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	<title>Small Talk-Themen - Blog</title>
	<link>http://www.small-talk-themen.de/blog</link>
	<description>Täglich ein aktuelles Thema für Ihren Small Talk</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:00:48 +0000</pubDate>
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		<title>Zentralismus nicht erw&#252;nscht</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8222;Es geh&#246;rt zum deutschen Spie&#223;ertraum&#8220;, sagte einmal der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel, &#8222;dass die Schweiz als politisches Idyll fernab aller Probleme existiere.&#8220; Wenn dem so ist, bin ich gerne deutscher Spie&#223;er und attestiere den Eidgenossen ein paar Eigenschaften, die ich auch meinem Volk w&#252;nsche &#8211; beispielsweise das unaufgeregte Verh&#228;ltnis zu ihrer Nation. Am Wochenende begehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Es geh&ouml;rt zum deutschen Spie&szlig;ertraum&ldquo;, sagte einmal der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel, &bdquo;dass die Schweiz als politisches Idyll fernab aller Probleme existiere.&ldquo; Wenn dem so ist, bin ich gerne deutscher Spie&szlig;er und attestiere den Eidgenossen ein paar Eigenschaften, die ich auch meinem Volk w&uuml;nsche &ndash; beispielsweise das unaufgeregte Verh&auml;ltnis zu ihrer Nation. Am Wochenende begehen die Schweizer ihren Nationalfeiertag.</p>
<p>Dem allen Eidgenossen tief innewohnenden f&ouml;deralistisch-sympathischen Wesen entsprechend nennen unsere Nachbarn ihren 1. August allerdings nicht &sbquo;Nationalfeiertag&rsquo;, sondern &sbquo;Bundesfeiertag&rsquo;. Der Schweiz ist jeder Zentralismus fremd. Sie hat nicht einmal eine Hauptstadt; Bern ist, seit 1848, offiziell nur &sbquo;Bundessitz&rsquo;. Auch nimmt es den Schweizern niemand &uuml;bel, wenn sie Flagge zeigen: Das wei&szlig;e Kreuz auf rotem Feld ist in der ganzen Welt willkommen. Als National-, pardon, Bundessymbol dient es seit 1824. Erfunden haben es die Schwyzer. </p>
<p>Wie es sich f&uuml;r einen dem f&ouml;deralen Prinzip verpflichteten Bund geh&ouml;rt, wurde das Kreuz niemals als Flagge dekretiert: Die anderen Kantone haben das Schwyzer Wappen freiwillig &uuml;bernommen. Nur bei den Ausma&szlig;en der Flagge gibt es eine zentralistische Vorgabe. Im Jahr 1889 legte ein Bundesbeschluss fest, dass die vier Arme des Kreuzes je ein Sechstel l&auml;nger als breit sind.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Zentralismus+nicht+erw%FCnscht+http://bit.ly/bsZ2rR" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Zentralismus+nicht+erw%FCnscht+http://bit.ly/bsZ2rR" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Traum, der Wirklichkeit wurde</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 50&#160;Jahren gab die National Aeronautics and Space Administration ihr Raumfahrtprogramm Apollo bekannt Noch im selben Jahrzehnt, so die NASA, sollten bemannte Fl&#252;ge zum Mond stattfinden. Nicht nur Raumfahrtlaien kratzen sich damals ungl&#228;ubig am Kopf. 
