Archiv für Kategorie ‘Tiere’:

Ein schöner Vogel, leider ausgestopft

Donnerstag, 24. März 2011

Warum schauen wir uns ausgestopfte Tiere im Museum an? Vermutlich, weil sie so putzig aussehen. Dabei vergessen wir manchmal, um wie viel schöner diese Tiere sind, wenn sie noch leben. Besonders krass ist das Verhältnis zwischen Präparaten und lebendigen Exemplaren bei den Wandertauben: geschätzte 1000:0. Der zweite Wert ist verbürgt.

Heute vor 111 Jahren starb, von der Kugel eines 14-jährigen Farmersohns aus dem Mittleren Westen getroffen, der letzte der Vögel mit der charakteristischen roten Brustzeichnung. Die gab leider auch eine gute Zielscheibe ab für Sportschützen. Derart nachgestellt, kamen die armen Wandertauben, die immer nur ein Ei legten, mit der Aufzucht der Brut nicht mehr nach. Dabei gab es Mitte des 19. Jahrhunderts noch Millionen der Vögel, die oft in riesigen Schwärmen auftraten.

Doch wurden Schusswaffen in dem Maße moderner, wie das Mitleid der Schützen für die Kreatur nachließ. Obwohl viele von ihnen wussten, dass sie mit ihrer Schießwut das Aussterben einer Tierart verursachten, wollten sie nicht von ihrem blutigen Hobby lassen. Auch waren die Argumente der Tierschützer damals offenbar weniger stichhaltig als heute. Oder sie wurden nicht mit der nötigen Vehemenz vorgebracht.

Jedenfalls nutzte es wenig, einige der Vögel in Zoogehegen aufzubewahren: Die Gefangenschaft war unvereinbar mit dem Wandertrieb der Tiere. So blieben uns nur die ausgestopften Exemplare. Irgendwie ein perverser Gedanke, ins Museum zu gehen und sie anzuglotzen …

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Tierische Frühlingsboten

Montag, 21. März 2011

In der Eifel sind es springende Frösche (siehe unseren Newsletter von vor vier Tagen „Nicht nur der Tag des Heiligen Patrick“), im Osten der USA grüßt ein Murmeltier (Ausgabe vom 1. Februar 2008 „Morgen ist Groundhog Day“). Tierische Frühlingsboten erfreuen den Menschen. Meistens jedenfalls.

Wenn sie sich freilich so viel Zeit lassen wie der Siebenschläfer und volle sieben Monate verpennen, sorgen sie nicht nur für heitere Mienen. Vor allem, falls es an ihrem Kalendertag (siehe dazu auch den Newsletter vom 27 Juni 2006 „Oben grau, unten weiß – und sorgt nur für Verwirrung“) in Strömen gießt und dies laut Bauernregel in den folgenden Wochen so bleiben soll. Wenig beliebt sind auch die Störche. Zwar wird die Ankunft der stilvollen Segler auf dem Dach eines Dorfbauernhofs freudig registriert. Wenn die Rotschnäbel dann aber beginnen, haarlose und hüpfende Frühlingsboten zu verspeisen und aus dem geplanten Laichgang einen Leichgang machen, hört die Sympathie rasch auf.

Ein weiterer Frühlingsbote, dem man nach dem Aufwachen nicht so gern begegnet, kommt Gottseidank nur in entlegenen Bergregionen vor. Slowenien ist das der rheinischen Newsletterredaktion nächstgelegene Domizil des Braunbären, die dieser Tage aus dem Winterschlaf erwacht.

Wesentlich harmloser ist die Begegnung mit einem anderen Ende-März-Erwacher. Doch auch die kann für sämtliche Beteiligten schmerzhaft sein, wenn man in aller Frühjahrsmüdigkeit nur mit Socken bekleidet auf die Veranda und dort unversehens auf einen Igel tritt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Erik Brahe oder Johannes Kepler?

Dienstag, 14. Dezember 2010

Erinnern Sie sich noch an unseren Newsletter vom 1. April 2009 „Warum musste Tycho Brahe sterben?“? Es ging um die Ursache des Todes von Tycho Brahe, dem aus Dänemark stammenden Astronomen, der am Hofe Kaiser Rudolfs II. in Prag wirkte. Damals schrieben wir, Brahe sei einem Giftmord zum Opfer gefallen. Sollten Sie unserem Bericht keinen Glauben geschenkt haben, kann ich Ihnen dies angesichts des Erscheinungsdatums der damaligen Ausgabe nicht verübeln. Doch berechtigt war diese Skepsis nicht!

