Unlängst wurden in Rumänien drei deutsche Urlauber nachts von einem Braunbären heimgesucht. Einer von ihnen trug dabei schwere, zum Glück aber nicht lebensgefährliche Verletzungen davon. Das Trio hatte einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel online zufolge im Bucegi-Massiv gezeltet, einem Teil der Südkarpaten, der bevorzugt von Bären besiedelt wird.
5000 der braunen Zotteltiere soll es insgesamt in Rumänien geben; die meisten von ihnen leben in den Wäldern und an den Berghängen des Landes. Den Behörden ist die Aufdringlichkeit des größten europäischen Landraubtiers seit langem bekannt. Sie haben deshalb in der Bucegi-Region zahlreiche Warnschilder aufgestellt mit Hinweisen auf die Gefahren, die durch marodierende Braunbären drohen.
Die drei Touristen hatten die Schilder auch gesehen – und sich hinterher beschwert, dass diese nicht in deutscher Sprache auf die Bedrohung aufmerksam gemacht hätten. Nun, ein bisschen Vorbereitung einschließlich der Bereitschaft, sich auf sein Urlaubsland, dessen Bewohner und dessen Sprache einzulassen, sollte schon vorhanden sein. In Deutschland beispielsweise finden Rumänen sehr wenige Hinweisschilder, die in ihrer Landessprache vor Gefahren warnen.
Autor von Small-Talk-Themen.de











21. August 2008 - 12:01
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29. August 2008 - 11:56
Genau so ist es! Zwar wird in vielen Ländern zumindest in englisch und oft auch französisch gewarnt und informiert. Aber gerade in Deutschland ist das sehr wenig ausgeprägt.
Speziell auf diesen Fall bezogen, fragt sich der Unbedarfte (ich) außerdem, ob wildes Zelten, also außerhalb von dafür eingerichteten Plätzen dort erlaubt ist.
Wenn ja, muss sich doch der Zelter auf die jeweiligen Rahmenbedingungen zuvor einstellen. Schließlich kann ich auch nicht erwarten, in kleinen Bachtälern überall in mehreren Sprachen auf die Gefahr des schnellen Anschwellens eines solchen Baches hingewiesen zu werden.