Doch als John F. Kennedy 10&#160;Monate sp&#228;ter in einer Rede die Vorhersage wiederholte, dass die Vereinigten Staaten noch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 50&nbsp;Jahren gab die National Aeronautics and Space Administration ihr Raumfahrtprogramm Apollo bekannt Noch im selben Jahrzehnt, so die NASA, sollten bemannte Fl&uuml;ge zum Mond stattfinden. Nicht nur Raumfahrtlaien kratzen sich damals ungl&auml;ubig am Kopf. </p>
<p>Doch als John F. Kennedy 10&nbsp;Monate sp&auml;ter in einer Rede die Vorhersage wiederholte, dass die Vereinigten Staaten noch vor Ende des Jahrzehnts einen Mann auf den Mond und wieder sicher zur&uuml;ck auf die Erde bringen w&uuml;rden, glaubten die Fachleute Bescheid zu wissen: Zwischen beiden Prophezeiungen lag die Erdumrundung des sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin in seinem Raumschiff Wostok 1.  Es konnte sich bei den gro&szlig;spurigen Versprechungen der Amerikaner also nur um Propaganda handeln. Kennedy sah das anders: &bdquo;Manche Menschen betrachten die Dinge, wie sie sind, und sagen: &sbquo;Warum?&rsquo; Ich tr&auml;ume von Dingen, die es nie gab, und sage: &sbquo;Warum nicht?&rsquo;&#8221; </p>
<p>8&nbsp;Jahre sp&auml;ter war die k&uuml;hne Vision der NASA und des US-Pr&auml;sidenten Realit&auml;t. Die Sowjetunion hatte nach der Mondlandung der Amerikaner das Nachsehen. Ihr m&auml;chtigster Mann, Leonid Breschnew, meinte nur, wenn auch in anderem Zusammenhang: &bdquo;Gott wird uns nicht verzeihen, wenn wir scheitern.&ldquo;</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Ein+Traum%2C+der+Wirklichkeit+wurde+http://bit.ly/bH210z" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Ein+Traum%2C+der+Wirklichkeit+wurde+http://bit.ly/bH210z" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Keine Angst vor Floskeln!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die meisten Deutschen tun  sich beim Small Talk schwerer als beispielsweise Briten oder Amerikaner, sagt  Professor Klaus P. Schneider. Als Sprachwissenschaftler erforscht er am  Englischen Seminar der Universit&#228;t Bonn den Small Talk. Deutsche, so hat  Schneider festgestellt, sind eher selbst- als partnerbezogen. Viele haben  Angst, das, was sie sagen, w&#252;rde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Deutschen tun  sich beim Small Talk schwerer als beispielsweise Briten oder Amerikaner, sagt  Professor Klaus P. Schneider. Als Sprachwissenschaftler erforscht er am  Englischen Seminar der Universit&#228;t Bonn den Small Talk. Deutsche, so hat  Schneider festgestellt, sind eher selbst- als partnerbezogen. Viele haben  Angst, das, was sie sagen, w&uuml;rde als zu flach eingestuft. Und sie f&uuml;rchten sich  vor Floskeln. Machen Sie es sich selbst nicht zu kompliziert, r&auml;t Schneider: </p>
<ul>
<li>Ein Small Talk ist kein wissenschaftlicher Diskurs. Trauen Sie sich an  scheinbar Belangloses heran. Reden Sie ruhig auch &uuml;ber das Wetter!
</li>
<li>&Uuml;ben Sie das lockere Gespr&auml;ch! Suchen Sie nach Gelegenheiten zum Small Talk,  und nehmen Sie diese auch wahr.
</li>
<li>Sie m&uuml;ssen keine Angst haben, dass Sie beim Smalltalk intellektuelle Messlatten  rei&szlig;en. Beim Smalltalk geht es darum, sich zu entspannen.
