Archiv für Kategorie ‘Elch’:

Eine seltsame Methode, Elche zu jagen

Donnerstag, 11. September 2008

Etwas größer als eine Ziege, aber ähnlich im Aussehen, mit stumpfen Hörnern und steifen Beinen – und wenn er müde ist, lehnt er sich zum Schlafen an einen Baum: Wen hat der römische Imperator und Feldherr Gaius Julius Caesar da wohl beschrieben? Ich gebe Ihnen noch einen Hinweis: „Wenn sich die Tiere nach ihrer Gewohnheit daran lehnen, bringen sie mit ihrem Gewicht die ihres Haltes beraubten Bäume zu Fall und stürzen zusammen mit ihnen um.“

Na ja, letzteres geschieht nur, wenn die Bäume vorher angesägt wurden. Aber das tut man in Schweden – glaubt man den Ausführungen in De Bello Gallico, wenn man auf Elchjagd geht. Zudem war Caesar davon überzeugt, dass Elche keine Kniegelenke haben und von alleine nicht wieder aufstehen können. Daher müssten die Jäger am nächsten morgen die umgekippten „Riesenziegen“ nur noch einsammeln. Ach Caesar! Wärest du doch nur selber mal in Schweden gewesen, so wie die Autoren der kurzweiligen Landeskunde, die ich gerade gelesen habe.

Im Gegensatz zu dem alten Römer fördern Agnes Bührig und Alexander Budde nur Wahrheiten über Schweden zutage, und die sind interessant genug. Wussten Sie, dass dort berufstätige Väter bis zu 16 Monate mit ihrem Kind zu Hause bleiben können – mit 80 Prozent ihres Gehalts? Nicht von ungefähr ist der Kinderanteil pro Frau in Schweden um 25 Prozent höher als in Deutschland. Andererseits ist das Durchschnittseinkommen mit 2700 Euro niedriger und die Steuerbelastung um die Hälfte höher als bei uns.

Dafür sind – siehe oben – die Sozialleistungen großzügig, und vier von fünf schwedischen Arbeitnehmern sind gewerkschaftlich organisiert. Doch hat das große „Volksheim“, in dem alle Schweden bislang bequem leben konnten, in den letzten Jahren erste Risse erhalten. Falls Sie auf eine spannende und informative Lektüre aus sind, kann ich Ihnen „Schweden. Eine Nachbarschaftskunde“, erschienen im Ch. Links Verlag, sehr empfehlen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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Kein Exil für Elche

Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Schweden – regelmäßige Konsumenten dieses Newsletters wissen das – verfügen über Europas größte Elchpopulation. Aber wer hätte gedacht, dass sie so eifersüchtig darüber wachen? Darauf machte mich eine Leserin aufmerksam, als sie mir einen Artikel aus dem Mannheimer Morgen mit folgender Nachricht schickte:

Ein Elch, der am Strand der südschwedischen Laholm-Bucht einsam seine Kreise zog, war unvermittelt in die Wellen gehüpft und hatte sich schwimmend auf den Weg nach Dänemark jenseits des Öresunds gemacht. Ein Sakrileg, seinem Vaterland und den 299 999 übrigen Artgenossen so schnöde den Rücken zuzukehren! Das mochte die patriotische Familie Kristianson, die an der Laholm-Bucht Urlaub machte, nicht auf sich sitzen lassen. Sie schnitt unserem gehörnten Freund den Weg ab und zwang ihn zur Umkehr in die Heimat.

Vielleicht hat es sich nicht bis Schweden herumgesprochen, aber in der EU herrscht Freizügigkeit: Jedes Lebewesen kann sich seinen Wohnort in einem der 27 Länder aussuchen. Das gilt auch für Elche! Klar, dass die weiterhin elchlosen Dänen enttäuscht sind. Wenigstens lief die Aktion unblutig ab: Das letzte Mal, das ein Schaufeltier in jenes südskandinavische Land floh (siehe unsere Ausgabe „Elche billig abzugeben!“ vom 19. April 2006), hetzten ihm die Schweden einen IC hinterher. Der überfuhr den Elch einfach.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Dein Feind, der Wolf?

Montag, 14. Juli 2008

Die größten Feinde unseres Lieblingstieres sind angeblich Bären und Wölfe. Von Bruno und Konsorten hat der Elch allerdings wenig zu fürchten, ist doch der erste seit der Ausrottung wieder eingewanderte Petz vor zwei Jahren in Bayern erschossen worden. Bleiben die Wölfe. Davon gibt es ein Rudel in Sachsen und ein weiteres in Brandenburg. Von letzterem wandert ab und zu ein Exemplar nach Mecklenburg-Vorpommern und gelegentlich sogar ein Bindestrich-Bundesland weiter westlich ein.

