Ob beim Messebesuch, im Flugzeug oder einfach in der Kneipe nebenan – jeder Ihrer neuen Kontakte beginnt mit einem Smalltalk. Und neue Bekanntschaften sind nicht nur im Geschäftsleben die Basis für Ihren Erfolg. Bei jeder Kurzplauderei, ob privat oder beruflich, bauen Sie Ihr Netzwerk weiter aus.
Testen Sie, ob Sie ein guter Gesprächspartner sind.
Beruf, Filme, Hobby, gemeinsame Bekannte, ... so gelingt Ihnen ein Einstieg
Verkrampfte oder stressige Situationen lockern Sie durch Small Talk auf. Mit einem guten Beginn haben Sie schon gewonnen:
Es gibt keinen Standardeinstieg, der sich für jeden Small Talk eignet. Gute Türöffner kennt Der große Knigge:
Immer wieder dieselben Fehler machen Menschen beim Kennenlernen und bei ersten Gesprächen und verderben sich so die Chance auf einen guten ersten Eindruck. Grund genug für Der große Knigge, noch einmal die Top-Themen und Tabus beim Small Talk aufzulisten:
Small Talk ist das kleine Gespräch, das große Verbindungen schafft ob auf privaten Partys, festlichen Empfängen oder bei Geschäftsessen. Seminare für professionellen Small Talk veranstaltet Dr. Annette Kessler. Sie verriet Der große Knigge die 7 Schritte zum Profi-Plauderer:
Dieses satirische Gedicht über Small Talk abgedruckt im Informationsdienst Der große Knigge wurde erstmals 1908 in der Literaturzeitschrift "Jugend" veröffentlicht:
Wenn Sie bei Ihrem nächsten gesellschaftlichen Auftritt nicht ins Fettnäpfchen treten wollen, beachten Sie diese goldenen Regeln:
Wenn Ihnen der Small Talk nach erfolgreichem Einstieg entgleitet, liegt es vielleicht daran, dass Sie nicht den richtigen Anker geworfen haben. Bieten Sie Ihrem Gesprächspartner möglichst viele Fakten, Beschreibungen und Bilder zum Einhaken. Zwei Beispiele:
Bevor Sie in einen Small Talk einsteigen, sollten Sie sich rasch diese Fragen beantworten, rät Der große Knigge:
Vorgesetzte und Kollegen freuen sich über Ihren Krankenbesuch. Wichtig ist, dass Sie beim Gespräch die richtigen Themen finden:
Beginnen Sie Ihren Small Talk nicht mit etwas Negativem oder mit einer Kritik. Sie sind schnell ins Fettnäpfchen getreten!
Small Talk ist eines der wichtigsten Mittel, um Beziehungen aufzubauen und zu erhalten. Und so funktioniert's:
Ihr Ziel bei einem Tischgespräch sollte sein, in entspannter Atmosphäre Sympathiepunkte zu sammeln. Viel hängt dabei vom Tischnachbarn ab. Hier lesen Sie, wie Sie auch mit schwierigen Zeitgenossen erfolgreich Small Talk halten:
Befolgen Sie diese 4 Tipps, und Sie hinterlassen einen ausgezeichneten ersten Eindruck, auf dem sich einiges aufbauen lässt:
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Aller Anfang ist schwer. Vor allem, wenn wir jemandem gegenüber stehen, der uns interessiert. Sogar eloquente und geistreiche Menschen können sich in dieser Situation in einen Konversationsanfänger verwandeln.
Jede Unterhaltung muss einmal ein Ende haben. Vermeiden Sie aber beim „Schlussmachen“ jegliches Signal der Ungeduld – und schließen Sie das Gespräch mit einem Dank und einem positiven Ausblick ab.
So nehmen Sie die verschiedenen Small Talk-Typen für sich ein.
Für Deutsche ist ihr Einkommen in der lockeren Unterhaltung tabu, US-Amerikaner fragen Sie möglicherweise offen danach. Dafür sprechen Sie mit Letzteren besser nicht über Politik, bei Franzosen wiederum doch.
So trainieren Sie in 3 Schritten Ihr Small Talk-Können
Geschickte Verknüpfungen von Sachlichem und Persönlichem können einen sanften Übergang zu einem anderen Thema schaffen.
Die Erfolgsstrategie der Small Talk-Spezialisten ist immer die gleiche: auf den Gesprächspartner einstellen und ihn/sie sich wohlfühlen lassen:
Oft leiden Unterhaltungen am Größenunterschied der Gesprächspartner. Es hilft wenig, wenn die eine Person sich krumm biegt und die andere sich auf die Zehenspitzen stellt, um das unterschiedliche Höhenniveau auszugleichen. Kommunikationstrainerin Elisabeth Bonneau weiß einen Ausweg:
Beim Small Talk kommt alles darauf an, den richtigen Einstieg zu finden. Gehen Sie am besten wie folgt vor, empfiehlt die Chefredakteurin von Der große Knigge:
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Ob Sie in Ihrem Beruf voran kommen, hängt nicht zuletzt von Ihrem Kommunikationsverhalten ab. Diese 7 Fragen sollten Sie für sich positiv beantworten:
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22. Mai 2013
„Das Leben ist ein Fahrstuhl“, sang die Rockgruppe T. Rex in den 1970er Jahren, „es geht ständig auf und ab.“ Nicht selten spielt das Leben auch im Fahrstuhl. Etwa wenn Sie in einem der 700 000 fahrstuhlbetriebenen Bürogebäude in Deutschland arbeiten. | 15. Mai 2013
An Pfingsten freuen sich alle über ein paar freie Tage. Doch was steht hinter dem christlichen Fest? Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab. pentekosté ist schlicht und einfach eine Zahl. Genauer: eine Ordnungszahl. Auf Deutsch heißt pentekosté: der Fünfzigste. Gemeint ist der 50. Tag nach Ostern. Wenn Ihr Smalltalk-Gegenüber jetzt nachrechnet, kommt er auf den Pfingstmontag. |
08. Mai 2013
Der 10. Mai ist in Deutschland der Tag des Buches. An diesem Datum wird an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten erinnert. Kein leichtes Thema für den Small Talk. Es gibt aber eine spannende Geschichte, die Sie bei dieser Gelegenheit erzählen können. Sie jährt sich heute zum 70. Mal. | 24. April 2013
Nicht für Mädchen: Technikabteilungen in Unternehmen sind meist mit Männern besetzt. Auch in Handwerksberufe finden weibliche Lehrlinge selten hinein. Und Hochschulen mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung sind immer noch Männerdomäne. Der Girls Day soll das ändern. Dieses Jahr findet er am 25. April statt. Seit 2010 gibt es auch den Boys Day, der am selben Datum begangen wird. Was es damit auf sich hat, können Sie im nächsten Small Talk erörtern. |
17. April 2013
Am 17. April 1521 musste sich Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms verantworten. Dort soll er gesagt haben: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Hat er nicht! Der Ausspruch wurde ihm in den Mund gelegt. Ein Beispiel von vielen für falsch wiedergegebene Zitate. | 10. April 2013
Genau in der Monatsmitte des Jahres 1452 kam ein Universalgenie zur Welt. Geboren wurde der mit so vielen Geistesgaben Gesegnete in einem Dorf im Zentrum Italiens. Es gab ihm seinen Namen. Kennt Ihr Small Talk-Gegenüber den Mann? |
03. April 2013
April, April, der weiß nicht, was er will: Das notorisch unbeständige Wetter in diesem Monat wird für manchen Ärger sorgen. Entweder man hat den Schirm zu Hause vergessen - oder ihn unterwegs liegen gelassen, weil er nicht gebraucht wurde. Wenigstens ein Gutes hat das sich immer ändernde Aprilwetter: Es sorgt für aktuellen Gesprächsstoff im Small Talk. | 27. März 2013