</li>
<li>Es w&auml;re ein gro&szlig;er Fehler, sich vor einem Small Talk zu sehr unter Druck zu  setzen. Sie m&uuml;ssen niemandem etwas beweisen. Sagen Sie sich, dass jede  Unterhaltung einmal ins Stocken geraten kann. Und Ihre Erfahrung zeigt doch:  Bislang sind fast alle Gespr&auml;che irgendwie weitergegangen.</li>
</ul>
<p>Ein  Smalltalk, sagt Professor Schneider, ist keine Wissenschaft. Falls Sie also  Angst haben, die Konversation w&uuml;rde allm&auml;hlich zu flach, m&uuml;ssen Sie beim  beliebten Thema Wetter nur einen ganz leichten Schwenk machen: Reden Sie &#252;bers  Klima!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Keine+Angst+vor+Floskeln%21+http://bit.ly/9jHCUb" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Keine+Angst+vor+Floskeln%21+http://bit.ly/9jHCUb" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sage mir, welches Auto du f&#228;hrst &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8230; und ich sage dir, wer du  bist: Autotypen lassen auf den Charakter ihrer Besitzer schlie&#223;en. Legend&#228;r ist  der Forschungsbericht der Zeitschrift Psychologie heute, die  Deutschlands Autofahrer unter die Lupe nahm.
Dabei fand sie heraus, dass Fahrer  von Standardmarken (Opel Astra, VW Golf, Ford Fiesta) meist dem  kleinb&#252;rgerlichen Milieu angeh&#246;ren. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&hellip; und ich sage dir, wer du  bist: Autotypen lassen auf den Charakter ihrer Besitzer schlie&szlig;en. Legend&auml;r ist  der Forschungsbericht der Zeitschrift <em>Psychologie heute</em>, die  Deutschlands Autofahrer unter die Lupe nahm.</p>
<p>Dabei fand sie heraus, dass Fahrer  von Standardmarken (Opel Astra, VW Golf, Ford Fiesta) meist dem  kleinb&uuml;rgerlichen Milieu angeh&ouml;ren. Sie kaufen einen Mittelklassewagen, weil  sie sich auch gesellschaftlich der Mittelklasse zurechnen. Der Traum vom Leben  auf der &Uuml;berholspur wird besonders h&auml;ufig von Coupébesitzern getr&auml;umt. Die  niedrige Sitzposition und der begrenzte Innenraum vermitteln ein unmittelbares  Fahrgef&#252;hl. Zumindest beim Tritt auf das Gaspedal wird der Ausstieg aus der  Realit&#228;t vor&uuml;bergehend wahr. Die Sehnsucht nach Freiheit treibt auch  Cabrio-Fahrer umher. Wenn sie den Witterungsbedingungen unmittelbar ausgesetzt  sind, sp&uuml;ren Sie die eigene St&auml;rke und w&auml;hnen sich mit sich und der Welt in Einklang. Tr&auml;ume spielen ebenfalls bei Kunden von gel&auml;ndeg&auml;ngigen, hochreifigen  Fahrzeugen eine gro&#223;e Rolle. Hier ist es der Traum von Freiheit und Abenteuer.  </p>
<p>Vielleicht auch von Unabh&auml;ngigkeit, obwohl in Deutschland ein  Querfeldein-Fahrverbot herrscht und so gut wie alle f&#252;r Autos erlaubten Stra&szlig;en  geteert sind. In Kleinstwagen schlie&szlig;lich sitzen meist junge Leute mit wenig Geld. Werden heute eher stromlinienf&#246;rmige Fabrikate der Firmen Mercedes und  Renault auf deutschen Stra&szlig;en bewegt, schwang fr&uuml;her bei vielen Fahrern der  Marken &bdquo;VW K&auml;fer&ldquo; und &bdquo;Ente&ldquo; ein rebellischer Gedanke mit:  Die Fahrer meinten, sich flexibler und cleverer als die &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; im  Stra&szlig;enverkehr behaupten zu k&ouml;nnen. </p>
<p>Das muss aber schon eine Weile her sein.  Der letzte Citro&euml;n 2 CV ging heute vor zwanzig Jahren vom Band. Zuletzt wurde  er nur noch in Portugal gebaut. Doch selbst in dem kleinen Land am westlichen  Rand Europas hat es seit 1974 keine Revolution mehr gegeben.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Sage+mir%2C+welches+Auto+du+f%E4hrst+...+http://bit.ly/afvJJw" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Sage+mir%2C+welches+Auto+du+f%E4hrst+...+http://bit.ly/afvJJw" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zum 99. Mal die Bayreuther Festspiele</title>
		<link>http://www.small-talk-themen.de/blog/index.php/allgemein/zum-99-mal-die-bayreuther-festspiele</link>
		<comments>http://www.small-talk-themen.de/blog/index.php/allgemein/zum-99-mal-die-bayreuther-festspiele#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gestern wurden, wie jedes  Jahr an Richard Wagners Todestag (siehe unseren Newsletter vom 13. Februar  2008 &#8211; GroÃŸartige Momente, grÃ¤ssliche Viertelstunden), die Bayreuther Festspiele er&#246;ffnet.
