Jedes Jahr am 20. Juli wird der Hitler-Attentäter um den Grafen Stauffenberg gedacht. Früher brandmarkte sie die politische Rechte als Vaterlandsverräter, heute werden sie als Heroen stilisiert, zuletzt in dem unsäglichen Film Operation Walküre mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Für Verunglimpfung und Heldenverehrung können die Beteiligten von damals nichts. Ihnen ist allenfalls vorzuwerfen, dass sie ihr Attentat reichlich spät verübten, 11 Jahre nach der Machtergreifung und 5 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
Diesen nicht verhindert zu haben warf sich ein anderer Hitler-Attentäter vor: Georg Elser handelte allein, aus Gewissensgründen und war anders als etwa Stauffenberg ein Hitler-Gegner der ersten Stunde. Die Vorbereitungen zum Attentat, das Hitler und den Krieg stoppen sollte, begannen nach der Münchner Konferenz (siehe unseren Newsletter vom 28. Oktober 2008 „Ein Staat, der nicht lange existierte“) und nahmen viele Monate in Anspruch: Tagsüber musste sich Elser in München verstecken, nachts schlich er sich in den Bürgerbräukeller ein, in dem Hitler traditionell in der Nacht zum 9. November eine Rede in Gedenken an frühe Nazi-Märtyrer zu halten pflegte. Am 8. November kamen 7 neue hinzu: Die Säule neben dem Rednerpult enthielt Dynamit; Elser hatte sie in monatelanger Nachtarbeit ausgehöhlt und entsprechend präpariert. Der Führer überlebte den Anschlag. Wegen Nebels hatte er München nicht per Flugzeug verlassen können und nahm den Zug Richtung Berlin. Als die Bombe per Zeitzünder detonierte, hatte Hitler den Saal bereits verlassen.
Elser wurde einen Tag später beim Versuch, die Schweizer Grenze zu überqueren, verhaftet. Er landete in Gestapo-Haft und nach monatelangen Verhören im KZ Dachau. Dort wurde er am 9. April 1945 ermordet – 20 Tage bevor amerikanische Truppen das Konzentrationslager befreiten. Einen Gedenktag für Elser gibt es bis heute nicht.
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„Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan“: Mit diesem Satz stellte Martin Luther die bis dahin geltende Ordnung in Frage. Zumindest die religiöse. „Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan“: Mit diesem Satz im selben Pamphlet (Von der Freiheit eines Christenmenschen) relativierte der Wittenberger Theologieprofessor, dass es ihm keineswegs um die politische Ordnung ging.
Wie die freien Bürger in den Städten sollten sich die adligen Grundherren lediglich von der römischen Kirche lösen und für ihre Leibeigenen gleich mitentscheiden. Vermutlich hatte Luther die Eigendynamik seiner kurzen Abhandlung über die christenmenschliche Freiheit überschätzt. Zu provokant waren allein die Überschrift und die Eingangsthese; schon damals wurden programmatische Schriften offenbar nie richtig zu Ende gelesen. Noch im Veröffentlichungsjahr 1520 erfuhr das Thesenpapier als Flugschrift weitere Verbreitung, und das nicht nur in Wittenberg. So wurden allein in Straßburg und in Augsburg jeweils fünf Neuauflagen gedruckt. Von der Freiheit eines Christenmenschen avancierte trotz des ausdrücklich nichtpolitischen Inhalts zur Rechtfertigungsschrift für den Aufstand der Bauern.
Ein halbes Jahrzehnt dauerte es, bis endlich die um ihre Macht besorgten katholischen Fürsten in der Nordhälfte Deutschlands reagierten: Sie vereinigten sich am 19. Juli 1525 im Dessauer Bund als Gegenbewegung zur Reformation. Das war höchste Zeit, denn in der Südhälfte des Deutschen Reichs tobte seit dem Frühlingsbeginn der Bauernkrieg. Er sollte die süddeutschen Fürsten, deren Interessen der Schwäbische Bund erst sehr spät militärisch vertrat, noch eine Weile in Angst und Schrecken versetzen.
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Zum Thema Sport hatte der Dramatiker Bertolt Brecht eine Meinung: „Ich halte die These, Körperkultur sei die Voraussetzung geistigen Schaffens, nicht für sehr glücklich. Es gibt, allen Turnlehrern zum Trotz, eine beachtliche Anzahl von Geistesprodukten, die von kränklichen Leuten hervorgebracht wurden.“ Umgekehrt muss geistiges Schaffen kein Hindernis für sportliche Begeisterung und Betätigung sein. Intelligenz und Fußball schließen sich nicht immer aus.
