersetzt wird. Es gibt eine zweite Theorie, die besagt, dies sei bereits geschehen. Um das Weltall zu erklären, müsste man schon durch die Galaxis reisen, dachte sich der britische Autor Douglas Adams. Am besten funktioniere dies per Anhalter. So lautet auch der Titel einer erfolgreichen Radiosendung und der daraus resultierenden Buchbestseller.

Die Idee dazu kam Adams nach einem ausgiebigen Kneipenbummel in Innsbruck, verbunden mit einer Überdosis Gösser-Bier und anschließender Übernachtung zwar auf freiem Feld, doch immerhin unter einem klaren Sternenhimmel. Der als Satire gedachte Roman Per Anhalter durch die Galaxis brachte nicht nur seinem Autor Ruhm; er wirkte auch nach dessen frühem Tod – Adams starb 2001 im Alter von 49 Jahren - ins Leben der Nachwelt hinein. So wurde ein neu entdeckter Kleinplanet nach Arthur Dent benannt, der im Roman per Daumen durchs All tourt.

Als Parodie auf fehlerhafte Übersetzungsprogramme kam im Buch der Babelfisch ins Spiel; im wirklichen Leben stand er Pate für eine entsprechende Software der Suchmaschine AltaVista. Nicht zu vergessen der Handtuchtag: Der wird jedes Jahr am 25. Mai zu Ehren von Douglas Adams begangen. Laut noch heute gültiger Aussage des Schriftstellers ist „ein Handtuch so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.” Schauen Sie sich heute mal ganz genau Ihre Umgebung an: Ihrem geschärfter Blick wird das eine oder andere diskret platzierte nützliche Utensil gewiss nicht entgehen.

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Pfingsten und die Pfingstler

Freitag, 21. Mai 2010

An Wochenende ist Pfingsten. Der Name leitet sich aus dem Griechischen her: pentekosté bedeutet ‚der Fünfzigste’. Am 50. Tag nach Ostern wurde der Heilige Geist ausgesandt, um Person, Wort und Wirken Jesu Christi lebendig zu halten. Jetzt wissen Sie, was Pfingsten bedeutet. Aber wissen Sie auch, was ein Pfingstler ist?

Die Bewegung der Pentecostals entstand um 1900 herum in den USA. Sie lehnen das Rationale im Protestantismus ab und setzen auf eine emotionale Bindung an Jesus Christus. Das Erfülltsein durch den Heiligen Geist hat bei den Pfingstlern dazu geführt, dass der Glaube zum bestimmenden Prinzip des Alltags wird. In den Pfingstgemeinden finden die Angehörigen Geborgenheit und Schutz. Kritiker führen an, die Mitglieder dort seien einem hohen Anpassungsdruck ausgesetzt und die unreflektierte Begeisterung ersetze die notwendige Auseinandersetzung mit dem Glauben. Letzteres wiederum lassen die Pfingstler nicht gelten, die gemeinhin viel Geld in die Bildung ihrer Kinder investieren. Ihnen geht die Familie über alles, hedonistisches Feiern gegen den Strich, man pflegt eine Kultur der Sauberkeit – und der Langeweile, würden ihre Gegner jetzt einwenden.

Wie dem auch sei: Keine andere christliche Erweckungsbewegung hat so schnell so viele neue Mitglieder gefunden wie die Pfingstler. Weltweit sollen es bereits mehr als ein halbe Milliarde sein.

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Kopf- oder Zahlbahnhof?

Donnerstag, 20. Mai 2010

Die Stuttgarter lieben ihren Hauptbahnhof. Die Deutsche Bahn hält ihn für nicht mehr verkehrsgerecht. Die Freunde des alten Kopfbahnhofs – in Stuttgart scheint es sehr viele davon zu geben – finden, der charakteristische Turm mit den beiden Seitenflügeln gehöre zu den wenigen Wahrzeichen der auf den ersten Blick recht betonaffinen Schwabenmetropole. Die Bahn meint, man müsse das Gebäude komplett abreißen, den Schienenverkehr eine Etage tiefer, also unter die Erde, verlegen und einen Durchgangsbahnhof einrichten.

Die wirklich sehr zahlreichen, dem Bewährten anhängenden, Veränderungen gegenüber jedoch keineswegs verschlossenen Befürworter der bestehenden Einrichtung können sich mit alternativen Konzepten und einer Modernisierung, aber Erhaltung des Sackbahnhofs anfreunden. Die Bahn argumentiert passagierfreundlich mit verkürzten Einfahrtzeiten, besserer Verkehrsanbindung qua U- und S-Bahnnetz und geringerer Reisedauer.

Die Stuttgarter Kopfbahnhofunterstützer, gleichzeitig Steuerzahler und mehrheitlich gelernte Schwaben, scheuen die geplanten Kosten von 400 Millionen Euro. Die Bahnbetreiber kann ein solcher Betrag angesichts der allgemein hohen Kosten zukunftsorientierter Verkehrsprojekte nicht mehr schocken; sie wissen einflussreiche Unterstützer in Landes- und Bundesregierung hinter ihrem Vorhaben. Die zwar zahlreichen, aber nicht sehr mächtigen, dafür schwäbisch-pfiffigen Substanzbewahrer fahren eine Strategie, die fast so vielgleisig ist wie das Gebäude, das sie erhalten wollen. Sie führen das Urheberrecht ins Feld, welches nicht nur ihrer Meinung nach bis siebzig Jahre nach dem Tod des Erbauers besteht; Bahnhofsarchitekt Paul Bonatz starb 1956.