 2010 ist es das 99. Mal, dass sie  stattfinden; es gab, etwa in Kriegszeiten, auch Jahre, in denen das  Festspielhaus komplett geschlossen blieb. 
Letzteres steht, weithin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurden, wie jedes  Jahr an Richard Wagners Todestag (siehe unseren Newsletter vom <a href="http://www.small-talk-themen.de/themen/smalltalk-thema.php?nr=2978&#038;qid=" target="_blank">13. Februar  2008 &ndash; GroÃŸartige Momente, grÃ¤ssliche Viertelstunden</a>), die Bayreuther Festspiele er&ouml;ffnet.<br />
 2010 ist es das 99. Mal, dass sie  stattfinden; es gab, etwa in Kriegszeiten, auch Jahre, in denen das  Festspielhaus komplett geschlossen blieb. </p>
<p>Letzteres steht, weithin sichtbar, auf  dem Gr&uuml;nen H&uuml;gel und wird im Volksmund die &sbquo;Scheune&rsquo; genannt &ndash; wohl um den  provisorischen Charakter zu unterstreichen, den das Geb&auml;ude und die Festspiele  zu Beginn besa&szlig;en. Doch die Scheune steht nach wie vor an ihrem Ort, und  &bdquo;immer noch wallfahrt die Welt, Potentaten und Verz&uuml;ckte, Modegr&ouml;&szlig;en und  Gelds&auml;cke, zu einem Musik-Spektakel, das sie anderswo billiger und zuweilen  sogar aufregender bekommen k&ouml;nnte.&ldquo;<br /> <br />
So dichtete bereits 1976 ein gro&szlig;es  deutsches Nachrichtenmagazin. Weitere hundert Jahre vorher, am 13. August 1876,  fand in Bayreuth die erste Wagner-AuffÃ¼hrung statt. Nat&uuml;rlich ging dies nicht  ohne Pannen vonstatten, wie der britische Historiker Ben Macintyre schreibt:  &bdquo;Der Drache f&uuml;r Siegfried, f&uuml;r eine phantastische Summe Geldes in London  bestellt, traf ohne Hals ein, dieser war aus Versehen nach Beirut verschifft  worden.<br />
Der Vorhang ging im falschen Augenblick hoch, und es waren so viele  Menschen in die kleine bayerische Stadt gekommen, dass das Essen ausging.&ldquo; </p>
<p> Unter den Zuschauern war jedoch keiner so entt&auml;uscht wie Wagners Ex-Kumpel Friedrich Nietzsche. Der schrieb rÃ¼ckblickend: &bdquo;Eine haarstr&auml;ubende  Gesellschaft. Keine Missgeburt fehlt darunter, nicht einmal der Antisemit. Der arme Wagner! Wohin war er gerathen! W&auml;re er doch wenigstens unter die S&auml;ue gefahren! Aber unter Deutsche!&ldquo;</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Zum+99.+Mal+die+Bayreuther+Festspiele+http://bit.ly/9XGFuH" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Zum+99.+Mal+die+Bayreuther+Festspiele+http://bit.ly/9XGFuH" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Heute beginnen die Hundstage</title>
		<link>http://www.small-talk-themen.de/blog/index.php/allgemein/heute-beginnen-die-hundstage</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8222;Ist&#8216;s  im Juli trocken und hei&#223;, klebt dem Bauern die Hose am Stei&#223;.&#8220; Dieser Zweizeiler stammt von einem alten Bekannten aus der Schulzeit der Leser oder auch aus vergangener Lekt&#252;re dieses Newsletters: Wilhelm Busch (siehe unsere  Ausgabe vom 9. Januar 2008 &#8211; Eine herzergreifende Fabel, politisch wenig korrekt ). 