Tatsächlich benutzt manche Geistesgröße seinen Schädel nicht ausschließlich zum Denken. Jean-Paul Sartre etwa, der heute 105 Jahre alt geworden wäre, war ein ganz passabler Amateurfußballer. Zu viel mehr als der Erkenntnis, bei einem Fußballspiel verkompliziere sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft, reichte es bei dem Existentialisten auf dem Platz allerdings nicht. Ganz anders Sartres Existenzphilosophenkollege und Landsmann Albert Camus: Der war ein exzellenter Torhüter und hatte einen Stammplatz beim algerischen Spitzenklub Racing Universitaire inne.
Camus studierte in Algier, damals noch Hauptstadt der französischen Kolonie Algerien. Doch verließ er den Club, bevor dieser zweimal - in der Saison 1933/34 und 1934/35 - die Stadtmeisterschaft gewann; in Absenz einer ausgespielten Landesmeisterschaft die höchste gewinnbare nationale Trophäe für algerische Clubteams. Als Philosoph war für Camus in einer Zeit, als der Profifußball noch in den Kinderschuhen steckte, einfach mehr zu gewinnen.
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Heute geht es wie schon in der letzten Woche um London. Diesmal aus der Sicht eines Touristen, der, aus der kommunistischen Tschechoslowakei kommend, zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt eine westliche Hauptstadt erlebt. Die folgenden Eindrücke stammen aus dem sehr lesenswerten autobiografischen Roman Blendende Jahre für Hunde von Michal Viewegh, der in dem Buch das jungfräuliche Londonerlebnis seines Vaters beschreibt:
„Das öffentliche Telefon funktionierte. Als sein englischer Kollege eines Nachmittags an der Kensington Road die Hand hob, blieb das Taxi sofort stehen. Die Polizisten lächelten. Die Fahrer von Luxuslimousinen gewährten ihm am Fußgängerüberweg den Vortritt. Die Toiletten dufteten. Der Kugelschreiber auf dem Postamt, der bisher von niemandem gestohlen wurde, lief nicht aus. Die Dinge, auf denen er stand, saß, schrieb und lag, strahlten vor Sauberkeit und waren nicht wacklig. Der Verkäufer in dem Geschäft mit Hundeartikeln, den er nach einem Floh- und Zeckenhalsband fragte, lachte ihn nicht aus; er bot ihm vier verschiedene Sorten an. Das Essen in den Restaurants war weder kalt noch trocken. Die Kellner waren ungeheuer zuvorkommend. Die besondere Befriedigung, die er empfand, wenn ihm der Hotelboy das Gepäck trug, war keine Eitelkeit: Es war die Freude eines Patienten über eine erfolgreich heilende Wunde.“
Was in dem Roman aus dem Jahr 1992 noch fehlte: eine Fußgängerbrücke, die, sobald man sie betrat, zu schwanken begann.
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schtzngrmm schtzngrmm t-t-t-t t-t-t-t grrmmmmm t-t-t-t s-c-h tzngrmm tzngrmm tzngrmm grrmmmmm schtzn schtzn t-t-t-t t-t-t-t schtzngrmm schtzngrmm tssssssssssssssssssss grrt grrrrrt grrrrrrrrrrt scht scht t-t-t-t-t-t-t-t-t-t scht tzngrmm tzngrmm t-t-t-t-t-t-t-t-t-t scht scht scht scht scht grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr t-tt: Was sich so liest wie das unfreiwillige Produkt einer sich in Auflösung befindlichen Schreibmaschine ist in Wirklichkeit ein Gedicht von Ernst Jandl.
Einen Sinn ergibt das Wortgestammel erst, wenn Sie es sich laut vorlesen. Mit onomatopoetischen Versen wie den eingangs zitierten wurde der österreichische Lyriker berühmt: Treffender könnte man das Hörerlebnis in einem Schützengraben kaum beschreiben. Dabei machte es sich Ernst Jandl mit seinem Gedicht wahrlich nicht einfach; in schtzngrmm verzichtet er gänzlich auf Vokale. Vielleicht ist es diese Beschränkung, die den erstklassigen Dichter von einem Lautmaler zweiter Güte unterschied. Natürlich war Jandl auf Lesungen angewiesen, um seine Kunst unter die Leute zu bringen. Eine Kostprobe – darunter auch das vom Autor selbst vorgetragene schtzngrmm – finden Sie im Internet unter www.ernstjandl.com.
