Vom Millionär zum Toilettenbürster

In letzter Zeit werde ich manchmal darauf angesprochen, ob ich mit Jürgen Höller (kennen Sie bestimmt: der Motivationskünstler, der ganze Hallen füllt) verwandt bin. Um es vorwegzunehmen: Ich bin es nicht. Aber ich wäre es gerne. Dann würde Onkel Jürgen von den vielen Millionen, die er verdient, vielleicht etwas an mich abgegeben. Doch ich bin auch so zufrieden. Jürgen Höller hat ja nicht nur gute Zeiten hinter sich:

So musste er wegen Steuerhinterziehung 18 lange Monate in der Justizvollzugsanstalt Würzburg verbringen. Was ich gut finde: Jürgen Höller beschönigt nichts, steht zu seinen Fehlern und lebt gut mit seiner Vergangenheit. Warum auch nicht? Als echter Motivationskünstler konnte er selbst dem harten Alltag hinter schwedischen Gardinen Positives abgewinnen – zum Beispiel die Kunst, sich auch mal in Demut zu üben.

Eine solche Demutsübung bestand für Jürgen Höller darin – freiwillig, wohlgemerkt! – das Klo mit einer Zahnbürste zu putzen. Spektakulärer wäre es gewesen, er hätte sich die Zähne mit einer Klobürste geputzt.

Ralf Höller - http://www.small-talk-themen.de
Autor von Small-Talk-Themen.de

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2 Kommentare to “Vom Millionär zum Toilettenbürster”

  1. small-talk-themen.de schreibt dazu:

    Links zu weiterführenden Informationen:

    Mehr über Jürgen Höller

    Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen das Team von small-talk-themen.de

  2. Andreas Herrmann schreibt dazu:

    Ich kann Ihre Meinung leider nicht teilen.

    Ich habe, wie Christoph Daum und viele andere erfolgreiche Menschen in Deutschland (und auf der ganzen Welt auch) persönlich kennen lernen dürfen.

    Und ich darf Ihnen versichern, ein Mensch der es schafft die Dortmunder Westfalenhalle zu füllen, der es schafft den Besuchern seiner Veranstaltungen Tränen in die Augen der Nachdenklichkeit zu zaubern und gleichfalls eine Gänsehaut zu bescheren, solche Menschen sind selten und sie verdienen meinen vollen Respekt und meine Anerkennung.

    Respektvolle Grüße, von einem Bewunderer, des Herrn Jürgen Höller!

    Andreas Herrmann, Hamburg

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