Das Ph&#228;nomen, das der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Ist&lsquo;s  im Juli trocken und hei&szlig;, klebt dem Bauern die Hose am Stei&szlig;.&ldquo; Dieser Zweizeiler stammt von einem alten Bekannten aus der Schulzeit der Leser oder auch aus vergangener Lekt&uuml;re dieses Newsletters: Wilhelm Busch (siehe unsere  Ausgabe vom <a href="http://www.small-talk-themen.de/themen/smalltalk-thema.php?nr=2876&#038;qid=" target="_blank">9. Januar 2008 &ndash; Eine herzergreifende Fabel, politisch wenig korrekt</a> ). </p>
<p>Das Ph&auml;nomen, das der Dichter beschreibt, ist  typisch f&#252;r die so genannten Hundstage: Die wiederum stehen f&#252;r die hei&szlig;este  Zeit des Jahres, beginnend heute und bis zum 23. August andauernd. Was aber hat  die Wetterkundler bei der Namensgebung dazu gebracht, derart auf den Hund zu  kommen? Mit dem hitzeempfindlichen Tier, das bei hohen Temperaturen gew&ouml;hnlich  die Schnauze h&auml;lt, haben die Hundstage nichts zu tun. Verantwortlich f&#252;r die Namensgebung  ist das Sternbild des Gro&#223;en Hundes, das im fr&#252;her g&#252;ltigen Julianischen  Kalender w&auml;hrend der hei&szlig;en Tage zu sehen war.</p>
<p>Im Gregorianischen Kalender hat  sich das Erscheinen dieses Sternbilds um etwa einen Monat nach hinten  verschoben und ist eher ein Zeichen f&#252;r den Herbstanfang. Die Bezeichnung  &#8216;Hundstage&#8217; f&#252;r die Periode vom 23. Juli bis zum 23. August hat sich aber bis in unsere Zeit hinein gehalten.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Heute+beginnen+die+Hundstage+http://bit.ly/8Z8gaq" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Heute+beginnen+die+Hundstage+http://bit.ly/8Z8gaq" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>22:7</title>
		<link>http://www.small-talk-themen.de/blog/index.php/allgemein/227</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel ist 22:7? Gar nicht so einfach auszurechnen, w&#252;rden selbst ge&#252;bte Kopfrechner  antworten. Versuchen Sie es mal! Sie werden &#252;berrascht sein, dass die  Bruchrechnung auch nach der zehnten Stelle noch nicht aufgeht.