Die Schleswig-Holsteiner mögen die Tiere, wie mir unlängst unser Leser Jörg Lorenzen unter Hinweis auf einen Zeitungsartikel versicherte: „Wölfe auf dem Vormarsch“, titelten die Kieler Nachrichten und ließen eine Expertin zu Wort kommen: „Man sollte sich Gedanken machen“, so Ute Kröger vom ostholsteinischen Wildpark Eekholt, „wie man bei einer Einwanderung mit den Tieren umgehen will.“

Bald sei es vielleicht so weit, denn nachdem 2007 ein Wolf überfahren wurde (siehe unseren Newsletter „Das Tier des Jahres 2003, für alle zugänglich“vom 11. Juni), hat ein Jäger dieses Frühjahr wieder ein Tier gesichtet. Frau Krögers Wildpark ließ unterdessen einen Wolfsstein anfertigen: Der soll alle Besucher an den letzten frei lebenden Wolf in Schleswig-Holstein erinnern, der 1820 erlegt wurde.

Betrachtet man’s recht, war in der Geschichte der Mensch des Wolfes größter Feind. Nicht nur des Menschen: Auch der letzte in Brandenburg gesichtete Elch starb keineswegs durch Wolfsklaue oder Wolfszahn. Er wurde von einer Autofahrerin erlegt – und anschließend den Gästen eines in der Nähe gelegenen Restaurants serviert.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Das nächste Mal aber bitte mit Elch!

Freitag, 27. Juni 2008

„Was macht eigentlich der Elch?“, fragten wir in diesem Newsletter vor genau einem Jahr. Um anschließend festzustellen, dass wir lange nichts mehr von unserem Lieblingstier gehört hatten. Leider streunt unser Schaufeltier auch aktuell so selten im Blätterwald herum, dass weder von Zusammenstößen mit motorisierten Verkehrsteilnehmern oder spektakulären Saufgelagen zu berichten ist.

Was macht der Elchfreund, wenn die Presse schweigt? Er kauft sich ein Buch. Das Exemplar, das ich neulich zum günstigen Preis von einem Euro erwarb, trägt den vielversprechenden Titel Stell dir vor, du wärst ein Tier (Untertitel: Tiere als Symbole der Seele).

Doch welche Enttäuschung: Die Hobby-Psychologen Peter Michel und Annette Wagner haben in Ihrem auf der Frontseite groß angekündigten „Erkenntnis-Test“ zwar 80 Tiere analysiert und sie in Verbindung zum menschlichen Charakter gebracht – doch den Elch haben sie vergessen! Kein Wunder, dass ihr Werk bald auf dem Ramschtisch landete. Sollte eine Neuauflage geplant sein, kann ich den beiden Autoren nur einen Rat geben: Das nächste Mal aber bitte mit Elch!

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Ein Denkmal für den Elch

Dienstag, 8. Januar 2008

Das Jahr des Elchs ist seit gerade mal einer Woche vorbei, und über Reiterdenkmäler haben wir bereits mehrfach berichtet (zuletzt in der Ausgabe vom 27. November 2007). Was bringt uns dazu, diese Themen – noch dazu in kombinierter Form – wieder aufzugreifen? Es ist eine Statue, die 28-mal so groß ist wie ein Mensch und immerhin noch 20-mal so hoch wie ein ausgewachsenes Exemplar unseres gehörnten Freundes.

Was nach der Schneeschmelze zwischen den nordschwedischen Gemeinden Arvidsjaur und Skelleftå emporwachsen wird, soll einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge bald Touristen in Scharen anlocken. Hinter der Idee der 47 mal 45 Meter großen Elchskulptur steckt der Unternehmer Thorbjörn Holmlund. Ein Reiter wird auf dem Rücken des Riesen nicht platziert, dafür ist im Innern Platz für drei Stockwerke inklusive eines Restaurants und eines Konzertsaals. Auf dem Schaufelgeweih soll eine Aussichtsplattform installiert werden.

Irgendwie erinnert das Monstrum an das Trojanische Pferd, das in der griechischen Antike dem beschenkten Volk den Untergang brachte: Auch der künstliche Elch ist innen hohl. Doch unterstellt der Betreiber seinen Besuchern alles andere als böse Absichten. Früher organisierte Thorbjörn Holmlund Elchsafaris und erlebte dabei, welche enorme Anziehungskraft Elche besitzen. Die Leser dieses Newsletters bestätigen ihn: In der Vergangenheit wurden Berichte über den Großhufer immer besonders goutiert.

