Tiere im Weltall

Bevor Menschen ins All geschickt wurden, versuchte man es mit Tieren. Am 3. November 1957 wurde die Hündin Laika an Bord einer russischen Sputnik 2-Rakete in die Erdumlaufbahn geschossen. Das Tier überlebte nur wenige Stunden; dann starb Laika an Überhitzung und Stress.

Besser erging es Able und Baker: Heute vor 50 Jahren beförderte die amerikanische NASA die beiden Affen von Florida aus in den Weltraum. Nach einigen Stunden kehrte die Jupiter-Rakete ebenso wohlbehalten zur Erde zurück wie ihre Insassen. Das Rhesusäffchen Able konnte sich seiner Berühmtheit nicht lange erfreuen: Als ihm 3 Tage später ins Gehirn implantierte Messelektroden entfernt werden sollten, starb es während der Operation durch einen Anästhesiefehler. Besser erging es Baker: Das Totenkopfäffchen wurde noch Jahre später einer staunenden Öffentlichkeit präsentiert. Da hatte der Russe Juri Gagarin längst als erster Mensch die Erde im Weltall umrundet.

Baker sollte ihren Fluggefährten um fast 3 Jahrzehnte überleben: Sie starb Mitte der 1980er Jahre – und wurde in einem Ehrengrab für verdiente Astronauten beigesetzt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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