Neues Tier im Weißen Haus
Kurz nachdem in den USA ein Präsident eingeführt wird, zieht er nach Washington ins Weiße Haus. Nicht nur die Boulevardpresse in der Hauptstadt interessiert sich anschließend dafür, wer mit ihm einzieht: Außer der Ehefrau, den Kindern und vielleicht dem Dienstpersonal lenken vor allem die Haustiere die Aufmerksamkeit der Journaille auf sich.
Fast immer sind es Hunde, die ihren Herrchen an den Dienstsitz folgen. Davon können Sie sich auf der Website www.sueddeutsche.de überzeugen. Vom Präsidenten Calvin Coolidge, den 1924 ein Golden Retriever begleitete, bis George Walker Bush und seinen Terriern sind dort alle Präsidentenhunde abgebildet. Nur Präsident Clinton scherte aus der Reihe der Canophilen aus: Sein Labrador Buddy musste sich den Platz am Kamin mit Kater Socks – so genannt wegen seiner weißen Pfoten – teilen.
Jetzt wartet alle Welt gespannt darauf, welches Tier bei den Obamas einzieht. Nur soviel hat der Präsident bereits verraten: Es wird wieder ein Hund sein. Über die Rasse wird noch spekuliert. Eine recht seltene Art ist Favorit. In ihrer Heimat wird sie Cão de agua genannt: Der Wasserhund half ursprünglich portugiesischen Fischern beim Fang, bevor er durch modernere Methoden arbeitslos wurde.
Wenn Sie sich ein solches Tier einmal anschauen und vielleicht auch mehr über Haltung und Nutzung erfahren wollen, empfehle ich Ihnen die Internet-Seite www.wasserhund.com.
Autor von Small-Talk-Themen.de


