Die guten und die schlechten Seiten des Herbstes

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“ So beschrieb der Dichter Rainer Maria Rilke die Jahreszeit, die heute beginnt.

Ich hoffe, bei Ihnen wird sie nicht ganz so melancholisch verlaufen. Falls doch, denken Sie bitte daran, dass nach dem Herbst der Winter kommt, und der ist noch düsterer und trister. Zum Trost kann ich Ihnen versichern, dass September und Oktober schon noch ein paar schöne Stunden bereithalten werden. Ein perfekter Tag in einem dieser Monate ist beispielsweise einer, an dem der Rasen nicht mehr gemäht zu werden braucht und die Blätter noch nicht von den Bäumen fallen.

Doch ich möchte nicht zu prosaisch werden und den heutigen Newsletter mit einem weiteren Gedichtauszug beschließen. Er stammt von Rilkes österreichischem Landsmann Georg Trakl und weiß dem Herbst eine positive Seite abzugewinnen: „Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluss hinunter – wie schön sich Bild an Bildchen reiht. Das geht in Ruh und Schweigen unter.“

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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Ein Kommentar to “Die guten und die schlechten Seiten des Herbstes”

  1. small-talk-themen.de schreibt dazu:


    Weiterführende Informationen zum heutigen Small-Talk-Themen-Newsletter:

    Mehr über Rainer Maria Rilke

    Mehr über Georg Trakl

    Einen schönen Dienstag wünscht Ihnen das Team von small-talk-themen.de

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