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Buch-Rezensionen: Drei Bücher uneingeschränkt empfehlenswert






Elisabeth Bonneau - Erfolgsfaktor Smalltalk Buch bei Amazon ansehen
Elisabeth Bonneau, Erfolgsfaktor Smalltalk. Mühelos Kontakte knüpfen.
Gräfe und Unzer Verlag, München. ISBN-13: 978-3-7742-7726-7

„Das Wesen des Smalltalks besteht gerade in seinem lockeren Dahinplätschern“, schreibt Elisabeth Bonneau ganz richtig. Anschließend versucht sie den Kreis der Themen, die immer und überall ankommen, einzuengen – was ihr ganz gut gelingt.

Mit Recht stellt sie fest, dass „die Nuancen sich in München und Wanne-Eickel, in Bitterfeld und Bad Reichenhall, erst recht in Frankfurt und Mailand unterscheiden.“ Leider bleibt sie im bürgerlichen Milieu (aus dem sie vermutlich stammt) haften – als ob es in der Arbeiterschicht keine Bereitschaft zum Smalltalk gebe. Bei Bonneau ist Musik klassisch, von Wein die Rede statt von Bier, die Körperlichkeit beschränkt sich auf das Schwitzen im Fitness-Studio, Geld ist zu intim und alle „ismen“ (Idealismus, Pazifismus, Fundamentalismus, Kommunismus, Katholizismus) verdächtig.

Ich habe einen Bekannten, der auf Partys gern das Thema erörtert, warum Katholiken lieber Kaffee und Protestanten eher Tee trinken. Darüber könnte man stundenlang reden. Auch über bizarre kommunistische Ex-Staatsoberhäupter wie Enver Hodscha, Kim-il-Sung, Nicolae Ceausescu oder Leonid Breschnew – sofern es sich beim jeweiligen Gesprächspartner nicht um ein Opfer jener Diktaturen handelt. Auch Körperlichkeit muss kein Tabu-Thema sein: die Spaltung der Anhängerschaft von Waschbrett- und Waschbärbäuchen birgt trefflichen, keineswegs peinlichen Diskussionsstoff.

Immerhin ist Bonneaus Ratgeber praxisbezogen, wenn auch der Adressatenkreis – siehe oben – eingeschränkt ist. Weniger gut gefällt mir der große Raum, den sie der Körpersprache widmet. Versöhnt haben mich dann die Gesprächseinstiege und die Techniken, wie man einen erst einmal geknüpften Dialog am Laufen hält (originell: die „Erste Smalltalk-Hilfe“). Auch der Blick über den Zaun – Small Talk in anderen Ländern – ist hilfreich.

Die Bewertung unserer Redaktion:






Elisabeth Bonneau - Smalltalk Buch bei Amazon ansehen
Elisabeth Bonneau, Smalltalk.
Gräfe und Unzer Verlag, München. ISBN: 3-7742-6949-1

Elisabeth Bonneaus Titel „Smalltalk“ – erschienen in der Kompass-Reihe von Gräfe und Unzer – ist eine Schmalspur-Version ihres vom gleichen Verlag herausgegebenen „Erfolgsfaktor Smalltalk“. Dieses Prädikat soll jedoch keine Abwertung darstellen.

Im Gegenteil: Das handliche Büchlein gibt in 43 Kapiteln – die der guten Übersicht halber auf jeweils einer Doppelseite abgehandelt werden – dem Leser eine brauchbare Vorstellung von dem, was Small Talk ausmacht, wie man leicht Kontakte knüpft und das Gespräch aufrechterhält. Dass die praktischen Tipps etwas zu knapp kommen, ist auch dem mangelnden Platz geschuldet und somit nachzusehen.

Nützlich sind die Tipps für heikle Situationen, etwa wenn man unversehens in ein Fettnäpfchen getreten oder der Gesprächspartner ein ausgesprochener Langweiler ist. Die vier Kapitel, die sich mit anderen Ländern und deren Small Talk-Sitten befassen, findet man ebenfalls nicht in jedem, vom Volumen her umfangreicheren Ratgeber.