Live können Sie den Künstler leider nicht mehr erleben: Ernst Jandl starb heute vor 10 Jahren, nicht ganz 75-jährig, in seiner Geburtsstadt Wien.
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Nicht alles muss sich während der WM – sie beginnt am Freitag – um Fußball drehen. Ein schönes Gesprächsthema ist das Gastgeberland dennoch. Reden Sie im Small Talk über Südafrika. Das Land hat weiß Gott nicht nur Fußball zu bieten.
Die Literatur-Nobelpreisträgerin des Jahres 2007 beispielsweise kommt aus Südafrika, ist aber Britin und heißt Doris Lessing. Bereits 1962 hatte die Autorin einen Welterfolg gelandet: Das goldene Notizbuch lautete der Titel Ihres berühmtesten Romans. Auch Christiaan Barnard wurde weltweit gefeiert. Dabei hatte der Mann vom Kap nur etwas vollbracht, was bis dahin allenfalls im Kollegen- und Wissenschaftlerkreis Anerkennung fand: Er hatte einen Patienten erfolgreich behandelt. Freilich war es ein Meilenstein in der Geschichte der Medizin: Barnard hatte 1967 erstmals einem Menschen ein fremdes Herz eingesetzt.
Politik ist nicht wirklich ein Smalltalk-Thema, Nelson Mandela aber wohl. Nach Aufhebung der Rassentrennung wurde er der erste schwarze Staatspräsident Südafrikas. Unter dem Apartheidsregime verbrachte Nelson Mandela 27 Jahre auf der Sträflingsinsel Robben Island. Heute zählt er zu den am meisten geachteten Politikern auf diesem Globus: Er ermöglichte, was niemand für möglich hielt: den friedlichen Übergang vom Unrechtsregime zur heutigen Demokratie in Südafrika. Mögen andere seinem Beispiel folgen.
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Marcel Reich-Ranicki, in Polen geboren, kam als Neunjähriger nach Berlin. Das Abitur durfte er noch am Fichte-Gymnasium machen, seine Einschreibung an der Berliner Universität wurde abgelehnt. Reich-Ranicki war Jude.
Im Oktober 1938 wurde er morgens früh um sieben verhaftet. Außer seiner Aktentasche, erzählte Reich-Ranicki später mit dem ihm eigenen trockenen Humor, konnte er noch Honoré de Balzacs Roman Die Frau von 30 Jahren mitnehmen. Als er das Buch zu Ende gelesen hatte, war er bereits im Ghetto von Warschau interniert. Den Krieg überlebte Reich-Ranicki durch zwei couragierte Aktionen. Die Flucht aus dem Ghetto ging auf seine eigene Kappe: Er bestach einen Wachtposten. Die endgültige Rettung verdankte er einem polnischen Ehepaar, das ihn und seine Frau Teofila über 16 Monate hinweg versteckte.
1958 kehrte Reich-Ranicki zurück nach Deutschland, nachdem ihn die Behörden im kommunistischen Polen wiederholt schikaniert und auch mit einem zeitweiligen Veröffentlichungsverbot belegt hatten. Der Rest ist bekannt: Reich-Ranicki wurde zu dem Literaturkritiker schlechthin in der Bundesrepublik.
Heute feiert er seinen 90. Geburtstag. Über seinen Berufsstand meinte Reich-Ranicki einmal: „Man soll die Kritiker nicht für Mörder halten. Sie stellen nur den Totenschein aus.“
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„Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen die Langeweile haben“, fand schon Johann Wolfgang von Goethe. Lieber sprach der Dichterfürst dem Wein zu; 2 Flaschen bereits am Morgen waren keine Seltenheit (siehe auch unseren Newsletter vom 28. August 2009) „Der Geburtstag des Dichters“.
Goethes Kollege Lessing fand am Tabak wenig Tadelnswertes. Sein Rauchverhalten kam schon damals nicht gut an. Lessings Haushälterin etwa imponierten weniger seine literarischen Leistungen, die ihn zum größten deutschen Dichter der Aufklärung machten, als die Art, wie er seinem Beruf nachging und seinen Alltag verbrachte, sie abstieß. Nach Lessings Tod sagte die gute Frau über ihren ehemaligen Dienstherrn nur: „Er tat nichts, taugte nichts und rauchte viel.“ Üble Nachrede über Raucher oder berechtigte Warnungen vor dem Laster des blauen Dunstes wird es dieser Tage, je nach Lesart, wieder zuhauf geben. Ebenso wenig wird es an Warnungen vor den Gefahren des Tabakkonsums fehlen.