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Ein Ort, an dem man gerne übernachtet

Donnerstag, 22. November 2007

Morgen wird in diesem Newsletter über das Örtchen Oberailsfeld in der Fränkischen Schweiz und seine größte Attraktion berichtet werden. Nur so viel sei verraten: Es handelt sich um eine Gaststätte. Mit demselben Gewerbe hat die Empfehlung zu tun, die ich Ihnen heute gebe: ein Besuch der schönen Stadt Nürnberg. Die alte Reichsmetropole ist bekanntlich nicht weit von Oberailsfeld entfernt – und weist so viele Sehenswürdigkeiten auf, dass ich sie nicht einzeln zu erwähnen brauche. Da stellt sich nach einem langen Tag voller Besichtigungen nur eine Frage:

Wo übernachten? Hier bietet sich eine Möglichkeit an, die unseren Lesern auf Anhieb sympathisch sein wird: das Hotel Elch. Es liegt passend zum Geisteszustand vor allem der männlichen Exemplare dieser Großwildart in der Irrerstraße. Das ist aber auch schon alles, was an Negativem gesagt werden kann. Schon der erste Blick auf das Gebäude verheißt Gutes: ein Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert, mitten im idyllischen Burgviertel gelegen. Auch das Innere hält, was das Äußere verspricht: rustikales Interieur, hübsche Zimmer, üppige Mahlzeiten.

Also nichts wie hin nach Nürnberg, und morgen dann weiter nach Oberailsfeld! Nehmen Sie Ihren Elch ruhig mit: Wie spätestens seit der Newsletter-Ausgabe vom 27. Juni bekannt, ist unser Schaufeltier ein Liebhaber des Gerstensaftes. Die erstklassigen fränkischen Biere wird es zu schätzen wissen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Die schärfsten Kritiker der Elche

Montag, 29. Oktober 2007

„Herr Elch ist groß, sein Hirn ist klein, und sein Verhalten sehr gemein“: Bei Ihnen, der oder die Sie unseren Newsletter regelmäßig lesen, würde ein solcher Vers vermutlich gnadenlos durchfallen. Deshalb ist er auch nie veröffentlicht worden. Widerlegt worden ist sein Verfasser zudem durch jüngste wissenschaftliche Untersuchungen:

US-Forscher der Wildlife Conservation Society haben herausgefunden, warum Elche die Nähe der Straße suchen. Häufig handelt es sich um Elchkühe mit Nachwuchs, die ihr Junges vor dem größten natürlichen Feind schützen wollen. Das ist der Bär. Meister Petz aber – wenn er nicht gerade auf den Namen Bruno hört und Heißhunger auf Hühner oder Lämmer verspürt – meidet Menschen samt deren Behausungen und Fortbewegungsmittel.

Das weiß sogar ein Elch. Allerdings erklärt das Verhalten der Elchkühe immer noch nicht die Unfallträchtigkeit der Großhufer. Hier ist der Elchpsychologe gefragt, der vermutlich mit folgender Erklärung aufwarten würde: Bei den weiblichen Tieren samt Jungen handelt es sich um hoffnungsfroh in die Zukunft schauende Kleinfamilien, die vor jeder Straßenüberquerung brav nach links und rechts schauen.

Leider gibt es fast ebenso viele alte, depressive Elchbullen. Die rennen ungebremst auf Straße oder Schiene zu und bleiben, falls sie noch keinen Aufprall hören, in Erwartung dessen in der Mitte stehen. Doch zurück zum Eingangsvers. Den Zweizeiler ersann der Dichter F. W. Bernstein Ende der Sechziger Jahre in einer eisigen Elsässer Winternacht.

Erst gegen Ende seiner Heimfahrt kam er zu einem besseren Ergebnis: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.“ Bernsteins Läuterung ist auf der Internetseite http://www.echolog.de/elchkritik/die_kritiker_der_elche.shtml nachzulesen. Die Elche haben es ihm gedankt: Keiner ist Bernstein ins Auto gelaufen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Wieder mal der Elch

Donnerstag, 13. September 2007

Der Elch ist Tier des Jahres 2007; deshalb wird er in unserem Newsletter auch so oft erwähnt. Heute möchte ich Sie in diesem Zusammenhang auf die Webseite von Astrid Hensel lotsen. Geben Sie einfach bei „google“ diesen Namen ein – und klicken Sie dann auf den ersten Treffer: Hensel Kommunikation. Die Linkleiste, die dann erscheint, weist an sechster Stelle von links den Button „Elche“ auf.

Klicken Sie den, können sie an einem schwedischen Kreativwettbewerb teilnehmen. Das Testobjekt gab es übrigens vor vielen Jahren in einem hierzulande häufig aufgesuchten skandinavischen Möbelhaus zu kaufen; auch ich habe damals eins erworben.

