Tag der Menschenrechte
Heute vor 60 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die Erklärung der Menschenrechte. In aller Welt nutzen Menschenrechtsorganisationen den 10. Dezember, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Amnesty International etwa veranstaltet heute eine Lichteraktion am Brandenburger Tor in Berlin.
Die Erklärung der Menschenrechte, findet die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty, Barbara Lochbihler, hat dazu beigetragen, Folter zu ächten, Rechte von Kindern zu schützen und Schuldige in Sachen Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen: „Doch das damalige Versprechen ist auch ein uneingelöstes Versprechen. Von den unterzeichnenden Regierungen wird es nahezu täglich gebrochen.“ In Diktaturen ist das nichts Ungewöhnliches.
Doch auch demokratisch gewählte Regierungen in aller Welt, so die deutsche Amnesty-Chefin weiter, nähmen etwa den Kampf gegen den Terrorismus als willkommenen Vorwand, bereits garantierte Menschenrechte aufzuweichen und in der Folge auch zu brechen. „Ein gerechtes Ziel“, sagte einmal die Menschenrechtlerin und Ikone der Friedensbewegung, Petra Kelly, „lässt sich nicht mit ungerechten Mitteln erreichen.“
Autor von Small-Talk-Themen.de



10. Dezember 2008 at 11:29
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10. Dezember 2008 at 12:29
Diesen Artikel finde ich sehr ansprechend und kann nur bestätigen dass es viele Mißstände bezügl. den Menschenrechten gibt.
Ich hoffe dass mehr Menschen denen Leid und Mißgunst im täglichen Leben entgegengebracht wird, den Mut finden sich diesbezüglich zu äußern.