Ein Rezept, reich zu werden

Heute feiern die evangelischen Christen in unseren überwiegend protestantischen Bundesländern ihr Reformationsfest (siehe unseren Newsletter vom 31. Oktober 2005). In den angelsächsischen Staaten beherrschen ab Einbruch der Dunkelheit die Geister die Straßen und feiern bis in den frühen Morgen hinein Halloween. Auch darüber hat dieser Newsletter bereits berichtet (in der Ausgabe vom 28. Oktober 2005). Noch weitere Verbreitung hat der Weltspartag. Der findet immer am letzten Werktag im Oktober statt. Beschlossen wurde er 1924 in Mailand von Sparkassen aus 29 Staaten:

Deren Vertreter wollten den Menschen dieser Erde bewusst machen, wie wichtig es ist, für Notfälle und andere unvorhergesehene Ausgaben ein paar Groschen zurückzulegen. Ob das auch in Deutschland gut ankam, darf bezweifelt werden – lag doch die letzte große Inflation erst ein Jahr zurück. Heute werden von vielen Geldinstituten Spardosen an die lieben Kleinen verteilt, denn mit dem Anhäufen von Barem kann man nie früh genug beginnen. Kinder, die an diesem Tag ihr Gespartes brav auf ihr Konto einzahlen, werden mit einem kleinen Geschenk in Form eines Kuscheltieres, eines Spiels oder auch eines Buchers bedacht.

Reich, das wusste schon der US-Autopionier Henry Ford, wird man nicht durch das, was man verdient. Reich wird man durch das, was man nicht ausgibt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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