Heute beginnt der Monat, in dem die meisten von uns merken, dass das Monatsgehalt in 28 Tagen ebenso wenig ausreicht wie in 31. Dabei sollte es im Februar wirklich langen.
Die Steuererleichterungen, welche die neue Bundesregierung den Bürgern versprochen hat, werden sich vermutlich mehrend auf das Nettogehalt auswirken. Das Wetter im kältesten Monat des Jahres wird wohl auch 2010 so sein, dass es nicht gerade zum Ausgehen reizt. Wer dazu noch evangelisch ist – Protestanten wird generell ein besseres Verhältnis zum Geld nachgesagt als Katholiken – muss sich auch durch den in diesem Monat anstehenden Karneval nicht zu portemonnaieschmälerndem Hedonismus animiert wähnen.
Hinzu kommt, dass die Olympischen Winterspiele in Vancouver einen Vorwand liefern, sechzehn Abende und Nächte – die Zeitverschiebung von Mitteleuropa zum Westen Kanadas beträgt neun Stunden – vor dem Fernseher zu verbringen.
Sollten Abende übrig bleiben, an denen Sie nichts zu tun haben und sich vor der Leere fürchten, dann überlegen Sie in diesen Stunden doch, was Sie mit dem eingesparten Geld anfangen können. Vielleicht lässt es sich in den letzten Februartagen noch rasch ausgeben.
Autor von Small-Talk-Themen.de










