„Das Wirtschaften im Internet steht im Mittelpunkt der weltgrößten Computermesse Cebit“, schreibt das Nachrichtenmagazin Spiegel online: „Beim Zugang zum Internet hingegen liegen kleine Endgeräte im Trend. Wenn dann auch die Bedienung der Technik endlich einmal einfacher wird, kann sich der allseits vernetzte Mensch so selbstverständlich im Internet tummeln wie der Fisch im Wasser.“ Heute beginnt in Hannover die Cebit, doch der Bericht von Spiegel online ist bereits 10 Jahre alt.
Dem ersten Anschein nach hat sich nicht so viel verändert, denn im Mittelpunkt der Computermesse 2010 steht – neben der Datensicherheit – das Wirtschaften im Internet, diesmal per mobilem Gerät. „Die Cebit 2000“, jubelte die Messegesellschaft am Ende der damaligen Veranstaltung, „hat alle Rekorde gebrochen“: Eine dreiviertel Million Besucher verteilten sich in den Hannoveraner Hallen auf 7800 Firmenstände. Inzwischen ist die Begeisterung merklich abgekühlt: Nur noch 6 Tage dauert die Messe, die Zahl der Aussteller ist um ein Drittel geschrumpft, und die Messe AG würde Freudentänze veranstalten, kratzte die Schar der Gäste die Halbmillionengrenze.
Das Internet allerdings ist gegenüber dem Jahr 2000 sehr wohl mobiler geworden. Fast schon ist der Mensch auf das zur mobilen Kommunikation notwendige handliche Gerät so angewiesen wie der Fisch auf das Wasser.
Autor von Small-Talk-Themen.de










