Der Präsident, der doppelt zählt

Grover Cleveland ist eingefleischten Lesern dieses Newsletters ein Begriff. Als bislang einziger Inhaber des höchsten Amtes der Vereinigten Staaten sorgte er dafür, dass im Weißen Haus Präsidentennachwuchs zur Welt kam. So geschehen im Jahre 1893.

Es gibt eine weitere Besonderheit, mit der Cleveland aufwarten kann. Er ist schuld, dass Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA gekürt wurde – und nicht zur Nummer 43. Cleveland diente – nichts Ungewöhnliches – seinem Land in zwei Amtszeiten. Ungewöhnlich ist nur die Tatsache, dass dazwischen jemand anderes regierte: Die Wahl am Ende von Clevelands erster Legislaturperiode gewann der Republikaner Benjamin Harrison. Der machte seinen Präsidentenjob nicht besser als sein Vorgänger. Im Gegenteil: Bei der nach vier Jahren fälligen Wiederwahl streikten viele seiner Anhänger und gaben lieber Cleveland, der erneut antrat, seine Stimme. Sie hielten den Demokraten für das kleinere Übel. Da Clevelands Amtszeiten (1885 bis 1889 sowie 1893 bis 1897) nicht unmittelbar einander folgten, wird er bei der Auflistung aller US-Präsidenten zweimal gezählt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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Ein Kommentar to “Der Präsident, der doppelt zählt”

  1. small-talk-themen.de schreibt dazu:

    Weiterführende Informationen zum heutigen Small-Talk-Themen-Newsletter:

    Mehr über Grover Cleveland

    Mehr über Benjamin Harrison

    Einen schönen Mittwoch wünscht Ihnen das Team von small-talk-themen.de

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