Bonneaus Buch passt in jede Hosentasche, man kann es überall hin mitnehmen – auch zu der Veranstaltung, auf der gepflegter Small-Talk gefragt ist. Zur Not kann man sich auf die Toilette verabschieden und rasch ein Kapitel nachschlagen. Wer mehr wissen will, findet in einem Extra-Kapitel Tipps zu weiterführender Literatur oder speziellen Internet-Links. Dafür reicht die Zeit auf dem Klo aber nicht mehr aus.

Die Bewertung unserer Redaktion:








Ursula Degen - Small Talk Buch bei Amazon ansehen
Ursula Degen, Small Talk. Damit die Pause nie peinlich wird.
Orell Füssli Verlag, Zürich. ISBN 3-280-05014-6

Die Autorin beherrscht ihr Handwerk – als Journalistin. Das Buch ist verständlich geschrieben, es ist unterhaltsam, es ist lehrreich. Aber es bringt einen nicht weiter auf der Suche nach Small-Talk-Themen.

Der praktische Teil beginnt, nachdem die Hälfte des Buches um ist. Wo bleibt der Nutzen für den nach Gesprächsaufhängern Suchenden? Auf Seite 103 (von 197) wird versprochen: „Jetzt geht es endlich los.“ Die Frage sei erlaubt: „Womit denn?“

Dass die Autorin etwas von Gesprächsführung versteht, beweist sie in der Passage, in der es um Fragetechniken geht. Hier würde man gerne weiterlesen, doch schon bald ist die Rede von mehr Wortschatz und besseren Dialogen. Der potenzielle Small-Talker braucht keinen größeren Wortschatz. Er braucht Themen. Und ein Dialog kann sich erst entspannen, wenn ein anknüpfenswerter Einstieg gefunden ist. Weder das eine noch das andere kann Degens Buch bieten.

Auf Seite 149 (Kapitelüberschrift: „Das Kommunikationsschema im Ganzen“) heißt es schon: „Jetzt haben wir alle Punkte, Tipps und Hinweise gesammelt und erläutert. Mir scheint es nützlich, an dieser Stelle ein Resümee zu ziehen und das Schema zusammenzufassen.“ Ja, schönen Dank auch! Mir wäre es nützlicher erschienen, praktische Beispiele zu bringen. Das jedoch wird auf ganzen acht Seiten abgehandelt. Die Beispiele sind gar nicht uneben. Nur viel zu wenig!

Die Bewertung unserer Redaktion:








Annette Kessler - Small Talk von A bis Z Buch bei Amazon ansehen
Annette Kessler, Small Talk von A bis Z.
Gabal Verlag, Offenbach. ISBN: 978-3-89749-673-6

Den Small Talk sieht Annette Kessler ganz zweckbezogen als das kleine Gespräch, das große Verbindungen schafft. Um erfolgreich netzwerken und Türen in Gesellschaft und Geschäftswelt öffnen zu können, legt sie dem Leser die Lektüre ihres Ratgebers ans Herz.

Er unterscheidet sich von den meisten Werken ähnlichen Anliegens schon durch den Aufbau: Man muss das Buch nicht komplett durcharbeiten, sondern kann kreuz und quer lesen: Insgesamt 150 Stichworte – jedes übersichtlich auf einer Seite angelegt und alphabetisch geordnet – erleichtern die Orientierung.

Jeder Beitrag ist nach demselben Schema aufgebaut: Es beginnt mit einer Frage wie „Sind Autos ein gutes Thema für den Small Talk mit Ihren Kollegen?“, die in einem Satz beantwortet wird: „Grundsätzlich ja, aber bitte ohne Prahlerei.“ Anschließend folgen acht erläuternde Zeilen, warum man stundenlang über Autos reden kann – mehr nicht. Das Ganze schließt mit einem praktischen Tipp oder, wie hier, mit einem Zitat: &nbdquo;Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ (Kaiser Wilhelm II.)

