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Als Sekretärin müssen Sie eine Alleskönnerin sein:
- Korrespondenz: Wie bauen Sie einen perfekten Geschäftsbrief nach DIN 5008 auf, und wie formulieren Sie selbst schwierigste Briefe stilvoll?
- Umgangsformen: Fettnäpfchen gibt es überall – lassen Sie aber Ihren Chef (und sich selbst) nicht hineintappen. Gerade im Umgang mit Gästen, bei der Besucherbetreuung oder zu Tisch gibt es Sekretärinnen-Regeln, die Sie wissen müssen – ohne die Sie heutzutage nicht mehr auskommen.
- Büroorganisation: Auch wenn Sie das in Ihrer Ausbildung gelernt haben, so stehen Sie in der Praxis doch immer wieder vor neuen Herausforderungen – besonders wenn Ihr Chef etwas chaotisch ist.
- Anreden und Titel: Niemand hat im Kopf, wie man z. B. einen Kurator einer Universität, einen Landesgerichtsrat oder den Prälat korrekt anschreibt. Hier brauchen Sie aktuelles Wissen.
- und vieles mehr ...
Gut, wenn Sie Ihre Informationen nicht mühsam aus dem Internet, aus irgendwelchen halboffiziellen Seiten oder aus verschiedenen anderen Quellen zusammensuchen müssen, sondern ein einziges Referenz-Handbuch als ständigen Ratgeber haben. Ein speziell für Sekretärinnen entwickeltes Werk, bei dem Sie sicher sein können, dass alles stimmt und es die neuesten Regeln enthält.
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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 8. November 2007 doch dieses Thema:
Der Präsident im Rollstuhl
Franklin Delano Roosevelt wurde viermal zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Das ist Rekord. Vermutlich einer für die Ewigkeit, denn einem US-Präsidenten stehen seit 1951 laut Verfassung (siehe unseren Newsletter vom 30. Januar) nur zwei Amtszeiten zu. Im Zweiten Weltkrieg wurde eine Ausnahme gemacht; in diese Zeit fielen die Wahlen von 1940 und 1944. Der schwierigste Urnengang für den Demokraten Roosevelt war aber der von 1936:
Vier von fünf amerikanischen Zeitungen unterstützten den republikanischen Gegenkandidaten Alfred Landon. Sie warfen Roosevelt vor, mit seiner Politik des New Deal dem Staat zu viel Einfluss auf die Wirtschaft zu gewähren – und rückten ihn sogar in die Nähe des Kommunismus. Mit solchem Unsinn tat die konservative Presse Roosevelt womöglich noch einen Gefallen. Er siegte in allen Staaten außer Maine und Vermont und gewann in Senat und Repräsentantenhaus jeweils eine komfortable Dreiviertelmehrheit.
Seine erste Wahl gewann Roosevelt heute vor 75 Jahren. Es war die Zeit der großen wirtschaftlichen Depression, aus der er sein Land schließlich mit dem New Deal (auch dazu mehr im Newsletter vom 30. Januar) wieder herausführte. Vor Franklin Delano gab es übrigens schon einmal einen US-Präsidenten namens Roosevelt: Der wurde Theodore gerufen und regierte von 1901 bis 1909. Allerdings war er Republikaner.
Franklin Delano Roosevelt starb ein halbes Jahr nach seiner letzten Wiederwahl an einem Gehirnschlag. Seit seinem 39. Lebensjahr hatte er an einer rätselhaften Krankheit gelitten, die ihn zeitweise lähmte und nur noch mit Krücken oder per Rollstuhl fortbewegen ließ. Zunächst ging man davon aus, dass es sich um Polio handelte. Vermutlich war es das Guillain-Barré-Syndrom, eine Entzündung der Nerven des zentralen Rückenmarks. Franklin Delano Roosevelt wurde nur 62 Jahre alt, aber er war ein großer Präsident.
Vielleicht sogar der größte, denn ihm verdanken die USA den Aufstieg zur Weltmacht.
Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen
Ihr
Ralf Höller
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