Der 1. April fällt dieses Jahr auf einen ganz besonderen Tag: den Ostermontag. Was läge näher, als diese Konstellation zu nutzen und jemanden auf ungewöhnliche Weise in den April zu schicken? Ihr nächster Small Talk bietet sich an, um gemeinsam über ein entsprechendes Manöver nachzudenken. |
20. März 2013
Amsel, Drossel, Fink und Star: Sind das noch unsere Frühlingsboten? Ein Kinderlied will uns dies weismachen. Doch zumindest bei den beiden erstgenannten Vogelarten bestehen ernste Zweifel. Jedenfalls gibt es verlässlichere Frühlingsboten, auch unter den Tieren. | 13. März 2013
Welches Buch lesen Sie gerade? Das ist eine Frage, die Sie in jedem Small Talk stellen können. Vor allem zur Messezeit. Die Leipziger Bücherschau beginnt morgen und dauert bis zum 17. März. |
6. März 2013
Gestern öffnete die Cebit in Hannover ihre Pforten. Die immer noch weltweit größte Computermesse dauert bis zum 9. März. Ein Thema für Ihren Small Talk? Kommt das Gespräch auf den Computer, ist das Mitreden nicht so einfach. Ständig gibt es neue Entwicklungen. In der lockeren Konversation müssen Sie freilich nicht immer auf dem topaktuellen Stand sein. Manchmal hilft auch ein Blick in die Historie. | 27. Februar 2013
Verzicht in der Fastenzeit: Die Entsagung muss sich nicht auf Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten beschränken. Es gibt auch Zeitgenossen, die ein großes Opfer bringen, wenn sie schweigen. Für den Small Talk wäre dies fatal? Oder doch nicht? |
20. Februar 2013
Verzicht auf Fleisch, Alkohol und Süßigkeiten - darf's vielleicht noch ein wenig weniger sein? Auch den großen Zeitdieben könnte man sich in den kommenden Wochen verschließen, wenn der Fernseher ausgeschaltet bleibt und die Nachrichten nur im Radio verfolgt werden. Es muss ja nicht so weit gehen, dass Sie sich das Surfen im Internet versagen. Dies würde dem Newsletter, den Sie gerade lesen, überhaupt nicht gut tun! | 13. Februar 2013
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Das mag für den Karneval gelten; in der Politik geht es dann aber erst richtig los. Und in Ihrem Small Talk erst recht! Politik? Im Small Talk ? Doch, das passt schon zusammen. Schließlich sind wir in einem Wahljahr, und da besetzen um Wählersympathien bemühte Politiker gerne das Feld der seichten Konversation. |
06. Februar 2013
Carne vale - Fleisch, leb' wohl: Bis zum Aschermittwoch als Beginn der Fastenzeit regieren im Rheinland und anderen jecken Hochburgen die Narren. Ob Sie mitmachen oder sich anderweitig vergnügen: Der Karneval liefert Ihnen ein schönes Small Talk-Thema. | 30. Januar 2013
Der Februar, merkte ein unbekannter Zeitgenosse einmal an, ist der Monat, in dem die meisten von uns merken, dass das Monatsgehalt in 28 Tagen ebenso wenig ausreicht wie in 31. |
23. Januar 2013
Wer hätte nicht lieber im Juni Geburtstag als im Januar! Leider kann man sich das Datum nicht aussuchen. Oder doch? Erzählen Sie im Small Talk von den Luxemburgern. Die hatten genug von der Januarkälte. Und legten ganz einfach ihren höchsten Feiertag um. Damit ist das kleinste EU-Land einer der wenigen Staaten, die den Nationalfeiertag aus rein klimatischen Überlegungen wählten. Das war nicht so einfach. | 16. Januar 2013
Deutschland, ein Wintermärchen: Ist das nicht ein schönes Thema für Ihren Januar-Small Talk? Vor allem, wenn der Winter richtig kalt und ringsherum alles weiß ist. Und dazu noch die Sonne scheint. Hinzu kommt, dass die Eingangsworte einen Gedichttitel darstellen und Sie mit seinem Autor ein wenig renommieren können. |
09. Januar 2013
Das Hauptproblem, warum es mit dem Umsetzen unserer Vorsätze hapert, liegt in den Begleitumständen. Meistens müssen wir, um ein solches Ziel zu erreichen, mit einer lieb gewonnenen Gewohnheit brechen. Doch liegt hier auch eine Chance. Wenn wir es schaffen, dass uns auch das Nichteinhalten eines Vorsatzes weh tut, steigen die Chancen auf eine Verwirklichung – ähnlich wie beispielsweise beim Emissionsrechtehandel, wenn ein umweltbelastendes Unternehmen zur Kasse gebeten wird. Vielleicht kennt Ihr Smalltalk-Gesprächspartner auch aus eigener Erfahrung eine Situation mit ähnlichen Konsequenzen: Auch eine Ehescheidung kann sehr teuer werden … | 02. Januar 2013
Vorsätze sind wie Aale: leicht zu fassen, aber schwer zu halten. Laut einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Allensbach wird nur jeder dritte gefasste Vorsatz in die Tat umgesetzt. |
19. Dezember 2012
Der Small Talk in diesen Wochen muss sich nicht immer um Begriffe drehen, die mit „Weihnachts-„ beginnen. Statt Weihnachtsmann, Weihnachtsbaum, Weihnachtsliedern oder Weihnachtsgeschenken darf es ruhig auch mal - der Christstollen sein. | 05. Dezember 2012
Heute ist Nikolausabend. Dann ist es nicht mehr lange bis Weihnachten. Wer in der Nacht die Schuhe fein geputzt vor die Wohnungstür stellt, bekommt schon mal die ersten Geschenke. Vom Nikolaus. Für die Geschenke an Heiligabend ist dann das Christkind zuständig – Oder doch der Weihnachtsmann?
Bevor es zu kompliziert wird im Small Talk, blicken wir kurz auf die Geschichte zurück: |
28. November 2012
2012 ist ein merkwürdiges Jahr: Wann kommt es einmal vor, dass der Adventskalender vor dem Adventskranz eingeweiht wird? Das erste Türchen dürfen wir am Samstag öffnen. Am Sonntag wird dann die erste Kerze angezündet. Wie ist das möglich? | 21. November 2012
Fliegen oder bleiben? Für die Beantwortung der Novemberfrage hätte Friedrich Nietzsche (siehe unseren Newsletter vom 31. Oktober: Trotzen Sie der Novembertrübsal!) erstere Option gewählt, obwohl dem 1900 gestorbenen Philosophen, Schriftsteller und Gelegenheitsdichter zu Lebzeiten kein Flugzeug zur Verfügung gestanden hätte – zumindest kein für den Transport von Passagieren geeignetes. |
14. November 2012
Das Wetter als Small Talk-Thema zieht immer. Vor allem der November hält Kapriolen bereit, die Ihnen einiges an Vorlagen bieten. Beispielsweise die Kleiderfrage: Sie stellt vermutlich auch Ihren Gesprächspartner vor mancherlei Probleme. Regenjacke oder Regenmantel? Winterstiefel oder Business-Schuhe? Mütze oder Schirm? | 07. November 2102
Der 9. November scheint der Schicksalstag des deutschen Volkes zu sein. Zumindest, was das 20. Jahrhundert betrifft. Jeweils am 9. November fanden 1918, 1923, 1938 und 1989 bedeutende Ereignisse statt. Machen Sie diese Meilensteine der deutschen Geschichte zum Thema Ihres nächsten Smalltalks! |
31. Oktober 2012
Nebelung hieß der November bei den Germanen. Der Monat ist so trüb, dass Friedrich Nietzsche in seinem Gedicht Der deutsche November empfahl: „Fliege fort! Fliege fort!“ Denn: „Dies ist der Herbst: Der bricht dir noch das Herz!“ Doch muss es in Ihrem Small Talk weder eskapistisch noch trübselig zugehen. | 24. Oktober 2012
Auch in Europa finden Sie Geschichten von scheinbaren Versagern, aus denen später trotz ungünstiger Sozialprognose noch etwas geworden ist. Sie können sie im Small Talk zum Besten geben.
