Vor dem Fest und zwischen den Jahren
Der Dezember soll der kürzeste Monat des Jahres sein. Jedenfalls aus Arbeitgebersicht: Für die selbsternannten Träger der deutschen Wirtschaft zerfällt der Dezember in drei Phasen. Die erste währt dieses Jahr 17 Werktage lang, bei tendenziell sinkendem Arbeitseifer durch Nikolaus, diverse Betriebsfeiern, vielleicht das eine oder andere Adventskegeln und weitere die Gemeinschaft der Werktätigen stärkende, deren, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, work output jedoch bremsende Zeitvertreibe.
In der zweiten Monatsphase folgen nach dem stimmungsmäßigen Vorlauf die eigentlichen Festtage im handlichen Dreierpack; wobei einer von ihnen auf einen Samstag fällt, was wiederum alle Unternehmer versöhnen dürfte, zumal 2009 auch Allerheiligen, das Reformationsfest und der Nationalfeiertag am Wochenende stattfanden.
Die letzte Dezemberwoche dient der Vorbereitung auf Neujahr: Man nennt die Zeit zwischen dem Zweiten Weihnachtstag und Silvester in Ermangelung treffender Namen daher „zwischen den Jahren“. Das ist natürlich Blödsinn, denn die Tage zwischen dem 26. und 31. Dezember existieren ja wirklich. Nur spielen sie in der Wahrnehmung der meisten Menschen keine große Rolle.
Autor von Small-Talk-Themen.de



1. Dezember 2009 at 12:38
.. zwischen den jahren
.. war selbst den majas in mittelamerika bekannt
.. da deren kalender eine einteilung von 360 tagen aufwies
.. 18 monate mit jeweils 20 tagen = 360 tage
.. die restlichen 4 bzw 5 tage
.. waren bei den mayas die “sinnlosen” tage
.. an welchem man “nichts” tun sollte
..
.. ein sachverhalt
.. welcher auch in unserem kutlurkreis
.. in der heutigen zeit noch anwendung findet.
done-by-gun