Schnell oder langsam durch den Regen?
Der April ist – nach den Worten des Aphoristikers Wolfram Weidner – der Monat, in dem das Wetter so unzuverlässig ist, dass es manchmal mit den Vorhersagen übereinstimmt. Und die lauten, um möglichst sicher zu gehen, meistens: Regen. Da das Wetter im April so wechselhaft ist, schlägt es sich häufig in Form kurzer Schauer nieder. Meistens treffen uns diese Kapriolen immer dann, wenn wir keinen Schirm mitführen.
Immer wieder stellt sich in solchen Situationen die Frage der Schadensbegrenzung: Wie schaffen wir es, möglichst wenig nass zu werden? Sollte wir dazu schnell oder langsam durch den Regen laufen? Dazu hat die Redaktion der WDR5-Wissenschaftssendung Leonardo folgende Überlegung angestellt: Wenn Sie eine Strecke von A nach B zurücklegen, befindet sich der Regen nicht nur über Ihrem Kopf, sondern überall um Sie herum. Mit der Vorderseite des Körpers nehmen Sie das gesamte Wasser auf, das sich zwischen den Punkten A und B gerade in Brust- und Bauchhöhe befindet – ganz gleich wie schnell Sie sich bewegen. Wenn Sie also Ihren Kopf möglichst trocken halten wollen, dann legen Sie einen Zahn zu. Der einzige Nachteil: Je schneller Sie gehen, desto größer die Durchschlagskraft der Regentropfen. Und umso stärker spüren Sie den Regen.
Soweit die Experten. Am besten, Sie gewöhnen sich an, immer einen Satz trockener Leibwäsche im Rucksack mitzuführen. Vielleicht auch eine dünne Ersatzhose. Und ein Handtuch.
Autor von Small-Talk-Themen.de


