Die Angst vor der Entscheidung
Der 23. April ist der Welttag des Buches. In Deutschland gibt es für den Lesestoff zwischen zwei Deckeln noch einen weiteren Ehrentag: den 10. Mai. Er erinnert an das unrühmlichste Datum der deutschen Literaturgeschichte: die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten an eben jenem Tag des Jahres 1933.
Den Welttag heute möchte ich zum Anlass nehmen, Ihnen das Buch mit dem schönen Titel Ja, nein, vielleicht zu empfehlen. Geschrieben hat es die Münchner Persönlichkeitstrainerin Gitte Härter. Das schöne an dem Ratgeber ist, dass er alles andere als oberlehrerhaft daherkommt: Patentrezepte, wie man in bestimmten Situationen handeln sollte, sucht man daher vergeblich, wie schon der Untertitel „Entscheidungen leichter treffen“ verrät. Vielmehr soll Menschen mit Angst vor folgenschweren Entschlüssen geholfen werden, diese Schritt für Schritt abzubauen. Dass Entscheidungen mit Nachteilen verbunden sind und auch mal falsch sein können, darf man sich, so Gitte Härter, ruhig eingestehen. Nur sollte darunter die Entschlussfreudigkeit nicht leiden.
Die Autorin möchte in ihren Lesern die Neugier darauf wecken, was nach einer getroffenen Entscheidung passiert. Und das ist doch allemal spannender als ein ewiges Hadern mit der eigenen Mutlosigkeit. Habe ich jetzt Ihre Neugier auf das Buch geweckt? Nähere Informationen erhalten Sie auf der Verlags-Webseite www.bwverlag.de.
Autor von Small-Talk-Themen.de



23. April 2008 at 10:56
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