 Der Rechner des  Schreibers dieser Zeilen hat auch schon aufgegeben, der von ihm gemachte  Vorschlag kommt einer Kapitulation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viel ist 22:7? Gar nicht so einfach auszurechnen, w&uuml;rden selbst ge&uuml;bte Kopfrechner  antworten. Versuchen Sie es mal! Sie werden &uuml;berrascht sein, dass die  Bruchrechnung auch nach der zehnten Stelle noch nicht aufgeht.</p>
<p> Der Rechner des  Schreibers dieser Zeilen hat auch schon aufgegeben, der von ihm gemachte  Vorschlag kommt einer Kapitulation gleich: 3,142857142857142857142857142857.  Einen Mathematiker erinnert diese Zahlenreihe an eine andere Konstante:  diejenige der Kreiszahl Pi.<br />
Als Erinnerung f&#252;r alle, die im Schulunterricht  nicht so genau aufgepasst haben: Das ist die Zahl, die das Verh&auml;ltnis des  Umfangs eines Kreises zu dessen Radius beschreibt. Oder, in einer  mathematischen Formel ausgedr&#252;ckt: U = 2&#960;r. <br />
 Der Umfang  betr&#228;gt also das Zweifache der mit dem Radius multiplizierten Kreiszahl Pi,  unabh&auml;ngig von der jeweiligen Gr&ouml;&szlig;e des Kreises. <br />
Jetzt m&uuml;ssen Sie nur noch die  exakte Gr&ouml;&szlig;e der Zahl Pi kennen, um ebenso exakt die Gr&ouml;&szlig;e eines Kreises  ausrechnen zu k&ouml;nnen. Doch da muss ich Sie entt&auml;uschen: Die Zahl Pi l&auml;sst sich  zwar auf eine unendliche Anzahl an Stellen berechnen, aber nicht endlich  bestimmen. </p>
<p>Also hat sich die Mathematik auf einen Kompromiss geeinigt und bei 3,14159 f&uuml;r den Hausgebrauch das Rechnen eingestellt. <br />
 Der weise  Archimedes hatte sich in der Antike bereits mit der Ann&#228;herung 22/7 beschieden.  Ihm &ndash; und wohl auch sich selbst &ndash; zu Ehren begehen Mathematiker weltweit den  22. Juli als besonderes Datum.</p>
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		<title>Gespr&#228;ch mit einem Unbekannten</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>

		<category><![CDATA[Power-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Was h&#246;rt der Mensch am liebsten? Antwort: Seinen eigenen Namen! Um den im Smalltalk mit einem Unbekanten herauszufinden, m&#252;ssen Sie Ihr Gegen&#252;ber nat&#252;rlich danach fragen. Mit der Antwort haben Sie sogleich einen guten Ankn&#252;pfungspunkt gefunden, von dem aus Sie das Gespr&#228;ch fortspinnen k&#246;nnen.

Stellen Sie sich Ihrem Gegen&#252;ber vor und fragen Sie nach seinem Namen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage: Was h&ouml;rt der Mensch am liebsten? Antwort: Seinen eigenen Namen! Um den im Smalltalk mit einem Unbekanten herauszufinden, m&uuml;ssen Sie Ihr Gegen&uuml;ber nat&uuml;rlich danach fragen. Mit der Antwort haben Sie sogleich einen guten Ankn&uuml;pfungspunkt gefunden, von dem aus Sie das Gespr&auml;ch fortspinnen k&ouml;nnen.</p>
<ul>
<li>Stellen Sie sich Ihrem Gegen&uuml;ber vor und fragen Sie nach seinem Namen. Damit geben Sie Ihrem Gespr&auml;chspartner die M&ouml;glichkeit, sich einzubringen: Er darf  gleich sein Lieblingswort benutzen.
</li>
<li>Bekunden Sie weiteres Interesse. Besitzt Ihr  Gegen&uuml;ber einen schwierigen Namen, d&uuml;rfen Sie ruhig nachfragen, ob Sie ihn richtig verstanden beziehungsweise korrekt ausgesprochen haben. Das zeigt  Respekt und geh&ouml;rt zum guten Ton.
</li>
<li>Ein weiterer Vorteil eines ungew&ouml;hnlichen Namens: Sie k&ouml;nnen nach dessen Herkunft fragen. Ihr Gegen&uuml;ber wird gern antworten!