Hier sind einige Beispiele: |
17. Oktober 2012
Vom Tellerwäscher zum Millionär: Das ist der Stoff, aus dem amerikanische Träume sind - auch wenn solche Karrieren selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten heute kaum noch möglich erscheinen. Doch lieben Amerikaner solche Erfolgsgeschichten. Auch für Ihren Small Talk sind sie bestens geeignet. | 10. Oktober 2012
Welches Buch lesen Sie gerade? Das ist eine Frage, die Sie nach einer Weile bei jedem Small Talk stellen können. Einen aktuellen Anlass liefert Ihnen die Buchmesse: Sie findet jedes Jahr in der ersten oder zweiten Oktoberwoche in Frankfurt am Main statt und ist die größte ihrer Art auf der Welt. Dieses Jahr beginnt sie am 10. Oktober. |
26. September 2012
Am nächsten Mittwoch ist Feiertag. Deshalb erscheint an diesem Tag kein Small Talk-Tipp. Der 3. Oktober ist aber ein guter Aufhänger für ein lockeres Gespräch. Zumal er eine Eigenschaft aufweist, die kein anderer deutscher Feiertag für sich beanspruchen kann. | 19. September 2012
Es muss im Herbst nicht immer düster und melancholisch zugehen. Zumindest nicht im Small Talk. Wählen Sie eine fröhliche Eröffnung, etwa indem Sie Ihrem Gegenüber folgende Frage stellen: Wie heißt die Jahreszeit, in der die Tage kürzer und die Bremswege länger werden? Daran prima anknüpfen ließe sich ein munteres Gespräch. |
12. September 2012
In Amerika ist die Freundlichkeit zu Hause: Fröhliche Begrüßung, zum Abschied wünscht man sich einen schönen Tag, zwischendurch wird immer mal wieder ein Kompliment für den Gesprächsteilnehmer eingestreut. Ein „Bitte“ und „Danke“ hören Sie viel öfter als bei uns. Höflichkeit ist Teil der Dienstleistung und des Geschäfts, dafür zahlen Kunden und Touristen. Auf sein „How are you?“ erwartet Ihr Gegenüber ein „Fine. Thank you!“ als Antwort. Sie können auch erwidern: „Great. And how are you?” | 05. Steptember 2012
Wenn Sie einen Schotten als Engländer titulieren, ist er beleidigt. Auf der Hauptinsel leben Engländer, Schotten und Waliser; zusammengefasst werden sie unter dem Begriff Briten. Da zum gesamten Staatsgebilde noch eine vierte Volksgruppe gehört - die Nordiren - heißt der Staat „Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland“. Die Briten nennen ihn „United Kingdom“, kurz „UK“. Wollen Sie Briten und Iren aus der Republik unter einen Hut bringen, wählen Sie den Terminus „Britische Inseln“. |
29. August 2012
Skandinavier gehen gern zur Arbeit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des US-Personalvermittlers Kelly Services in 12 europäischen Staaten. Danach sind 68 % der Schweden, Norweger und Dänen glücklich oder sehr glücklich in ihrem Beruf - so viele wie nirgendwo sonst in Europa. Fragen Sie doch mal die Einheimischen, woher das kommt! | 22. August 2012
Jeszcze Polska nie zginęła - noch ist Polen nicht verloren: Ein Land, dessen Nationalhymne mit dieser Zeile beginnt, muss eine schlimme Geschichte hinter sich haben. Bei Polen ist dies zweifelsohne der Fall. Sehr häufig war das Land von anderen Mächten besetzt oder sogar unter den gefräßigen Nachbarn aufgeteilt. Wenigstens hat die Geschichte ein Happy End. 1989 sagten sich die Polen als erste Nation in Mittel- und Osteuropa vom Kommunismus los. |
15. August 2012
Der 28. Oktober 1940 ging als Epétios tou Ochi, als Jahrestag des Nein, in die griechische Geschichte ein. Bis heute wird die Ablehnung des Ultimatums gefeiert, welches das faschistische Italien mit Kriegsandrohung gestellt hatte. Heute würden sich viele Griechen ein zweites Nein wünschen. Mit zu harten Auflagen für die Bevölkerung sind die Rettungsmaßnahmen der EU für das krisengeschüttelte Land verbunden. | 08. August 2012
„Die Kroaten sind katholisch, schreiben lateinisch und wollen keine Balkanesen sein“ schreibt der Journalist Borut Zerjav. Kroatien ist ähnlich wie Italien, Österreich und Slowenien ein sehr katholisches Land. Kulturell kamen aus allen 3 Nachbarländern viele Einflüsse, aber auch aus Ungarn. Die meisten Bürger sehen sich als Mittel-, nicht als Osteuropäer - und schon gar nicht als zum Balkan gehörig. Kroatien ging mit Slowenien als Gewinner aus dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens hervor. Beide mussten früher als reichste Teilrepubliken die ärmeren Brüder aus Serbien, Montenegro, Bosnien und Mazedonien finanziell unterstützen. |
01. August 2012
Höflichkeit wird in Frankreich groß geschrieben. Das Gebot gilt für alle gesellschaftliche Schichten, und auch von Ausländern wird entsprechendes Verhalten erwartet. Es beginnt mit der Sprache: Hier sollten Sie sich möglichst bald das Wörtchen 'Pardon' aneignen. Sie können es nicht oft genug benutzen: bei Nachfragen, als Entschuldigung, bei der Bitte um Durchlass oder um einen freien Platz. | 25. Juli 2012
„Es gibt Deutsche, die der Österreicher mag, und Deutsche, die er hasst“: Den Deutschen bescheinigt der in Wien aufgewachsene Schriftsteller Heinrich Steinfest eine gewisse Lernfähigkeit: „Man schätzt sie wirklich“, beschreibt er die Stimmung gegenüber Touristen aus der Bundesrepublik, „sehr viel mehr noch als vor zwanzig Jahren, als sie mit einer gewissen Überheblichkeit auftraten und so taten, als könnten sie sich so gut wie alles unter den Fingernagel reißen.“ |
18. Juli 2012
Wer glaubt, vom Leben der größten Minderheit hierzulande - in Deutschland leben 2,1 Millionen Türken - auf das Leben in der Türkei schließen zu können, liegt falsch. Allein das Straßenbild belehrt den voreingenommenen Besucher auf den ersten Blick eines Besseren: Kopftücher sind kaum zu sehen. Überhaupt spielt die Religion in der Türkei eine weit geringere Rolle, als Sie vielleicht glauben. Als Gast müssen Sie sich in dieser Beziehung nicht stärker umorientieren als beispielsweise in Bayern. | 11. Juli 2012
Deutschland und Italien - das ist eine merkwürdige Beziehung. Wir lieben die Italiener, ihre lockere Lebensart und ihr gutes Essen. Und umgekehrt? Sagen wir es so: Die Italiener respektieren unsere deutsche Effizienz und freuen sich, dass uns ihr Essen schmeckt. Mentalitätsunterschiede überbrücken Sie am einfachsten, indem Sie diese thematisieren - mit einem Schuss der Eigenschaft, die uns Deutschen am wenigsten nachgesagt wird: Humor. |