Das ist schon etwas dürftig, auch wenn das Zitat witzig und originell ist. Vielleicht hätte die Autorin mehr auf Humor, den sie zweifelsohne besitzt, setzen sollen – und dafür auf die biederen Karikaturen zur vermeintlichen Auflockerung verzichten sollen. Das tut sie zwar beim Stichwort „Bücher“. Doch die Versicherung, dass jene ein sehr ergiebiges Thema abgeben – und dass, wer liest, viel zu erzählen hat und einen interessanten Gesprächspartner abgibt – sind Erkenntnisse, auf die der Leser auch ohne die Lektüre dieses Ratgebers gekommen wäre. Sinnvoller wären hier einige Anwendungsbeispiele gewesen.

Was nicht fehlt, sind Weisheiten wie „Mit kulturellen Themen liegen Sie immer richtig“ oder „Urlaub ist ein wunderbares Thema für den Small Talk.“ Darauf folgen zwei Sätze: „Gerade Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Hier können Sie gemeinsam ins Schwärmen kommen, sei es über die Kultur, die Natur oder die Küche“ – und der Tipp: „Urlaub und Reisen gehören zu den Top-Themen beim Small Talk.“ Das war's dann auch schon zum Stichwort „Urlaub“ – einem von 12 empfohlenen Themen für die lockere Konversation. So öffnet der Small Talk weder Ohren noch Türen.

Die Bewertung unserer Redaktion:








Stephan Lermer - Nie wieder sprachlos - Das Trainingsbuch Buch bei Amazon ansehen
Stephan Lermer, Small Talk. Nie wieder sprachlos. Das Trainingsbuch.
Haufe Verlag, München. ISBN 3-448-05652-9

Stephan Lermer ist sich nicht zu schade, für den Small Talk das Thema „Wetter“ vorzuschlagen. Und das ist auch gut so. Es gibt kaum einen dankbareren Anknüpfungspunkt: Über das Wetter kann jeder mitreden, in jeder Situation, an jedem Ort; niemand wird ausgeschlossen. Darüber hinaus ist das Thema hoch aktuell, denn das Wetter ändert sich laufend. Und wenn man einmal mit dem Wetter angefangen hat, bietet es sich an, den Faden weiterzuspinnen und zum Klima überzugehen. Auch das ist ein jederzeit aktuelles Thema.

Lermer bietet weitere Standard-Einstiege ins lockere Gespräch an: Reisen, Lebensstil, Tiere, Träume, Sport, Kultur – um nur einige zu nennen. Zu allen diesen Aufhängern liefert er Beispiele, die in jedem Small Talk ziehen. Dazu bietet er Übungen an, mit dem sich der Einstieg trainieren lässt.

Auch an den Fall, dass das Gespräch mal stockt – obwohl ein solches Szenario nach den guten Einstiegsvarianten unwahrscheinlich ist – hat Lermer gedacht: Eisbrecher-Floskeln wie „Heiß ist es heute“ oder „Die Schlange ist heute aber besonders lang“ mögen sich banal anhören, sind aber genau die Türöffner, die Dialoge voranbringen. Im Small Talk geht es um einfache Konversation; später kann daraus mehr werden. Das hat Lermer gut erkannt. Überzeugend sind auch seine Fragetechniken, die eine Fortführung des Gesprächs garantieren.

Das unvermeidliche Kapitel über Körpersprache folgt dann auch noch; zum Glück erst im siebten von acht Kapiteln. Bis dahin hat man doch Einiges gelernt – das Prädikat „Trainingsbuch“ trifft zu – und auch die Versprechungen des Klappentextes werden erfüllt: Der Leser weiß, welches Thema sich bei welcher Gelegenheit am besten eignet, wie er es geschickt anspricht und den richtigen Ton trifft. Dass er dabei Souveränität gewinnt und Hemmungen verliert, ist eine logische Folge.