</li>
<li>Ein Kompliment wirkt bei einem ungew&ouml;hnlichen Namen auch nicht schlecht. Sagen Sie beispielsweise: &quot;Gew&ouml;hnliche Menschen hei&szlig;en Bauer oder Ackermann. Darf ich daraus schlie&szlig;en, dass Sie kein gew&ouml;hnlicher Mensch sind?&quot;</li>
</ul>
<p>Und wenn es sich bei Ihrem Gespr&auml;chspartner doch um  einen gew&ouml;hnlichen Namen handelt? Auch dann haben Sie die M&ouml;glichkeit, ein wenig nachzuforschen.<br /> Ein Beispiel: Ihr Gegen&uuml;ber hei&#223;t Schumacher. &Uuml;bt er den  Beruf noch aus? Nein, der Name schreibt sich doch ohne &sbquo;h&rsquo;! Aha. Warum eigentlich?  Schon hat Ihr Gegen&uuml;ber einen weiteren Ankn&uuml;pfungspunkt und wird Ihnen gerne &uuml;ber die Herkunft seines Familiennamens berichten.</p>
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		<title>Der 20. Juli</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Jahreszahlen &amp; Geburtstage]]></category>

		<category><![CDATA[Länder]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr am 20.&#160;Juli wird der Hitler-Attent&#228;ter um den Grafen Stauffenberg gedacht. Fr&#252;her brandmarkte sie die politische Rechte als Vaterlandsverr&#228;ter, heute werden sie als Heroen stilisiert, zuletzt in dem uns&#228;glichen Film Operation Walk&#252;re mit Tom Cruise in der Hauptrolle. F&#252;r Verunglimpfung und Heldenverehrung k&#246;nnen die Beteiligten von damals nichts. Ihnen ist allenfalls vorzuwerfen, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr am 20.&nbsp;Juli wird der Hitler-Attent&#228;ter um den Grafen Stauffenberg gedacht. Fr&#252;her brandmarkte sie die politische Rechte als Vaterlandsverr&#228;ter, heute werden sie als Heroen stilisiert, zuletzt in dem uns&#228;glichen Film <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00292SLRQ?ie=UTF8&#038;tag=businessbestp-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B00292SLRQ" target="_blank">Operation Walk&#252;re</a></em> mit Tom Cruise in der Hauptrolle. F&#252;r Verunglimpfung und Heldenverehrung k&#246;nnen die Beteiligten von damals nichts. Ihnen ist allenfalls vorzuwerfen, dass sie ihr Attentat reichlich sp&#228;t ver&#252;bten, 11&nbsp;Jahre nach der Machtergreifung und 5&nbsp;Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.</p>
<p>Diesen nicht verhindert zu haben warf sich ein anderer Hitler-Attent&#228;ter vor: Georg Elser handelte allein, aus Gewissensgr&#252;nden und war anders als etwa Stauffenberg ein Hitler-Gegner der ersten Stunde. Die Vorbereitungen zum Attentat, das Hitler und den Krieg stoppen sollte, begannen nach der M&#252;nchner Konferenz (siehe unseren Newsletter vom 28.&nbsp;Oktober&nbsp;2008 <a href="http://www.small-talk-themen.de/themen/smalltalk-thema.php?nr=3926&#038;qid=">&bdquo;Ein Staat, der   nicht lange existierte&ldquo;</a>) und nahmen viele Monate in Anspruch: Tags&#252;ber musste sich Elser in M&#252;nchen verstecken, nachts schlich er sich in den B&#252;rgerbr&#228;ukeller ein, in dem Hitler traditionell in der Nacht zum 9.&nbsp;November eine Rede in Gedenken an fr&#252;he Nazi-M&#228;rtyrer zu halten pflegte. Am 8.&nbsp;November kamen 7 neue hinzu: Die S&#228;ule neben dem Rednerpult enthielt Dynamit; Elser hatte sie in monatelanger Nachtarbeit ausgeh&#246;hlt und entsprechend pr&#228;pariert. Der F&#252;hrer &#252;berlebte den Anschlag.  Wegen Nebels hatte er M&#252;nchen nicht per Flugzeug verlassen k&#246;nnen und nahm den Zug Richtung Berlin. Als die Bombe per Zeitz&#252;nder detonierte, hatte Hitler den Saal bereits verlassen. </p>