Die 24 Mark erwiesen sich als gewinnbringende Investition, zumal das Vieh mich oft zum Lachen gebracht hat, seitdem ich es auf ähnliche Weise drapiert hatte wie Frau Hensel dasjenige auf ihrer Webseite. Leider gibt es ein solches Exemplar nicht mehr zu kaufen, weil der Hersteller es aus Sicherheitsgründen vom Markt nehmen musste.

Diese Entscheidung will mir bis heute nicht recht einleuchten: handelt es sich doch um die einzige Elchart, die mit Sicherheit keine Schäden verursacht, wenn sie von einem Auto überfahren wird!

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Was macht eigentlich der Elch?

Mittwoch, 27. Juni 2007

Lange nichts mehr von unserem Lieblingstier gehört, dem Elch, – finden Sie nicht auch? Höchste Zeit also, das zu ändern. Doch ich muss Sie enttäuschen: Aktuelle Nachrichten gibt es leider nicht. Kein Schaufeltier, das in letzter Zeit die Kollision mit einem Auto, Panzer oder Schienenfahrzeug gesucht hätte; zumindest ist mir nichts davon zu Ohren gekommen. Daher muss ich Ihnen jetzt eine olle Kamelle erzählen:

Der 1546 auf der damals dänisch, heute schwedischen Insel Schonen geborene Tycho Brahe – als Astronom Kaiser Rudolfs II. in Prag wurde er später berühmt – glaubte zeitlebens an zwei Dinge: 1. Die Sonne und sämtliche Himmelskörper drehen sich um die Erde. 2. Elche sind prima Haustiere. Ein Exemplar hielt er auf der Wiese vor seinem Observatorium in der Nähe von Landskrona, der größten Stadt auf Schonen. Leider sprach Brahe gern dem Alkohol zu und ließ auch seinen gehörnten Freund, der ganz zahm war und ihm überall hin folgte, öfter einen ordentlichen Schluck aus der Pulle – oder war es ein Eimer? – nehmen.

Als einmal ein Fest im 1. Stock gefeiert wurde, sahen der Astronom und sein Elch auch ohne Fernrohr die Sterne hageln. Infolge massiver Trunkenheit stürzte Brahes brauner Freund eine Treppe hinab und brach sich ein Bein. Davon erholte er sich nicht mehr und starb zu Brahes tiefstem Bedauern kurze Zeit später.

Welches Haustier er sich am Hofe Rudolfs zugelegt hatte, ist nicht bekannt. Elche gibt es in Böhmen keine, vermutlich sind sie den Tschechen nicht trinkfest genug.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Nandus sind keine Elche

Mittwoch, 9. Mai 2007

Tiere, das weiß unsere verehrte Leserschaft, sind ein dankbares Thema für den Small Talk. Da nehme ich gern den Hinweis unseres Lesers Jörg Lorenzen auf und verhelfe dem Nandu zu seiner Premiere. Sie wissen nicht, was ein Nandu ist? Macht nichts, ich habe es auch gerade erst erfahren.

Es ist ein flugunfähiger, in Südamerika beheimateter Straußenvogel. Bei uns lebt dieses Federvieh in Gehegen – aus denen es manchmal ausbüxt. Im Jahr 2001 gelang unweit von Lübeck, in Grönau, gleich sechs Exemplaren dieses Kunststück. Seitdem leben und mehren sie sich unauffällig in freier Wildbahn – beobachtet nur vom Nandu-Experten Manfred Langmaak und gelegentlich einem NDR-Team, dessen Kamera den scheuen Vögeln auch schon mal bei selbigem zuschaute.

In der Paarungszeit reagieren Nandus übrigens seltsam. Vor ein paar Tagen narrte ein liebestolles Männchen stundenlang schleswig-holsteinische Autofahrer und sogar die Polizei. Dort gingen über 20 Notrufe Motorisierter ein:

Die sorgten sich, weil ein ihnen unbekannter Vogel wieder und wieder versuchte, die Bundesstraße 208 zu überqueren – um sich jeweils im letzten Moment eines Besseren zu besinnen.

Ja, liebe Autofahrer, Nandus sind keine Elche (s. Newsletter vom 3. Mai) und suchen nicht die Konfrontation mit der Karosserie! Unser Riesenvogel nahm übrigens Reißaus, als ein Tierarzt mit dem Betäubungsgewehr anrückte. Mal sehen, über welche Exoten demnächst an dieser Stelle berichtet werden kann. Südamerikanische Herkunft verspricht Einiges. Vielleicht findet sich ja bald ein Andentapir oder ein Ameisenbär.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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