Die Bewertung unserer Redaktion:








Doris Märtin/Karin Boeck - Die hohe Kunst des kleinen Gesprächs Buch bei Amazon ansehen
Doris Märtin/Karin Boeck, Small Talk. Die hohe Kunst des kleinen Gesprächs.
Heyne Verlag, München. ISBN-13: 978-3-453-14838-3

„Lange nicht gesehen.“ – „Ja, stimmt.“ – „Und wie geht's dir so?“ – „Ach, man lebt. Und dir?“ – „Auch ganz gut.“ Vor einem solchen Einstieg wird gleich zu Beginn dieses Buches gewarnt. Warum eigentlich? Es soll doch in den Small Talk eingestiegen werden und nicht in einen hochgeistigen Diskurs. Wer mit diesem Anspruch an sich und andere in die ungezwungene Konversation geht, kann auch gleich zu Hause bleiben.

Doch die Autoren üben sich weiter in Panikmache: „Um nicht ständig mit ihrem Misserfolg konfrontiert zu werden, neigen viele schüchterne Menschen dazu, das Problem zu bagatellisieren. Sie reden sich ein, Small talk sei die Kunst der Leerformeln.“ Und weiter im Text heißt es dann: „Small talk ist Beziehungsarbeit.“ Wo, wenn nicht im Small Talk, ist es denn erlaubt, den Gesprächsball auch einmal flach zu halten? Die Einstellung, es handele sich beim lockeren Gespräch um Arbeit, wird nur dazu führen, dieses ähnlich enthusiastisch zu genießen.

Der Stoff, aus dem Gespräche sind, kommt nach dem langatmigen Vorgeplänkel doch noch zur Sprache. Und gar nicht mal so schlecht: Die Tipps zu Themen- und Quellenfindung sind gut; hier würden Suchende sich mehr wünschen. Leider geht es dann schon wieder weiter mit den üblichen Ratgeberweisheiten à la Schüchternheit überwinden und parkettsicher auftreten. Auch wird der Körpersprache zu viel Bedeutung beigemessen – interessanter ist es doch, echten Redestoff zu finden.

Neugierig macht die Kapitelüberschrift „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, doch nach einem viel versprechenden Auszug aus Fontanes „Effi Briest“ kommen diese Sätze: „Sie haben es sich so schön vorgestellt: Ihren zehnten Hochzeitstag feiern Sie allein zu zweit in einem erlesenen Restaurant. Doch so wunderbar das Essen auch schmeckt, schon nach der Vorspeise gehen Ihnen die Gesprächsthemen aus.“ Da hilft nur eins: Scheidung einreichen und sich nach einem neuen Partner umsuchen! Die gute Nachricht: Nach zehn Jahren Ehe ist es dafür noch nicht zu spät.

Die Bewertung unserer Redaktion:








Matthias Nöllke - Die besten Themen - Das Ideen-Buch für Fortgeschrittene Buch bei Amazon ansehen
Matthias Nöllke, Small Talk. Die besten Themen. Das Ideen-Buch für Fortgeschrittene.
Haufe Verlag, München. ISBN 978-3-448-06793-4

Es müsste ein Werk über Small Talk geben, das sich ausschließlich den besten Themen widmet – sozusagen ein Ideen-Buch für Fortgeschrittene. Jetzt gibt es eins. Es heißt „Small Talk. Die besten Themen. Das Ideen-Buch für Fortgeschrittene“. Der Autor ist Matthias Nöllke. Eins vorweg: Er hat seine Sache gut gemacht. Überhaupt ist mir der Verlag – ich hebe ihn extra noch mal hervor, es ist der Haufe Verlag – schon wiederholt positiv aufgefallen. So ist bei den Münchnern auch die lesenswerte Publikation Small Talk. Nie wieder sprachlos. Das Trainingsbuch von Stephan Lermer erschienen.

Doch zurück zu Nöllke: Sein Anspruch ist es, Wissenswertes, Kurioses und Unterhaltsames gesammelt zu haben, damit dem Leser in keiner Situation die Themen ausgehen. Und das ist ihm weiß Gott gelungen.

Es beginnt mit einem – notwendigen – Überblick über die Standardsituationen, in denen ein Small Talk angebracht und hilfreich ist. Und dann legt der Autor auf den nächsten 150 Seiten so richtig los: Seine Themen lauten „Der Mensch“, „Erfindungen und Entdeckungen“, „Frauen und Männer“, „Computer und Internet“, „Tiere und Pflanzen“. Oder es dreht sich um die Welt des Sports, der Wirtschaft, der Wissenschaft.