<p>Elser wurde einen Tag sp&#228;ter beim Versuch, die Schweizer Grenze zu &#252;berqueren, verhaftet. Er landete in Gestapo-Haft und nach monatelangen Verh&#246;ren im KZ Dachau. Dort wurde er am 9.&nbsp;April&nbsp;1945 ermordet &ndash; 20&nbsp;Tage bevor amerikanische Truppen das Konzentrationslager befreiten. Einen Gedenktag f&#252;r Elser gibt es bis heute nicht.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Der+20.+Juli+http://bit.ly/aNnPBB" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Der+20.+Juli+http://bit.ly/aNnPBB" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Programm, das nie richtig gelesen wurde</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Jahreszahlen &amp; Geburtstage]]></category>

		<category><![CDATA[Länder]]></category>

		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ein Christenmensch ist ein freier Herr &#252;ber alle Dinge und niemand untertan&#8220;: Mit diesem Satz stellte Martin Luther die bis dahin geltende Ordnung in Frage. Zumindest die religi&#246;se. &#8222;Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan&#8220;: Mit diesem Satz im selben Pamphlet (Von der Freiheit eines Christenmenschen) relativierte der Wittenberger Theologieprofessor, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Ein Christenmensch ist ein freier Herr &#252;ber alle Dinge und niemand untertan&ldquo;: Mit diesem Satz stellte Martin Luther die bis dahin geltende Ordnung in Frage. Zumindest die religi&#246;se. &bdquo;Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan&ldquo;: Mit diesem Satz im selben Pamphlet (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3579054279?ie=UTF8&#038;tag=businessbestp-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3579054279" target="_blank"><em>Von der Freiheit eines Christenmenschen</em></a>) relativierte der Wittenberger Theologieprofessor, dass es ihm keineswegs um die politische Ordnung ging.</p>
<p>Wie die freien B&#252;rger in den St&#228;dten sollten sich die adligen Grundherren lediglich von der r&#246;mischen Kirche l&#246;sen und f&#252;r ihre Leibeigenen gleich mitentscheiden. Vermutlich hatte Luther die Eigendynamik seiner kurzen Abhandlung &#252;ber die christenmenschliche Freiheit &#252;bersch&#228;tzt. Zu provokant waren allein die &#220;berschrift und die Eingangsthese; schon damals wurden programmatische Schriften offenbar nie richtig zu Ende gelesen. Noch im Ver&#246;ffentlichungsjahr 1520 erfuhr das Thesenpapier als Flugschrift weitere Verbreitung, und das nicht nur in Wittenberg. So wurden allein in Stra&#223;burg und in Augsburg jeweils f&#252;nf Neuauflagen gedruckt. <em>Von der Freiheit eines Christenmenschen</em> avancierte trotz des ausdr&#252;cklich nichtpolitischen Inhalts zur Rechtfertigungsschrift f&#252;r den Aufstand der Bauern. </p>
<p>Ein halbes Jahrzehnt dauerte es, bis endlich die um ihre Macht besorgten katholischen F&#252;rsten in der Nordh&#228;lfte Deutschlands reagierten: Sie vereinigten sich am 19. Juli 1525 im Dessauer Bund als Gegenbewegung zur Reformation. Das war h&#246;chste Zeit, denn in der S&#252;dh&#228;lfte des Deutschen Reichs tobte seit dem Fr&#252;hlingsbeginn der Bauernkrieg. Er sollte die s&#252;ddeutschen F&#252;rsten, deren Interessen der Schw&#228;bische Bund erst sehr sp&#228;t milit&#228;risch vertrat, noch eine Weile in Angst und Schrecken versetzen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Ein+Programm%2C+das+nie+richtig+gelesen+wurde+http://bit.ly/9TNTVw" title="Beitrag twittern"><img class="nothumb" src="http://www.small-talk-themen.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro1.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Habe+einen+interessanten+Beitrag+gefunden:+Ein+Programm%2C+das+nie+richtig+gelesen+wurde+http://bit.ly/9TNTVw" title="Beitrag twittern">Beitrag twittern</a></p>]]></content:encoded>
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