Unlängst haben Wissenschaftler des Tschechischen Instituts für Nuklearphysik Brahes Grab in der Teynkirche mitten in der Prager Altstadt geöffnet. Sie vermuten hinter dem plötzlichen Ableben des großen Astronomen eine Vergiftung, verursacht durch das heimliche Verabreichen regelmäßiger Quecksilberdosen. Vielleicht wird das Geheimnis ja heute, zum 464. Geburtstag Brahes, gelüftet. Dann wäre immer noch zu klären, wer den armen Mann um die Ecke gebracht hat. Eine Theorie favorisiert Brahes Vetter Erik, der im Auftrag des Dänenkönigs Christian IV. gehandelt haben könnte, nachdem der Astronom dessen Hof im Streit verlassen und Prag als Exil gewählt hatte. Oder Johannes Kepler? Der Assistent war beim Tod des Meisters zugegen und hat als dessen letzte Worte überliefert: „Ich hoffe, nicht umsonst gestorben zu sein.“

Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit: Brahe hatte den Tod seines besten Freundes aus dänischen Zeiten – ein Elch, der bei einem gemeinsamen Trinkgelage ums leben kam – auf dem Gewissen. Sollte ein militanter Tierschützer den Gehörnten gerächt haben? Das Problem dieser dritten Version ist nur, dass sie eher einem Beitrag zum 1. April als einer wissenschaftlichen Untersuchung entspricht.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Der Tag der Imker und Lebkuchenbäcker

Dienstag, 7. Dezember 2010

Wenn gleich mehrere Bienen in den Mund eines Kindes eindringen, ist dessen Tod beschlossene Sache. Das Anschwellen der Schleimhäute schon nach wenigen Stichen würde selbst ein Erwachsener kaum überleben. Anders im Fall eines kleinen Jungen aus der Moselmetropole Trier: Die Bienen, die sich in dessen Innenraum niederließen, taten es, um den hungernden Bub mit Honig zu versorgen. Mit dem Kind muss etwas nicht stimmen, dachten daraufhin die Verwandten und führten ihn einem Geistlichen vor.

Der fromme Mann entdeckte das überirdische Potenzial, welches in dem Knirps steckte, und begann ihn nach Kräften zu fördern. Die erhoffte Karriere blieb nicht aus. Sie kulminierte anno 374 in der Wahl Ambrosius’ zum Mailänder Bischof. Der Name bedeutet ‚der Unsterbliche’, ein Prädikat, das 397 erste Risse erhielt, als sein Inhaber diese Welt verließ.

Doch auch nach seinem Ableben wirkte Ambrosius diverser rational nicht erklärbarer Phänomene fort. Aufgrund seiner Wundertaten bekam die Heiligenschar der römisch-katholischen Kirche Nachwuchs und die Krämer, Kerzenmacher und Lebkuchenbäcker einen Schutzpatron. Natürlich auch die Imker: In Österreich ist der 7. Dezember, der Tag, an dem Ambrosius zum Bischof geweiht wurde, stets auch der Tag des Honigs.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Wie Hund und Katze

Montag, 18. Oktober 2010

Der Schwede und der Wolf: eine Beziehung, die in diesem Jahrhundert wohl nicht mehr zu kitten ist. In unserem Newsletter vom 24. September 2007 wurde bereits darüber berichtet, wie die wilden Räuber zunächst einer Schafmörderlegende und in deren Folge einer neu entflammten Jagdleidenschaft zum Opfer fielen. Letztere hat nun neue Nahrung erhalten: Die Regierung in Stockholm hat Wölfe ganz offiziell zum Abschuss freigegeben.

Diesmal mussten keine gerissenen Schafe als Begründung herhalten. Die Umweltbehörde in der schwedischen Hauptstadt argumentiert lieber mit einem Exotenbonus: Je kleiner die Zahl der Wölfe, desto höher deren Akzeptanz in der Bevölkerung. Nicht – oder vielleicht doch? – auszudenken, würde man diese Maxime auf die zahmen Vettern übertragen: Eine Reduzierung der Hunde etwa in Stockholm würde weniger verschmutzte Parks und Bürgersteige, glücklichere Katzen und weniger belästigte Jogger hinterlassen. Und Hundehalter, die auf die Barrikaden gehen – was einem derart langweiligen Land wie Schweden vielleicht mal ganz gut tun würde.

Sollten die Schweden unter den Lesern als Reaktion eine Kündigung des Newsletterabonnements erwägen, sorgt vielleicht diese Ankündigung für Entspannung: Ab morgen werden nur noch Norweger beleidigt!

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Die zwei Seiten der Milch

Dienstag, 1. Juni 2010

Lassen Sie mich heute mit einer fremdsprachigen Anekdote beginnen: Das Englische ist ja durchaus eine Sprache, die ihre Tücken hat. Zum Beispiel kennt sie das Wort ‘water’ als Haupt- und als Zeitwort: ‘water’ bedeutet Wasser, ‘to water’ heißt Wasser geben, wie man es etwa einer Pflanze angedeiht. Ob das im Englischen auch mit Milch funktioniert?