04. Juli 2012
Die meistgesprochene Fremdsprache weltweit ist Englisch. Spanisch kommt gleich dahinter – noch vor Französisch und Italienisch. (Mandarin zählt hier nicht dazu, da es wenige Menschen gibt die diese Sprache als Fremdsprache erlenen). | 27. Juni 2012
In den kommenden Wochen werden wir Ihnen Small Talk-Tipps zu den 10 populärsten Reisezielen der Deutschen geben. Welche das sind? Sie können die Teilnehmer an Ihrer lockeren Gesprächsrunde ja einmal raten lassen. |
20. Juni 2012
Die Deutschen verreisen besonders gern. Doch als Touristen interessieren sich die wenigsten für fremde Länder und Kulturen. Eher suchen sie das, was sie zu Hause auch haben - nur mit mehr Sonne. Falls Sie in Ihrem Urlaub Unbekannte(s) kennenlernen möchten, können Sie sich entsprechend vorbereiten - und schon mal Material für den Urlaubs-Small Talk sammeln. | 13. Juni 2012
Konversation ist die Kunst zu reden, ohne zu denken. Nun, ganz so einfach, wie der Schauspieler Victor de Kowa es sah, verhält es sich mit dem Small Talk nicht. Sie müssen schon den Verstand einschalten, denn das lockere Parlieren will gelernt sein. |
06. Juni 2012
Kein Small Talk-Thema in Sicht? Schauen Sie in den Kalender! Der bietet Ihnen regelmäßig wiederkehrende Termine, über die zu reden es sich lohnt. Aktuell steht der Fronleichnam an. Für den Small Talk eignet sich dessen Bedeutung als kirchlicher Fest- und gesetzlicher Feiertag. | 30. Mai 2012
Männer können angeblich nicht zuhören und Frauen nicht einparken. Das lässt den Schluss nahe, dass Frauen zumindest für den Small Talk besser geeignet sind als Männer. Ob sie wirklich nicht Autofahren können? |
23. Mai 2012
Am kommenden Wochenende ist Pfingsten. Dieses Datum verbinden hedonistische Menschen mit einem Kurzurlaub und religiös orientierte mit einem hohen christlichen Feiertag. Ob Ferien oder innere Einkehr: Beide Themen eignen sich für Ihren nächsten Smalltalk. | 16. Mai 2012
Vorurteile haben wir alle. Aber darüber lässt sich reden. Auch im Small Talk. Eine vorgefasste Meinung fand Albert Einstein schwieriger zu zertrümmern als ein Atom. „Ein Urteil“, pflichtete dem Physiker die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach bei, „lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.“ |
09. Mai 2012
Gute Small Talk Themen haben einen Bezug zum Alltag. Berufe etwa. Damit haben wir jeden Tag zu tun. Der Anfang eines Gesprächs über Berufe ist nicht schwer. Sie fragen Ihr Gegenüber, was er macht. Anschließend erzählen Sie, wo und wie Sie tätig sind. | 02. Mai 2012
Stellen Sie sich vor, Sie sind heute zu einer Feier eingeladen. Sie freuen sich auf die vielen Gespräche. Leider haben Sie noch keinen Schimmer, was Sie im Small Talk erzählen könnten. Also schlagen Sie die Zeitung auf. Doch es ist wie verhext: Kein einziges Small Talktaugliches Thema findet sich in der ganzen Ausgabe! |
25. April 2012
Reden ist nur die eine Hälfte der Kommunikation. Schweigen und Zuhören ist die andere. Das Zuhören freilich sollte keineswegs teilnahmslos geschehen. Zeigen Sie durch Ihre Körpersprache Interesse an Ihrem Gegenüber und Anteilnahme am Gespräch. Ihre ermunternde Mimik und Gestik fördert bei Ihrem Gegenüber das Mitteilungsbedürfnis. | 18. April 2012
Öfter mal die Fresse halten: So oder ähnlich lautete der Tipp des CDU-Kanzleramtschefs Ronald Pofalla an seinen Parteikollegen Wolfgang Bosbach. |
11. April 2012
Übermorgen ist es wieder so weit: Die Verbindung von Wochentag und Zahl lässt dem Aberglauben freien Lauf. Doch warum hat dieser spezielle Freitag einen so schlechten Ruf? Gehen Sie der Frage im Smalltalk auf den Grund! | 04. April 2012
Osterzeit ist Eierzeit: Der Brauch, diese zu bemalen, geht zurück ins Mittelalter. Damals wurden Steuern traditionell am Gründonnerstag beglichen. Häufig in Form von hartgekochten Eiern: Diese machen satt und lassen sich lange aufbewahren. Selbst ohne extra Kühlung sind die Eier haltbar. Ein Teil der für Ostern zurückgelegten Eier erhielt in der Kirche den Segen. Die Eier wurden rot angemalt, um sie von nicht geweihten Exemplaren zu unterscheiden. |
28. März 2012
Letzte Woche lieferte Ihnen der Frühlingsbeginn das Small Talk-Thema. Am Ende dieser Woche verrichtet der Anbruch eines neuen Monats einen solchen Dienst. Wenn es überhaupt so weit kommt. | 21. März 2012
Die Eröffnung eines Frühlings-Small Talks gestaltet sich nach kurzem Überlegen recht einfach. Wer ist nicht Regen und Schneematsch, kahle Bäume und blasse Wiesen leid, wer sehnt sich nicht Wärme und kräftiges Grün herbei? Das ist, an einem vermutlich immer noch kalten Märztag, Ihr Einstieg in den Small Talk - vielleicht verbunden mit der geäußerten Hoffnung auf nahende Besserung. |
14. März 2012
Welche Witze Sie erzählen dürfen und welche nicht, wissen Sie ja nun nach der Lektüre des letzten Small Talk-Tipps. Lustig sollten sie dennoch sein. Doch auch dafür gibt es Regeln. Die wesentlichen stellte Peter Rütten zusammen. Der TV-Profi schrieb lange Jahre Gags für TV-Entertainer Harald Schmidt. Fürs Witzeerzählen empfiehlt er: | 07. März 2012
Wer sagt denn, dass politische Korrektheit beim Witze erzählen auf Kosten des Humors geht? Sie müssen nicht zwingend mit dem Grundgesetz unterm Arm zum Small Talk auflaufen. |
29. Februar 2012
Der traditionell schottische Heiratstermin ist der 29. Februar: Die Eheleute brauchen später nur alle vier Jahre ihren Hochzeitstag zu feiern. Bitte entschuldigen Sie den mäßigen Witz zu Beginn des heutigen Newsletters. Ich wollte nur das Humorkapitel mit einem weiteren Beispiel beenden, wie man es nicht machen sollte. Dabei ist gegen den Zweizeiler – außer dem Adjektiv – nichts einzuwenden. | 22. Februar 2012
Stellen Sie sich vor, Sie sollen sich spontan über ein Kunstwerk äußern. Leider haben Sie keine Ahnung von moderner Malerei. Sie könnten sich jetzt mit Wassily Kandinsky herausreden: „Kunst ist ein kompliziertes Phänomen.“ |
15. Februar 2012
