Wie viel ist eine Million?
Nackte Zahlen sagen meist wenig aus. Wenn Sie sich beispielsweise eine Million Sandkörner vorstellen sollen, können Sie mit dieser Aufgabe wenig anfangen. Warum sollten Sie auch? Vermutlich ist es Ihnen eh’ egal, ob sie in einen Eimer, einen Kochtopf oder eine Kaffeetasse passen, weil sie mit dem Zeug ohnehin nichts anfangen können. Wie aber verhält es sich – diese Frage drängt sich am heutigen Weltspartag auf – mit Geld, etwa in der Größenordnung von einer Million Euro?
Auf dem Bankkonto ist diese Summe eine recht abstrakte Angelegenheit. Anders gestaltet sich die Sache, wenn Sie sich folgendes Bild vor Augen führen: Ein 100-Euro-Schein misst 8 cm x 14,5 cm. Wenn Sie mehrere davon haben, können Sie diese sehr übersichtlich in Bündel ordnen. Das wird Ihr Geldinstitut gerne für Sie übernehmen.
Ein bankenübliches Bündel 100-Euro-Scheine ist 1 Zentimeter hoch und 10 000 Euro wert. Wenn Sie 100 Bündel vor sich liegen haben, ergibt das 1 Million Euro. Wenn Sie die Bündel in Zehnergruppen nebeneinander legen und aufeinander stapeln – also 80 Zentimeter mal 1,45 Meter in 100-Euro-Bündeln – liegt ein hübscher Berg auf Ihrem Schreibtisch.
Und anschließend stellen Sie sich bitte vor, Sie geben jede Woche ein Bündel aus: Das wären pro Tag knapp 1430 Euro. Schlimm wäre das übrigens nicht: Am Ende des Jahres hätten Sie immer noch 48 Bündel oder 478 050 Euro übrig.
Autor von Small-Talk-Themen.de



31. Oktober 2008 at 11:51
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