Die Bahn will schon mal die Seitenflügel entfernen: Ein Bahnhof sei ein Zweckbau, die geringe Restlaufzeit des Urheberschutzes bis 2026 rechtfertige einen baldigen Einsatz der Abrissbirne, zumal der neue Bahnhof, Verzögerungen wie lästige Interventionen und Klagen nicht eingerechnet, bereits 2019 fertig sein soll. Überflüssig zu erwähnen, dass die Gegenseite dies anders sieht. Beide Parteien treffen sich vor Gericht. Heute ergeht das Urteil.

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Lieber doch nicht sterben, bevor man alt wird

Mittwoch, 19. Mai 2010

„I hope I die before I get old“, textete Pete Townshend, Chef der britischen Rockgruppe The Who, in seinem Erfolgssong My Generation. „Hoffentlich sterbe ich, bevor ich alt werde“: Dieser Satz entwickelte sich zum Credo der wilden 60er-Jahre-Jugend. „Es hat wunderbar funktioniert“, blickte Townshend bereits mit Anfang Dreißig zufrieden zurück, „es hat zwischen den Leuten, die das Lied mochten, und denen, die es nicht mochten, einen dicken Trennungsstrich gezogen.“ Später fügte er noch einen Satz hinzu: „Aber was ist, wenn wir diesen Trennungsstrich gar nicht mehr wollen?“

Heute, an Townshends 65. Geburtstag, wird My Generation auf zahlreichen Radio- und TV-Kanälen gespielt. In Diskotheken und auf Feten ist das ohnehin immer noch der Fall, so eingängig sind Musik und Text. Den Komponisten selbst reißt das Lied allerdings nicht mehr vom Hocker: „Heute denke ich, dass der Song vollkommen lächerlich ist. Wir sollten den Text ändern, und auch der Rhythmus ist zu schnell für meine müden alten Beine.“

Townshend hat gut reden: In der britischen wie in allen westlichen Gesellschaften wird dem Jugendkult gehuldigt und seitens der Musikindustrie wie der Werbewirtschaft schon Zwölfjährigen der Hedonismus gepredigt. Dem steht eine ältere Generation gegenüber, die noch nie so gesund, so fit und auch so wohlhabend war wie heute. Auch das mit dem Hedonismus werden die Marketingstrategen schon hinkriegen. Gesunde, fitte und wohlhabende Altrocker wie Townshend profitieren von beiden Trends.

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Doch kein Spielgeld!

Dienstag, 18. Mai 2010

„Wir sind das Volk“, riefen die Leipziger auf den ersten Montagsdemonstrationen (siehe unseren Newsletter vom 12 März „Die letzte Montagsdemonstration“). Später hörte man auch Sprüche wie „Wir woll’n die Mark“. Dass damit nicht die DDR-Währung gemeint war, versteht sich. Die befand sich gegenüber der bundesdeutschen Valuta in rasantem Fall. Auf dem Schwarzmarkt wurden locker zehn DDR-Mark für eine D-Mark hingeblättert. Das tat der einheimischen Währung Unrecht: Schließlich waren in der DDR viele Produkte staatlich subventioniert und deshalb so preiswert.

Heute vor 20 Jahren klingelte für die ostdeutsche Mark das Sterbeglöcklein: Mit der Währungsunion, die am 1. Juli in Kraft treten sollte, war sie endgültig abgeschafft. Überraschend war das von der Bundesbank festgesetzte Umtauschverhältnis von 2:1. Die SPD-Finanzexpertin Ingrid Matthäus-Maier beispielsweise hatte zuvor für einen Kurs von 5:1 plädiert. Wer also fleißig gespart hatte in der DDR – statt sein Geld nach dem Fall der Mauer in den Westen zu tragen – war eindeutig im Vorteil gegenüber seinen konsumfreudigeren Mitbürgern.

Alle regelmäßigen Zahlungen wie Löhne und Gehälter, Renten und Mieten wurden im Verhältnis 1:1 umgestellt. Kinder durften 2000, 15- bis 59-Jährige 4000 und Senioren 6000 DDR-Mark im Verhältnis 1:1 umtauschen. So erfuhr die ostdeutsche Währung im Nachhinein eine ungeahnte Würdigung: Sie war, mit etwas Hilfe aus dem Westen – schließlich standen bald gesamtdeutsche Wahlen an – plötzlich viel mehr wert, als fast alle Experten in beiden Teilen Deutschlands vorher vermutet hatten.

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Reden + Zuhören = Kommunikation

Montag, 17. Mai 2010

Reden ist nur die eine Hälfte der Kommunikation, Schweigen und Zuhören die andere. Das gilt erst recht für die Telekommunikation Der heute begangene Weltfernmeldetag möchte die Verbreitung moderner Technologie vorantreiben: Jeder Mensch soll Zugang zu modernen Informationstechnologien bekommen und dadurch seine Lebenssituation verbessern.

Das Datum erinnert an die Gründung der Internationalen Fernmelde-Union – damals noch unter dem Namen Internationalen Telegraphen-Union – am 17. Mai 1865. Bereits 1837 meldete der Amerikaner Samuel Morse einen Apparat als Patent an, mit dem erstmals Signale über eine elektrische Leitung übertragen werden können. Einen Telegraphen, der drucken konnte, erfand Werner von Siemens 1855. Das erste praktisch anwendbare Telefon stellte Alexander Graham Bell 1876 in Boston der Öffentlichkeit vor. Die erste E-Mail der Welt wurde 1971 verschickt. Ihr Absender, der US-Computerwissenschaftler Ray Tomlinson, erfand auch das @-Zeichen. Erst 1991 präsentierte der britische Physiker Tim Berners-Lee das World-Wide Web (WWW), am Genfer Kernforschungszentrum CERN.

Es war die Geburtsstunde des Internet. Vielleicht ist das weltweite Netz deshalb so populär, weil man in ihm so wunderbar einwegkommunizieren kann.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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