In einem der letzten Small Talk-Tipps lautete ein Ratschlag, sich nicht für etwas zu entschuldigen, was man nicht weiß. Doch selbst wenn Sie regelmäßiger Leser dieses Newsletters sind, können Sie nicht alle Lebensdaten von Prominenten oder historischen Persönlichkeiten kennen. Geschweige denn sämtliche Arbeiten eines Künstlers! | 08. Februar 2012
Was halten Sie von folgender Geschichte: Ein Vater fragt seinen Sohn, was er sich zu Weihnachten wünsche. Darauf der Sohn: „Einen Südtiroler“. Der Vater wundert sich ein wenig über den aus seiner Sicht sonderbaren Wunsch, macht sich aber an Heiligabend auf den Weg nach Bozen. |
01. Februar 2012
Täglich grüßt das Murmeltier nur im Film. Im wirklichen Leben tut es dies nur einmal im Jahr. Immer am 2. Februar wird auf dem Hügel Gobbler's Knob bei Punxsutawney das Waldmurmeltier Phil aus seinem Bau gelockt. Dessen Reaktion entscheidet dann, wie lange im Osten der USA noch auf den Frühling gewartet werden muss (siehe unseren Newsletter vom 1. Februar 2008: Morgen ist Groundhog Day ). Seit 1887 gibt es dieses Ritual, und jedes Mal lockt seine Wiederholung mehr Zuschauer an. | 25. Januar 2012
Den heutigen Beitrag soll ein Gedicht einleiten. Es ist nicht ganz neu. Doch obwohl 1908 in der Literaturzeitschrift Jugend erstmals veröffentlicht, klingen die satirischen Zeilen immer noch aktuell: |
11. Januar 2012
"Der Frühling ist die Zeit der Pläne, der Vorsätze", heißt es im Roman Anna Karenina. So lange sollten Sie freilich nicht mehr warten. Das Thema der guten Absichten drängt sich im Small Talk zu Jahresbeginn geradezu auf. Wäre doch schade, wenn Sie dazu nichts beisteuern könnten! | 04. Januar 2012
Das neue Jahr ist zwar schon 4 Tage alt, aber Sie haben sicher noch nicht alle Freunde und Bekannte wiedergetroffen. Vor der ersten Begegnung im noch jungen Januar stellt sich die alte Frage: |
28. Dezember 2011
Der Newsletter, den Sie gerade vor sich haben, erscheint nur werktags. Daher befürchte ich, dass Sie diese Zeilen, zumal in einem Jahr mit unglücklich liegenden Feiertagen, an Ihrem Arbeitsplatz lesen. | 21. Dezember 2011
Einen vorweihnachtlichen Small Talk-Klassiker haben wir Ihnen letzte Woche vorgestellt: den Weihnachtsbaum. Eine weitere Frage an Ihr Gegenüber, die sich im Small Talk aufdrängt, lautet: Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? |
14. Dezember 2011
Wer Weihnachten nicht im Herzen hat, findet es auch nicht unter einem Baum. Und doch gehört die geschmückte Fichte oder Tanne zum Fest einfach dazu. Beginnen Sie Ihren Vorweihnachts-Small Talk mit der Frage an Ihr Gegenüber, ob er bereits einen Weihnachtsbaum für sich und seine Familie besorgt hat. | 07. Dezember 2011
In der zweiten Dezemberwoche häufen sich die betrieblichen Weihnachtsfeiern. Um daraus keine betrüblichen Weihnachtsfeiern entstehen zu lassen, sind Ihre Small Talk-Künste gefragt. |
30. November 2011
Letzten Sonntag durften Sie die erste Kerze an Ihrem Adventskranz anzünden. Morgen, am 1. Dezember, steht dann das erste Türchen in Ihrem Adventskalender – oder dem Ihrer Kinder – zur Öffnung an. Auch für Ihren Smalltalk hält der Adventskalender einiges an Gesprächsstoff bereit. | 23. November 2011
Eine gute Voraussetzung für den Small Talk ist das Wissen um die alltäglichen Dinge. Doch wie erwirbt man eine gute Allgemeinbildung? Hören Sie täglich eine Stunde lang ein Informationsradio (Deutschlandfunk oder das Wortprogramm eines Regionalsenders wie WDR 5, NDR 1 oder Bayern 5). Um auch die Hintergründe zu erfahren, abonnieren Sie die Titanic. War ein Scherz. |
16. November 2011
… schon gar nicht im Small Talk - ist die Toilette. Doch hält sich dieser Newsletter für etwas Außergewöhnlich, weshalb er auch vor jenem vermeintlichen Tabu nicht Halt macht. Einen aktuellen Anlass gibt es auch: Am 19. November ist Welttoilettentag. Seit 2001 wird er zelebriert, von der Welttoilettenorganisation. | 09.November 2011
Ein Deutscher, ein Engländer und ein Franzose werden zum Tode verurteilt. Alle haben einen letzten Wunsch frei. Zuerst der Franzose: „Ich möchte noch einmal die Marseillaise hören.“ Dann der Deutsche: „Ich möchte eine Rede halten!“ Schließlich der Engländer: „Ich möchte erschossen werden, bevor der Deutsche mit seiner Rede beginnt.“ |
02. November 2011
Wenn Sie im Ausland unterwegs sind, sollten Sie sich der Einschätzung bewusst sein, der Sie als Deutsche oder Deutscher unterliegen. | 26. Oktober 2011
Heute beschließen wir unsere kleine Reihe mit Tipps für den Small Talk in unseren deutschsprachigen Nachbarländern. In Belgien … Moment, werden Sie jetzt einwenden, dort heißen die Landessprachen Französisch und Flämisch. Und Deutsch, sehe ich mich hinzuzufügen gezwungen. Und damit wären wir gleich beim ersten Thema für den Small Talk. |
19. Oktober 2011
Heute setzen wir unsere kleine Reihe mit Tipps für den Small Talk in unseren deutschsprachigen Nachbarländern fort: Holland … upps, damit wären wir bereits beim zweiten Fauxpas. | 12. Oktober 2011
Schweizer haben mit Österreichern eins gemeinsam: Sie fühlen sich von Deutschen bevormundet. Legendär der Fettnäpfchentritt des ehemaligen Finanzministers und vielleicht zukünftigen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück: Er bezeichnete die Schweiz als Steueroase, die auf eine schwarze Liste gehöre. Es war vor allem der rüde Ton des Deutschen, der die Schweizer in Rage versetzte: Statt Zuckerbrot zu reichen, müsse die Peitsche geschwungen werden, meinte Steinbrück und wünschte sich eine Kavallerie, welche die Eidgenossen wie weiland die US-Indianer zur Räson bringe. Heute noch plagen solche Erinnerungen die Schweizer Volksseele. |
05. Oktober 2011
„Deutsch“, lästerte der Wiener Schriftsteller Friedrich Torberg, „ist die gemeinsame Sprache, die Deutsche und Österreicher trennt.“ Tatsächlich ist die Mentalität der beiden Völker sehr unterschiedlich. Doch lassen sich im Small Talk rasch einige Themen finden, über die Sie sich mit einem Gesprächspartner aus unserem Nachbarland verständigen können. | 28. September 2011
Die Sommerferien sind zwar schon einige Zeit vorbei. Doch nutzen viele Familien die 2 schulfreien Wochen im Oktober, um noch einmal wegzufahren. Nicht selten geht die Reise über Deutschlands Grenzen hinweg. |
21. September 2011