Heute ist Weltnichtrauchertag. Nicht alle Mahnungen werden jedoch so originell sein wie diese: „Rauchen Sie nicht im Bett“, schrieb einmal ein Witzbold an die Wand, „die Asche, die herunterfällt könnte Ihre eigene sein.“
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Frühbürgerliche Revolution in Deutschland lautet der Titel eines der monumentalsten Bilder der Welt. Gemalt hat es der Leipziger Künstler Werner Tübke. 11 Jahre hat er dafür gebraucht, von 1976 bis 1987. Das riesige Panorama stellt die Schlacht von Frankenhausen anno 1525 dar, in der die Aufständischen durch ein Fürstenheer besiegt wurden. Es war das Ende des Bauernkriegs in Thüringen.
Anführer der Erhebung war Thomas Müntzer. Anders als sein anfängliches Vorbild Martin Luther gestand der radikale Prediger den unterdrückten Bauern seiner Heimat ein Widerstandsrecht zu. „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan“: Mit diesem Satz hatte Luther die bis dahin geltende Ordnung in Frage gestellt. Allerdings nur die religiöse: Die politische Ordnung wollte der Wittenberger Theologieprofessor unangetastet lassen. Entsprechend hieß es im Pamphlet Von der Freiheit eines Christenmenschen, letzterer sei „ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“
Bald wetterte Müntzer Wider das geistlose sanftlebige Fleisch zu Wittenberg – so der Titel einer seiner Schriften – und warf Luther vor, in Wirklichkeit die Ausbeutung der Bauern durch Kirche und Adel zu begünstigen. Gottes Gerechtigkeit wollte Müntzer bereits in dieser Welt Wirklichkeit werden lassen, mit Hilfe der aufständischen Bauern. 12 Tage nach der Schlacht von Frankenhausen, heute vor 485 Jahren, wurde Müntzer in Mühlhausen einen Kopf kürzer gemacht. In seiner Heimat widerfuhr der Reformator eine späte Ehrung: Münzers Konterfei zierte zu DDR-Zeiten den Fünfmarkschein.
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Es gibt eine Theorie, die besagt, dass sobald jemand herausgefunden hat, wie das Universum exakt beschaffen ist und warum es existiert, jenes augenblicklich wieder verschwindet und sofort durch ein noch bizarreres und unerklärlicheres ersetzt wird. Es gibt eine zweite Theorie, die besagt, dies sei bereits geschehen. Um das Weltall zu erklären, müsste man schon durch die Galaxis reisen, dachte sich der britische Autor Douglas Adams. Am besten funktioniere dies per Anhalter. So lautet auch der Titel einer erfolgreichen Radiosendung und der daraus resultierenden Buchbestseller.
Die Idee dazu kam Adams nach einem ausgiebigen Kneipenbummel in Innsbruck, verbunden mit einer Überdosis Gösser-Bier und anschließender Übernachtung zwar auf freiem Feld, doch immerhin unter einem klaren Sternenhimmel. Der als Satire gedachte Roman Per Anhalter durch die Galaxis brachte nicht nur seinem Autor Ruhm; er wirkte auch nach dessen frühem Tod – Adams starb 2001 im Alter von 49 Jahren - ins Leben der Nachwelt hinein. So wurde ein neu entdeckter Kleinplanet nach Arthur Dent benannt, der im Roman per Daumen durchs All tourt.
Als Parodie auf fehlerhafte Übersetzungsprogramme kam im Buch der Babelfisch ins Spiel; im wirklichen Leben stand er Pate für eine entsprechende Software der Suchmaschine AltaVista. Nicht zu vergessen der Handtuchtag: Der wird jedes Jahr am 25. Mai zu Ehren von Douglas Adams begangen. Laut noch heute gültiger Aussage des Schriftstellers ist „ein Handtuch so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.” Schauen Sie sich heute mal ganz genau Ihre Umgebung an: Ihrem geschärfter Blick wird das eine oder andere diskret platzierte nützliche Utensil gewiss nicht entgehen.
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