Ein kleines Mädchen, beginnt unsere Geschichte, fragt ihre Mutter: “Is it correct to say ‘water a horse’ when it is thirsty?“ Die Mutter antwortet: “Yes, dear, quite correct.“ Darauf die Kleine: “All right, then, I am going to milk the cat.“ Katzen werden in unseren Breiten nicht gemolken, Kühe schon. Damit das so bleibt, gibt es den Weltmilchtag am 1. Juni. An diesem Datum soll weltweit das Nahrungsmittel Milch als natürliches und gesundes Getränk für alle Nationen und Altersstufen in Erinnerung gerufen werden. Mit anderen Worten: Der Tag der Milch ist eine Propaganda- Veranstaltung der Centralen Marketing-Gesellschaft, kurz CMA, um das Image der den Tieren geraubten Milch aufzubessern. So sehen es jedenfalls die verschiedenen Veganerorganisationen, die den Konsum tierischer Produkte ebenso ablehnen wie Nutztierhaltung und Tierversuche.

Am Weltmilchtag soll in diesem Newsletter beiden Seiten ein Forum gegeben werden.

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Die Phalanx der Elchhasser

Dienstag, 20. April 2010

Bei den Tieren macht’s die Masse, dass man sie nicht mag. Die einzelne Ratte erscheint dem Menschen als durchaus putzig. Sieht er sich einer ganzen Horde gegenüber – und steht die Meute zudem in Verdacht, Krankheiten zu übertragen oder die Nahrung wegzunehmen – lässt die Sympathie merklich nach.

Wie gut, dass der durchschnittliche Leser dieses Newsletters in Deutschland und nicht im Osten Kanadas beheimatet ist. Die Bundesrepublik gilt nicht gerade als Elchland. Wenn doch einmal eines dieser schaufelförmigen Wesen in teutonischen Wäldern auftaucht, ist ihm die Sympathie eines ganzen Volkes sicher. Auf diesen Newsletter übertragen heißt das: Wenn wieder einmal von unserem gehörnten Freund die Rede ist, erreichen die Redaktion doppelt so viele positive Lesermeldungen wie an normalen Tagen, nämlich zwei. Auf der ostkanadischen Insel Neufundland hingegen leben 120 000, nach anderen Schätzungen sogar 150 000 Elche. Die futtern täglich einen halben Zentner, vorzugsweise in Form junger Fichten und Birken. Das schadet dem Wald und betrübt die Spaziergänger, erfüllt Ökologen mit Sorge und bringt die Anwohner in Rage: „Es gibt zu viele verdammte Elche in Neufundland“, zitiert die Süddeutsche Zeitung einen von ihnen, „sie laufen herum wie die Ratten.“

Ob der Rat helfen würde, es gegenüber den Tieren wie bei den Menschen zu handhaben und das Individuum in den Vordergrund zu stellen? Eher nicht, denn eine mächtige Lobby hat sich in die Phalanx der Elchhasser eingereiht: Nicht weniger als 800 Verkehrsunfälle mit Elchen gab es im vergangenen Jahr auf der Insel.

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Wandern im Nationalpark Nordeifel

Donnerstag, 1. April 2010

Stellen Sie sich vor, Sie spazieren durch den Wald, und Ihnen begegnet eine fünfköpfige Familie. Alle sind braun gekleidet, recht schweigsam und fallen durch ihre ungewöhnliche Fortbewegungsart auf. Die findet auf allen Vieren statt, denn bei dem Quintett handelt es sich um Braunbären. Bis zum 17. Jahrhundert hat Meister Petz in der Eifel gelebt und wurde unlängst wieder dort angesiedelt.

Seine neue Heimat ist der Nationalpark Nordeifel nahe der belgischen Grenze. In dem über Jahrzehnte naturbelassenen Gebiet hielt früher die Armee des Nachbarlandes ihre Manöver ab. Nach Ansicht der Nationalparkverwaltung eignet es sich bestens für die Wiederansiedlung zwischenzeitlich ausgestorbenen Wildes. Die Braunbären stammen aus Rumänien, wo sie in einer Vorstadt von Cluj hausten, dem ehemals deutschsprachigen Klausenburg. Die putzigen Tiere ernährten sich von dem, was die Einheimischen wegwarfen, und richteten allenfalls an Mülltonnen Schäden an, berichtet Viorel Veterinescu, der selbst aus Rumänien stammt und seit einem Jahr Chef der Eifeler Nationalparkverwaltung ist. Befürchtungen, die ausgesetzten Bären könnte eine Gefahr für Parkbesucher darstellen, verweist Veterinescu ins Reich der Fabel: „In den letzten zehn Jahren gab es in Nordrumänien exakt einen Bärenzwischenfall mit Personenschaden: Ein Bauer wollte verhindern, dass ein Bär seinen Wertstoffbehälter nach Essbarem durchsuchte. Kurzerhand schob er ihn in die Tonne und verriegelte den Deckel. Unklug nur, dass er nach einer halben Stunde nachschaute, ob der Bär immer noch da war.“