Die Erfolgsstrategie der Small Talk-Spezialisten hierzulande ist immer die gleiche: auf den Gesprächspartner einstellen und ihn sich wohlfühlen lassen. Blicken wir einmal über Deutschlands Grenzen hinweg und lassen einen Österreicher zu Wort kommen. | 14. September 2011
Small Talk ist die Kunst, alles zu berühren und nichts zu vertiefen. So definierte das irische Dichtergenie und gesellschaftliche Enfant terrible Oscar Wilde den Zeitvertreib der unverbindlichen Konversation. Die Betonung liegt auf Zeitvertreib. |
07. September 2011
Die vielfältigsten, wenn auch nicht immer schnellsten Memorierungsmöglichkeiten bietet die visuelle Methode. Bauen Sie sich eine Eselsbrücke, um sich an Namen zu erinnern. | 31. August 2011
Was geschrieben steht, findet auch den Weg ins Hirn: Für Menschen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, ist die haptische Methode wie geschaffen. |
24. August 2011
Sind Sie eher der auditive, der haptische oder der visuelle Typ? Im ersten Fall wird es Ihnen am meisten helfen, wenn Sie sich den Namen, den Sie sich merken wollen, mehrfach laut vorsagen. | 17. August 2011
Professor Jürgen Udolph ist Deutschlands renommiertester Namensforscher. Da die Herkunft von Namen das Thema ist, das ihn am meisten interessiert, müsste er sich diese doch ganz leicht merken können. Oder nicht? |
10. August 2011
Lehrer müssen als erstes die Namen ihrer Schüler lernen. Verglichen mit dieser beruflichen Anforderung – im Durchschnitt sitzen 24 Kinder in Deutschlands Klassen – ist Ihre Aufgabe im Small Talk recht einfach. Doch trotzdem – oder gerade deshalb? – merken wir uns Namen nicht so leicht. Woran liegt das? | 3. August 2011
Von der Menschheit allgemein zum Menschen im Besonderen: So lautet das Motto des heutigen Beitrags. „Für jeden Menschen“, wusste Rhetorik-Legende Dale Carnegie, „ist sein Name das schönste und bedeutungsvollste Wort in seinem Sprachschatz.“ Geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, sich gleich mit seinem Lieblingswort in den Small Talk einzubringen. Wie Ihnen das gelingt? Ganz einfach: Fragen Sie Ihr Gegenüber, wie er – oder sie – heißt. Ein Gebot des guten Tons sollten Sie dabei noch beachten: Fragen Sie erst nach dem fremden Namen, nachdem Sie sich selbst vorgestellt haben. |
27. Juli 2011
„Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen“, war der britische Staatsmann Winston Churchill überzeugt, „solche, die sich zu Tode arbeiten, solche, die sich zu Tode sorgen und solche, die sich zu Tode langweilen.“ Man könnte noch eine vierte Klasse hinzufügen: Solche, die andere Menschen zu Tode langweilen. | 20. Juli 2011
Wie reden Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei, meinte der Schriftsteller Kurt Tucholsky. Für Ihren Small Talk wäre ein solches Szenario denkbar schlecht. Um es zu verhindern, sollten Sie ein Thema finden, zu dem jeder Beteiligte in etwa gleich viel zu sagen hat. Einen solchen gemeinsamen Nenner habe ich Ihnen im Eingangssatz bereits vorgestellt. Richtig: der Mensch! |
13. Juli 2011
Alles, was uns täglich beschäftigt, ist ein Thema für den Small Talk. So auch die Ernährung. Beim Small Talk können Sie über das sprechen, was Sie in jenem Moment tun. Essen beispielsweise, wenn Sie gerade vom Buffet zurückgekehrt sind. Gesund soll es sein und lecker schmecken, predigen die Ernährungsberater. | 6. Juli 2011
Die Themen Krankheit und Politik sollten im Small Talk mit Vorsicht angegangen werden. Kombiniert man beide, erhält man schon wieder ein kontroverses Sujet: die Gesundheitspolitik. Die eignet sich jedoch für die unverbindliche Konversation. Vor allem, wenn Sie das Thema mit einer Anekdote wie der folgenden einleiten: |
29. Juni 2011
Zu den Tabus, die stets in Verbindung mit Small Talk genannt werden, gehört auch die Politik. Schade eigentlich, denn nur über wenige andere Themen unterhalten sich die Menschen zumindest in Deutschland so gerne. Entwarnung kommt vom Deutschen Knigge-Rat, einem Kreis namhafter Umgangsformen-Experten. Dessen für Etikette zuständige Fachfrau Agnes Anna Jarosch findet: „Es gibt durchaus Situationen, in denen es erlaubt ist, über Politik zu sprechen. Etwa wenn es um das aktuelle Tagesgeschehen geht.“ | 8. Juni 2011
Leiden ist im Small Talk tabu. Vor allem, wenn es sich um Ihr eigenes handelt. Das sollte nur Angehörige und Freunde interessieren. Der Small Talk, zumal mit Fremden, widmet sich positiven Dingen. Sprechen Sie daher lieber über die Gesundheit. Krankheit kommt als Thema nur in Betracht, wenn nicht von Befindlichkeiten im Small Talk Anwender die Rede ist. |
25. Mai 2011
Was wirklich nicht in den Small Talk gehört, sind dramatische Schilderungen des eigenen Befindens, die Verbreitung von Unwahrheiten und Diskriminierungen. Bei letzteren macht es keinen Unterschied, ob die Beleidigungen Anwesenden gegenüber geäußert werden oder nicht anwesende Dritte betreffen. | 18. Mai 2011
Tabu-Themen im Small Talk sind „Krankheit, Tod, Religion, Rassenprobleme, Politik, Stammtischparolen – und vor allem: Lästereien über Anwesende!“ Diesen Satz finden Sie so oder ähnlich in fast allen üblichen Ratgebern zum Smalltalk. |
4. Mai 2011
Alles neu macht der Mai – und liefert Ihrem Small Talk jede Menge frische Themen. Es beginnt bereits mit dem Namen: ‚Wonnemonat’ wird der Mai bei uns auch genannt. Die Bezeichnung stammt aus dem 8. Jahrhundert und geht auf Karl den Großen zurück. Der fränkische König und spätere Kaiser erfreute sich der steigenden Temperaturen und der sprießenden Vegetation. Später setzte sich bei uns die lateinische Monatsbezeichnung durch: Der Mai ist nach der römischen Göttin Maia benannt. | 27. April 2011
Es gibt eine Form der Ironie, mit der Sie niemandem Schaden zufügen. Wenn Sie im Smalltalk garantiert Sympathiepunkte mit Ihrem Humor einfahren wollen, setzen Sie auf Selbstironie. Menschen, die ironisch reflektiert sind und sich selbst gerne mal durch den Kakao ziehen, ernten sogar Pluspunkte von Leuten, die ihnen vorher nicht besonders gut gesinnt waren. |
20. April 2011