Der Leser erfährt, welches der erste olympische Wettbewerb der Neuzeit war – und warum der Sieger (ein US-Amerikaner) von seinem Arbeitgeber (der Universität Harvard) anschließend gefeuert wurde. Oder er wird in die Geheimnisse der Gummibärforschung eingeweiht – unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, etwa des Einflusses der Tütenzugehörigkeit auf das Sozialverhalten der bunten Tierchen.

Da darf auch der witzigste Witz der Welt nicht fehlen, auf dass ihn der Leser bei seinem nächsten Small Talk anwenden kann. Und sollte der nicht zünden – gibt es noch den zweitlustigsten Witz.

Nöllkes Buch wendet sich zwar an Fortgeschrittene, doch ist es auch für Anfänger geeignet. Für den – eher unwahrscheinlichen – Fall, dass eine der vielen schönen Geschichten keinen Anker beim Gesprächspartner wirft, bleibt dem Käufer ein Trost: Er hat ein gutes, abwechslungsreiches Buch gelesen.

Die Bewertung unserer Redaktion:








Doris Wolf/Alan Garner - Nur Mut zum ersten Schritt Buch bei Amazon ansehen
Doris Wolf/Alan Garner: Nur Mut zum ersten Schritt. Wie Sie auf andere zugehen und sich ungezwungen unterhalten können.
PAL Verlag, Mannheim. ISBN 3-923614-23-3

Locker auf andere zugehen und ein Gespräch beginnen ist das eine, wissen, was man erzählen soll, das andere Problem. Beides zu lösen verspricht dieses Buch aus der Lebenshilfe-Reihe des Mannheimer PAL Verlags.

Wer auf der Suche nach Gesprächsstoff ist, braucht erst beim 13. von 20 Kapiteln dieses Werks einzusteigen. Bis dahin ging es darum, sich der eigenen Körpersprache bewusst zu werden, Selbstvertrauen aufzubauen und aus einem – welch hehrer Anspruch! – kontaktscheuen einen kontaktfreudigen Menschen zu machen.

Zu Beginn des dritten – praktischen – Teils heißt es unter anderem: „Sie erfahren, wie Sie sich für Ihren Gesprächspartner interessant machen und auf ihn eingehen können. Außerdem werden Sie bald Flirtsignale verstehen, aussenden und eine Einladung zum Wiedersehen aussprechen können.“ Wäre das wirklich die Absicht hinter dem Kauf eines Buches, würde ich mich für den Lebenshilfe-Titel „Wie Sie bald Flirtsignale verstehen, aussenden und eine Einladung zum Wiedersehen aussprechen können“ entscheiden.

Im besagten 13. Kapitel geht es dann für mich los, zunächst mit abgedroschenen Tipps, wie man über die Situation ins Gespräch kommt. Wer stellt beim Fußballspiel schon die Frage „Was glauben Sie, wer gewinnt?“ Ebenso gut könnte man den Yeti fragen, ob es den Messner gibt. Und in der Straßenbahn jemanden mit „Fahren Sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit?“ zu löchern wird allenfalls mit der Verleihung des Johannes-B-Kerner-Preises für nervendes Nachfragen belohnt, nicht aber mit einem guten Gespräch.

Es gibt dann doch noch Gutes über das Buch zu sagen: Die gegen Ende vorgestellten Einstiegsvarianten, den Gesprächspartner zum Thema zu machen oder ihm glaubhaft Anerkennung auszusprechen – sowie ihm zu helfen, diese auch zu akzeptieren – sind schlüssig und mit nachahmenswerten Beispielen unterlegt. Gleiches gilt für die Methoden, Gespräche durch geschickte Fragen und aktives Zuhören fortzuführen. Leider muss man sich bis dahin durch zu viele Seiten mühen.

Die Bewertung unserer Redaktion:





 

   

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