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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 21. Januar 2011 doch dieses Thema:
Fast tödliche Vögel der Seele

„Ein jeder Engel ist schrecklich“, heißt es in dem Gedicht, das Rainer Maria Rilke heute vor 99 Jahren an Marie von Thurn und Taxis-Hohenlohe schickte. Es war die erste von zehn Elegien, die zu erstellen der Dichter ein volles Jahrzehnt benötigte. Erst am 22. Februar 1922 vollendete er die letzte.

Zu Ehren seiner Gastgeberin – die Gräfin ließ ihn in ihrem Feriendomizil nördlich von Triest wohnen – betitelte Rilke seinen Zyklus Duineser Elegien. Der malerisch auf den Felsen der Adria-Steilküste thronende Landsitz inspirierte den 1875 in Prag Geborenen zur wohl formvollendetsten Lyrik, die im 20. Jahrhundert einer deutsch schreibenden Feder entsprang. Nicht so klar ist, was Rilke inhaltlich bezwecken wollte. Allein vom Autor selbst stammen viele Deutungsversuche. Einer davon lautet: „Das Leben selbst – und wir kennen nichts außer ihm – ist es nicht furchtbar?

Doch Rilke wäre nicht Rilke, hätte er nicht einen eleganten Zusatz angefügt: “Wer nicht der Fürchterlichkeit des Lebens irgendwann (…) zustimmt, ja ihr zujubelt, der nimmt die unsäglichen Vollmächte unseres Daseins nie in Besitz, der geht am Rande hin, der wird (…) weder ein Lebendiger noch ein Toter gewesen sein.“ Die unsichtbare Welt, war sich der Dichter im Zeitalter der Psychoanalyse mit profaneren Zeitgenossen wie Sigmund Freud einig, bedeutete Rilke mehr als die oberflächliche Existenz, welche von ihm weniger tief empfunden wurde.

„Jeder Engel ist schrecklich“, beginnt auch die zweite Duineser Elegie, um fortzufahren: „Und dennoch, weh mir, ansing ich euch, fast tödliche Vögel der Seele, wissend um euch.“

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
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