Besuchern, die unvermittelt einem oder mehreren Mitgliedern der Bärenfamilie begegnen, rät Veterinescu, das im Rucksack mitgeführte Essen zu teilen: “Dabei sollte es unbedingt gerecht zugehen. Bären können sehr empfindlich sein!” Im übrigen lägen am Eingang zum Nationalpark Exemplare von Joshua Pivens und David Borgenichts Bestseller Das Survival-Buch: Überleben in Extremsituationen zur kostenlosen Mitnahme bereit. Als weitere Maßnahme erwägt Veterinescu, eine Ausgabe von Tony Buzans erfolgreichem Ratgeber Wie lese ich ein Buch in 10 Minuten hinzuzugeben. Dafür müsste allerdings ein kleiner Obolus von ein paar Euro entrichtet werden.

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Managementplan für Meister Isegrim

Montag, 29. März 2010

Vom deutschen Wolf berichteten wir zuletzt vor zwei Jahren (siehe unsere Newsletter vom 14. Juli „Dein Feind, der Wolf?“ und 11. Juni 2008 „Das Tier des Jahres 2003, für alle zugänglich“). Damals war in Schleswig-Holstein ein aus Sachsen eingewandertes ier überfahren worden. Die Biologin Ute Kröger vom ostholsteinischen Wildpark Eekholt hatte anschließend ihre Landsleute aufgefordert, darüber nachzudenken, wie man bei einer Einwanderung mit Meister Isegrim umgehen will. Es wurde nachgedacht.

Sogar an allerhöchster Stelle: Umweltministerin Juliane Rumpf präsentierte jetzt ein Konzept, wie das scheue Tier in Schleswig-Holstein wieder heimisch gemacht werden kann. Der so genannte Wolfsmanagementplan sieht vor, die Bevölkerung für eine Wiederansiedlung zu sensibilisieren. Welche Gegenleistung der Wolf anbieten soll, ist nicht bekannt. Doch so schlimm soll der Räuber gar nicht sein: Immerhin leben inzwischen wieder 50 Wölfe in Deutschland, in 5 Rudeln. Zu Zwischenfällen ist es noch nicht gekommen.

Spezielle Wolfsbetreuer sollen dafür sorgen, dass die Ängste vor dem wilden Vetter unseres liebsten Haustiers abgebaut werden. Die Betreuer werden im Wildpark Eekholt angesiedelt. Dort soll sich, so wünscht es sich Ministerin Rumpf, ein zentraler Wolfsstützpunkt entwickeln.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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Das noch nicht ganz ideale Haustier

Freitag, 26. Februar 2010

Vierbeiner haben einen guten Stand in der Redaktion dieses Newsletters. Von wilden Tieren und ihren domestizierten Vettern war schon öfters die Rede, und eine Art schaffte es sogar, in beiden Kategorien erwähnt zu werden: der Elch. Die in freier Wildbahn lebenden Exemplare gelangten leider fast ausschließlich als Opfer des zunehmenden Straßen- und Schienenverkehrs auf dieses Portal.

Als Haustier wurde der gehörnte Freund des dänischen Astronomen Tycho Brahe porträtiert (siehe dazu unsere Ausgabe vom 27. Juni 2007 „Was macht eigentlich der Elch?“), den eine große Leidenschaft mit seinem Besitzer verband: das Biertrinken. Kein Angst, hier soll keineswegs dem Konsum von Alkohol das Wort geredet werden. Hilfreich für Mensch und Tier ist es allerdings, wenn deren Interessen nicht allzu sehr entgegengesetzt sind. Vegetariern etwa fällt es regelmäßig schwer, für Hund oder Katze fleischhaltige Kost besorgen zu müssen.

Hier bietet sich eine andere Spezies Vierbeiner zur Haltung an, die sich nicht nur an vegetarischen Verzehrrichtlinien orientiert, sondern sogar die noch strengeren Essensregeln der Rohkost-Veganer befolgt. Na ja, nicht ganz: Hauskaninchen müssen noch davon überzeugt werden, dass Tapeten, Teppiche und Türrahmen zwar weder tierische noch gekochte Speisen sind, aber auch nicht unter pflanzliche Nahrungsmittel fallen.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
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