Nicht jede Art von Humor wirkt im Small Talk gleich. Ironie etwa beweist Geist und Witz. Nur darf sie niemandem schaden. Ironie zieht nur bei Gesprächspartnern, die Ihnen einigermaßen wohlgesonnen sind. Sind Sie sich dessen im Gespräch (noch) nicht sicher, lassen Sie die Ironie lieber außen vor. | 13. April 2011
Humor kommt generell, Ironie und Selbstironie speziell in der gehobenen Konversation an. Es gibt auch einfachere, volkstümlerische Varianten des Humors, die Ihnen im Small Talk offenstehen. |
30. März 2011
Nicht nur die Frage, wie jemand zum Veranstaltungsort gefunden hat, ist im Small Talk von Belang. Mindestens ebenso interessant ist es, herauszufinden, wie man wieder zurückkommt. Vielleicht kann man ja ein Taxi teilen. Würde ein solches Angebot zu aufdringlich wirken, verzichten Sie lieber darauf. Erzählen Sie stattdessen eine Geschichte. | 9. März 2011
Die Frage nach der Herkunft bringt jeden Small Talk ins Rollen. Doch ergibt sich nicht immer eine Antwort, mit welcher das Gegenüber sofort etwas anfangen kann. Einmal angenommen, Sie kommen aus einem Kaff, das niemand kennt. Dann könnten Sie die Herkunftfrage natürlich mit dem Satz „Ich komme aus einem Kaff, das niemand kennt“ beantworten. |
2. März 2011
Stellen Sie sich vor, jemand fragt Sie im Verlauf eines geselligen Abends nach Ihrer Herkunft. Nehmen wir weiter an, Sie stammen aus einer Metropole im Bergischen Land. Nun könnten Sie, um ein wenig Spannung in den Small Talk zu bringen, listig antworten: "Ich stamme aus einer Metropole im Bergischen Land!" | 16. Februar 2011
Wie geht es weiter, nachdem sich beim Small Talk die Gesprächspartner gegenseitig mit Namen vorgestellt haben? Man könnte die Person gegenüber fragen, woher sie denn komme. Und sie könnte, um ein Beispiel zu geben, antworten: aus Bonn. |
8. Februar 2011
Fjodor Michailowitsch Dostojewski war nicht nur Schriftsteller. Ursprünglich hatte er Ingenieur gelernt. Sein Berufsethos sah er einmal darin, „bewusst ein Ziel anzustreben und sich auf diese Weise mit der Technik zu befassen – indem man neue Wege bahnt, wo immer sie auch hinführen mögen.“ Sein weiterer Weg führte ihn leider nicht zu beruflichem Erfolg, sondern vor ein Erschießungskommando. | 2. Februar 2011
Kommunikative Kompetenz – ein zu großes Wort für die kleine Konversation? Zugegeben, allzu anspruchsvoll sollte es im Small Talk nicht zugehen. Doch ohne Gesprächsbereitschaft kommt keine Unterhaltung in Gang. |
26. Januar 2011
Ob Sie einen gelungenen Small Talk führen, hängt nicht zuletzt von Ihrem Gesprächsverhalten ab. Beantworten Sie für sich ehrlich die folgenden sieben Fragen – und finden Sie heraus, ob Sie ein kommunikativer Typ sind. | 19. Januar 2010
Mit einem intellektuellen Gesprächspartner, das haben Sie in der Newsletter-Ausgabe vom 27. Oktober gelernt, bereden Sie das Small Talk-Thema Nummer eins in leicht abgewandelter Form: Sie diskutieren das Klima! Wie aber handhaben Sie es in der Konversation mit bodenständigeren Small Talk-Teilnehmern? |
12. Januar 2011
„Alle reden vom Wetter“, meinte einmal Bayerns Urkomiker Karl Valentin, „aber keiner unternimmt was dagegen!“ Warum auch? Dann hätte man ja nichts mehr, über das man reden könnte. | 29. Dezember 2010
Sind Sie dieses Jahr auf eine „Sylvesterparty“ eingeladen? Dann hätten Sie schon mal das erste Thema für Ihren Smalltalk: Der 31. Dezember als letztes Kalenderdatum geht zurück auf Papst Silvester I. Daher lautet die Bezeichnung für das Datum und die entsprechende Feier korrekt: Silvesterparty. |
22. Dezember 2010
Nicht jedem Zeitgenossen ist Weihnachten ein willkommenes Thema. Was tun Sie, wenn Sie es mit einem ausgesprochenen Weihnachtsmuffel zu tun haben? Erzählen Sie ihm im Smalltalk über die wenig weihnachtlichen Weihnachtsfeiern in einem unserer Nachbarländer: | 15. Dezember 2010
Advent und Weihnachten eignen sich naturgemäß als Themen für den Dezember-Smalltalk – und alles, was damit zusammenhängt: Adventskranz und Adventskalender, Weihnachtskarten und Weihnachtslieder, Weihnachtsmärkte und Weihnachtsmänner. |
8. Dezember 2010
Der Dezember ist nicht nur der Monat des Weihnachtsfests, sondern auch die große Zeit der betrieblichen Weihnachtsfeiern. Um zu verhindern, dass die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung zum Fiasko wird und hinterher Ihnen und Ihrer Familie das Fest vermiest, nehmen Sie sich folgende Ratschläge zu Herzen: | 1. Dezember 2010
Jeder, der einen anderen schlechter macht, wird es dadurch selbst, erkannte bereits der antike römische Philosoph Seneca. Doch wenn Sie selbst sich im Small Talk mit Tratschereien zurückhalten, heißt das noch lange nicht, dass andere dies auch tun. |
24. November 2010
Lästern ist beliebt: In zwei von drei Gesprächen werden einer Untersuchung britischer Sozialwissenschaftler vom Social Issues Research Centre in Oxford Gerüchte verbreitet. Der fröhliche Klatsch hebt die Stimmung aller Beteiligten – solange niemand selbst im Mittelpunkt des Geredes steht. | 17. November 2010
„Wer sich allein langweilt“, stellte der britische Schauspieler und Gandhi-Darsteller Ben Kingsley einmal fest, „ist auch zu zweit nicht sehr unterhaltend.“ Warum aber gehen Personen, die Partys anöden, in schöner Regelmäßigkeit auf solche Veranstaltungen? Zum einen, weil es zu Hause vermutlich noch öder wäre. Zum anderen wollen sie in ihrer Haltung bestätigt werden, dass sie mal wieder nichts verpasst haben. |
10. November 2010
Besserwisser sollte man in ihrem Zustand belassen, auch und gerade beim Small Talk. Was aber tun Sie, falls ein Besserwisser seinem eigenen Anspruch nicht gerecht wird und einen schlimmen Bock schießt? Am besten, Sie helfen ihm bei einem solchen Lapsus diskret aus der Patsche. Verkneifen Sie sich Belehrungen und spitze Bemerkungen, da diese das Ego Ihres Gegenübers verletzen. | 3. November 2010
Intellektuelle entpuppen sich beim Small Talk – das haben Sie in den letzten Ausgabe erfahren – als überraschend umgänglich: Sie wollen die Messlatte an die ungezwungene Konversation nicht allzu hoch hängen. Etwas anders verhält es sich mit Besserwissern. Diese Spezies Small Talk-Partner ist zu recht gefürchtet. Wie reagieren Sie, wenn Sie es im Gespräch mit einem ausgesprochenen oberlehrerhaften Gegenüber zu tun haben? |
27. Oktober 2010
