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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 1. April 2011 doch dieses Thema:
Finnen und Briten fürchten jetzt schon den nächsten Sommer

Nebel und Nieselregen sind unsere ersten Gedanken, wenn vom Londoner Winter die Rede ist. Das Bild einer ganz in grau gehüllten Themsemetropole entsteht in unseren Köpfen, und wir empfinden nur deshalb kein Mitleid mit ihren Bewohnern, weil sie wegen ihrer Spleenigkeit ohnehin nicht wetterfühlig sind.

Doch da liegen wir falsch, sagt uns das renommierte British Medical Journal und weist auf die wirklichen Gefahren hin, die auf unsere westlichen Nachbarn lauern. Was sind schon Nebel und Regen verglichen mit der sommerlichen Hitze, die alljährlich ihren Tribut fordert und kräftig unter dem Inselvolk aufräumt! Wir sollten Abschied nehmen von gängigen Klischees (dem Vorbild britischer Boulevardzeitungen folgend, die ihre Leitartikel längst nicht mehr mit einem but we won the war abschließen) und realitätsnäheren Bildern Platz einräumen.

London im Sommer müssen wir uns etwa so vorstellen: Bangen Blickes starren vor allem die über 65-Jährigen ab Ende Juni auf die Quecksilbersäule: Übersteigt die Lufttemperatur die Grenze von 72,14 Grad Fahrenheit, müssen sie umgehend Vorsichtsmaßnahmen einleiten: 72,14 Grad Fahrenheit sind der kritische Wert; ab dieser Temperatur ist in der Inselhauptstadt mit den ersten Hitzetoten zu rechnen. Luftfeuchtigkeit und Windaktivität, so haben Forscher vom Queen Mary and Westfield College der Universität London herausgefunden, haben keinen Einfluss auf das körperliche Befinden. Allein die Außentemperatur ist verantwortlich, deshalb sprechen die Mediziner in diesem Zusammenhang von Hitzetoten.

Darüber können die Griechen nur lachen. Auch sie wurden im Rahmen einer europäischen Studie über den Treibhauseffekt untersucht, und sie erwiesen sich als wesentlich hitzeresistenter als ihre nördlichen EU-Partner. 72,14 Grad Fahrenheit, für Briten eine ernst zu nehmende Bedrohung, bedeuten für Athener wahre Wohlfühltemperaturen. 72,14 Grad Fahrenheit sind gerade einmal 22,3 Grad Celsius. In Griechenland bedarf es mindestens weiterer vier Grad auf der Messskala, bis sich erste Anzeichen einer Hitzeanfälligkeit bemerkbar machen. Doch das hilft den Briten wenig. Den wegen ihrer Unterkühltheit oft bewunderten, unter der Hitze aber scheinbar weich werdenden Insulanern drängt sich die Frage auf, ob angesichts des weltweiten Treibhauseffekts Grund zur Panik besteht.

Keep cool, wiegeln die Forscher ab. Zwar sei durch die globale Erwärmung generell mit höheren Sommertemperaturen als in der Vergangenheit zu rechnen, doch übersteige in Europa die Zahl der Kältetoten die der Hitzeopfer bei weitem. Aufgrund der zu erhoffenden milden Winter werde daher die allgemeine Lebenserwartung der Briten in den nächsten Jahrzehnten sogar steigen. Noch einen weiteren Trost haben die Wissenschaftler für ihre gebeutelten Landsleute bereit: In Nordfinnland fordert die Sommerhitze bereits ab 17,3 Grad Celsius die ersten Opfer. Dabei sind die Finnen nicht gerade als Weichlinge verschrien. Berühmt ist ihr Kampfgeist, Sisu in der Sprache der Einheimischen. Beflügelt vom Sisu konnten sie sich im Zweiten Weltkrieg Stalins Rote Armee vom Leib halten.

Solche Zeiten sind längst passé, und die Finnen, gleich den Briten, scheinen auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Der Krieg gegen die Sowjetunion fand vor sieben Jahrzehnten statt: 1939/40. Im Winter.

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
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