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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 30. Mai 2011 doch dieses Thema:
Triest mit allen Sinnen

Der schönste Weg, sich Triest zu nähern, beginnt mit einer Fahrt auf der ehemaligen Südbahn. Die Eisenbahnstrecke verbindet bis heute Wien mit dem Adriahafen. In dem kleinen Ort Kreplje steigt der (oder die) Reisende aus und geht zu Fuß weiter.

Durch hügeliges Karstland, immer entlang der Straße, denn die ist kaum befahren. Dem Wandelnden öffnet sich die slowenisch-italienische Grenze, bald gelangt er in das Städtchen Villa Opicina. Dort wartet eine Uralt-Straßenbahn. Das Relikt aus dem vorvergangenen Jahrhundert hat seitdem keine baulichen Veränderungen mehr erfahren. Im Schneckentempo kriecht es von den Höhen des Karst die steilen Hänge hinunter bis fast zum Meer.

Dass Langsamkeit so schön sein kann! Wenn die Bahn an der Piazza Oberdan, mitten im Triestiner Stadtzentrum, ihre Endhaltestelle erreicht hat, steigen nur die ganz Eiligen aus. Alle übrigen Passagiere würden die atemberaubende Panoramafahrt am liebsten auf der Stelle nochmal antreten. Wem der erste Teil der Reise zu beschwerlich ist, kann auch mit dem Auto nach Villa Opicina fahren und dies in der Nähe des Straßenbahndepots abstellen. So lassen sich spätere Parkproblem in der 200.000 Einwohner-Stadt vermeiden. Bis 1918 war sie größter Überseehafen der k.u.k. Monarchie. Zugleich stellte Triest d i e Metropole der Slowenen dar.

Lange Zeit empfand das kleine Volk aus den nördlich gelegenen Bergen seine Hauptstadt Ljubljana gegenüber der mondänen Hafenstadt (siehe auch unseren Newsletter vom 13. Januar 2011 – „James Joyces wahre Heimat“) als eher provinziell. Das hat sich inzwischen geändert. Auch blieb der Wechsel der Staatsangehörigkeit nicht ohne Einfluss auf die Bevölkerung: Triest ist eine sehr italienische Stadt geworden. Doch erinnert die Architektur nach wie vor stark an die österreichischen, ungarischen, slowenischen, kroatischen und deutschen Wurzeln. Desgleichen die Küche: Hier kommen die Einflüsse durch die vielen Seefahrer aus unterschiedlichen Nationen hinzu. „In dieser Stadt ist Europa zu Hause, und es wäre unsinnig anzunehmen, dass sich dies nicht auch in den Kochtöpfen wiederfinden würde“, heißt es in einem jetzt neu erschienenen kombinierten Kultur- und Kulinarikführer.

„Einwanderer aus aller Herren Länder haben ihre Rezepte mitgebracht, die auch heute die Speisekarten dominieren.“ Das etwas andere Reisekompendium verfasst haben Krimiautor Veit Heinichen – er ist Erfinder von Kommissar Proteo Laurenti, der rund um den Hafen seine Fälle löst – und Ami Scabar, eine Triestiner Spitzenköchin. Beide führen ihren Lesern die an fast jeder Ecke der Stadt erlebbaren sinnlichen Genüsse nicht nur vor Augen. Auch vor Mund und Nase. Und wer die Atmosphäre daheim in der Küche rekonstruieren möchte, findet in dem Buch die entsprechenden Rezepte.

Sehr zu empfehlen: Veit Heinichen/Ami Scabar, Stadt der Winde. Sanssouci im Carl Hanser Verlag, Neuausgabe München 2011.

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
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