Wie behandeln Sie mit einem tiefsinnigen Gesprächspartner das Small Talk-Thema Nummer eins? Gespräche über das Wetter passen unter jede intellektuelle Messlatte. Das heißt aber nicht, dass Sie dem Wetter-Thema aus dem Weg gehen müssen – auch nicht in der gehobenen Konversation. | 20. Oktober 2010
Nicht nur auf den Gesprächsinhalt, auch auf den Konversationsstil kommt es an. Gewiss wird Ihr Gegenüber im Small Talk auf Ihre Sprache achten. Die sollte weder zu hochgestochen noch zu flapsig sein. Befolgen Sie diese Hinweise: |
13. Oktober 2010
Viele Deutsche tun sich beim Small Talk schwerer als beispielsweise Briten oder Amerikaner. Hierzulande herrscht die Angst vor, das, was gesagt wird, sei zu flach. Und man fürchtet sich vor Floskeln. Machen Sie es sich selbst nicht zu kompliziert! Ein Small Talk ist ein informelles Gespräch, das auch die Gesprächspartner entsprechend locker angehen sollten. Selbst ein intellektueller Typ möchte nicht, dass der Small Talk in einen wissenschaftlichen Diskurs ausartet. | 6. Oktober 2010
Einmal kam ein berüchtigter Schwätzer zu Sokrates und wünschte, von ihm unterrichtet zu werden. Der Meister willigte ein – gegen doppeltes Honorar. „Aber warum?“ kam der Einwand. „Weil ich dir sowohl die Kunst des Sprechens als auch die des Schweigens beibringen muss!“ Machen Sie sich daher für Ihren Small Talk eines klar: Reden ist nur die eine Hälfte der Kommunikation, Schweigen – verbunden mit Zuhören – die andere. |
15. September 2010
„Wie sprechen Menschen mit Menschen?“, fragte der Schriftsteller Kurt Tucholsky, und gab selbst eine recht skeptische Antwort: „Aneinander vorbei!“ Wie können Sie verhindern, dass Ihnen Ähnliches beim nächsten Small Talk passiert? Können Sie sich vielleicht schon im Vorfeld auf mögliche Gesprächspartner einstellen? | 8. September 2010
„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft“, hat der französische Philosoph Jean-Paul Sartre einmal gesagt. Ein Small Talk verkompliziert sich durch die Anwesenheit des Gesprächspartners. |
1. September 2010
„Den Chinesen und den Schwaben gemeinsam ist die Sitte, nichts übrigzulassen“: Dieses Zitat des früheren Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel war auf das Essen gemünzt. Es birgt ebenfalls ein gutes Rezept für die lockere Konversation: Smalltalk basiert auf Gemeinsamkeiten. Sind die einmal herausgearbeitet, läuft das Gespräch. Demzufolge müssten sich Chinesen und Schwaben bereits vor dem Dessert prima verstehen. | 18. August 2010
Der die das, wer wie was, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm: Die Eingangszeilen aus dem Sesamstraßenlied lassen sich auch auf den Small Talk übertragen: Wer nicht fragt, steht bald dumm da. Doch Vorsicht! Nicht alle Fragen eignen sich für den Small Talk. |
11. August 2010
Haben Sie im Smalltalk bereits einen Anker geworfen, gilt es nun, am Thema dranzubleiben und das Gespräch ein wenig zu vertiefen. Hier empfiehlt sich eine weitere Methode: das Bilden von Assoziationsketten. Das können Sie üben. Bleiben wir beim Ortsnamen-Beispiel der letzten Woche: | 4. August 2010
Einsilbigkeit ist nicht die beste Grundlage für einen Small Talk. Werden Sie von Ihrem Gesprächspartner etwas gefragt, sollte Ihre Antwort Ihrem Gegenüber die Möglichkeit bieten, ein- beziehungsweise nachzuhaken. Um ein Beispiel zu geben: Stellen Sie sich vor, Sie werden gefragt, woher Sie kommen. Hier sind einige Varianten, die Anker-Methode elegant und kommunikationsfördernd anzuwenden: |
28. Juli 2010
Die meisten Deutschen tun sich beim Small Talk schwerer als beispielsweise Briten oder Amerikaner, sagt Professor Klaus P. Schneider. Als Sprachwissenschaftler erforscht er am Englischen Seminar der Universität Bonn den Small Talk. Deutsche, so hat Schneider festgestellt, sind eher selbst- als partnerbezogen. Viele haben Angst, das, was sie sagen, würde als zu flach eingestuft. Und sie fürchten sich vor Floskeln. Machen Sie es sich selbst nicht zu kompliziert, rät Schneider: | 21. Juli 2010
Frage: Was hört der Mensch am liebsten? Antwort: Seinen eigenen Namen! Um den im Smalltalk mit einem Unbekanten herauszufinden, müssen Sie Ihr Gegenüber natürlich danach fragen. Mit der Antwort haben Sie sogleich einen guten Anknüpfungspunkt gefunden, von dem aus Sie das Gespräch fortspinnen können. |
14. Juli 2010
Heute vor 111 Jahren wurde Ernest Hemingway geboren. Der Literaturnobelpreisträger hatte an seine Jugend gute Erinnerungen: „Zwei Jahre braucht der Mensch, um das Sprechen, ein Leben lang, um das Schweigen zu lernen.“ Hemingways Vorgabe ist nicht die schlechteste für einen funktionierenden Smalltalk. Der besteht nicht nur aus Sprechen. Mindestens ebensoviel Zeit sollten Sie für das Zuhören veranschlagen. | 7. Juli 2010
Heute vor 25 Jahren gewann ein Siebzehnjähriger das bedeutendste Tennisturnier der Welt. Er war nicht gesetzt, sein Name nur Eingeweihten ein Begriff und er selber der erste Deutsche, der in Wimbledon siegte. Die Erwähnung Boris Beckers steht inzwischen jedem Smalltalk gut zu Gesicht. Und eine runde Jahreszahl ist der ideale Aufhänger, um von einem solchen Schmuckstück Gebrauch zu machen. Doch nicht immer gibt die Geschichte ein derart markantes und rundes Datum her. |
30. Juni 2010
Zum Small Talk gehören immer zwei. Selbstgespräche können Sie auch zu Hause führen. Auf privaten Partys oder bei gesellschaftlichen Anlässen müsen Sie sich bemühen, sich auf Ihren jeweiligen Gesprächspartner einzustellen. Ihr Ziel sollte sein, dass sich ihr Gegenüber wohlfühlt und die lockere Konversation mit Ihnen genießt. 4 Schritte helfen Ihnen bei Ihrem Vorhaben: | 23. Juni 2010
Regen lässt das Gras wachsen, Wein das Gespräch. Sagt man in Schweden. Vielleicht sind sie im Hohen Norden, wo Alkohol sehr teuer ist, deshalb so einsilbig. Wer locker und amüsant konversieren will, sollte jedoch auch ohne vorherigen Alkoholgenuss bereit sein, sich auf ein Gespräch einzulassen. Dabei müssen Sie sich weder Mut antrinken noch besonders witzig oder originell sein. Ein erfolgreicher Small Talk bedarf in erster Linie dieser Voraussetzungen: |
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