Dass der Valentinstag keine Erfindung der Geschäftsleute ist, haben wir Ihnen bereits in einem früheren Newsletter (siehe unsere Ausgabe vom 14. Februar 2006 „Der Valentinstag – eine Erfindung der Geschäftsleute?“) bewiesen. Doch wie wurde der 14. Februar zum Tag der Verliebten?
Der Brauch, am Valentinstag handschriftliche Grüße auszutauschen und sich eine Kleinigkeit zu schenken, ist im 17. Jahrhundert in Großbritannien entstanden. Ende des 18. Jahrhunderts gab es auf der Insel dann die ersten gedruckten Karten. Der lukrative Brauch schwappte über den Großen Teich und fand in den Vereinigten Staaten seine Fortsetzung. In den 1840er Jahren begann Esther Howland im Mutterland der Geschäftstüchtigkeit mit der Massenproduktion gedruckter Valentines.
Weltweit werden inzwischen mehr als eine Milliarde Karten so versandt, dass sie am 14. Februar ankommen. 2010 allerdings ist dies schlecht möglich, da fällt der Valentinstag auf einen Sonntag. 85 % der Valentinskartenkundschaft sind übrigens Frauen. Doch waren es Männer, die den Brauch zu uns brachten: US-Soldaten, die im Zuge des Zweiten Weltkriegs in Deutschland einmarschierten. Was für Valentinskarten am Sonntag unmöglich ist, wird auch für diesen Newsletter tags darauf nicht gehen: Da bekommen Sie nämlich keinen: Montag ist Rosenmontag – und für die gesamte Redaktion arbeitsfrei.
Autor von Small-Talk-Themen.de










