Die Liga der Besten
Heute rollt nach langer Winterpause endlich wieder der Ball in der Champions League. Den Wettbewerb für die besten europäischen Vereinsmannschaften gibt es seit 15 Jahren. Damals löste er den Europapokal der Landesmeister ab, der seit der Saison 1955/56 ausgetragen wurde. Doch während der Vorgängerwettbewerb ausschließlich Teams vorbehalten war, die in der heimischen Liga die Meisterschaft gewonnen hatten, dürfen in der Champions League bis zu vier Mannschaften eines Landes mitmachen.
Das führt zu gewissen Dominanzen: Bis auf eine Ausnahme erreichten immer Teilnehmer aus England, Italien oder Spanien das Endspiel. Die Ausnahme bescherte uns die Saison 2003/04, als sich im Finale der FC Porto und AS Monaco (das in der französischen Liga spielt) gegenüberstanden. Die Portugiesen unter ihrem exzentrischen Trainer José Mourinho gewannen. Wenn heute das Hinspiel des Achtelfinales ausgetragen wird, sind die Augen der Fans hierzulande wieder auf den FC Porto gerichtet. Der ist Gegner des letzten im Rennen verbliebenen Bundesliga-Teams, des FC Schalke 04. Wer immer sich auch durchsetzt: Große Chancen, am 21. Mai das Finale im Moskauer Luzhniki-Stadion zu erreichen, hat keine der beiden Mannschaften.
Da drängen sich wieder die Vertreter der englischen, italienischen und spanischen Ligen auf. Das war auch beim Debüt vor 15 Jahren so. Gewonnen hat dann doch ein Außenseiter: Olympique Marseille aus Frankreich.
Autor von Small-Talk-Themen.de



19. Februar 2008 at 11:48
Links zu weiterführenden Informationen:
Webseite der Champions League
Mehr über FC Porto
Mehr über AS Monaco
Mehr über José Mourinho
Die Webseite des FC Schalke 04
Die Webseite von Olympique Marseille
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