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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 17. April 2012 doch dieses Thema:
Als selbst beste Beziehungen nicht mehr halfen

Den kürzesten Seeweg nach Indien zu finden - mit dieser Idee war Christoph Kolumbus bereits am portugiesische Königshof schwanger gegangen. Wie wäre es, dachte der immer wieder Vertröstete, mit dem spanischen?

Ein Franziskanerkloster im grenznahen Palos de la Frontera war seine erste Station. Zunächst erwies es sich als äußerst praktisch, dass der Kapitän seinen halbverwaisten Sohn Diego dort abgeben konnte. Ein wissenschaftlich interessierter Mönch kannte zudem einen Herzog, der wiederum Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon kannte.

Im Mai 1486 wurde Kolumbus tatsächlich am Hof in Córdoba empfangen. Vor allem die gebildete Isabella war interessiert, doch sprachen finanzielle Gründe gegen einen sofortigen Aufbruch zu neuen Ufern. Kolumbus blieb in Spanien.

Jahre vergingen seit dem ersten vielversprechenden Treffen. Jahre, in denen der verhinderte Seefahrer dem Königspaar, das in ständig wechselnden Residenzstädten Hof hielt, in der Hoffnung auf eine weitere Audienz hinterher zockelte. Selbst ein unverbesserlicher Optimist konnte darin keinen Fortschritt entdecken.

Kolumbus versuchte es erneut in Portugal. Zeitgleich mit seinem Eintreffen kam Bartolomeu Dias gerade erfolgreich aus Afrika zurück, wo er das Kap der guten Hoffnung umsegelt hatte. Für die Portugiesen war eine westliche Route nach Indien endgültig kein Thema mehr.

Also wieder nach Spanien! Dort angekommen, erteilte ihm die königliche Expertenkommission - auch sie hatte von Dias' Leistung gehört - eine Absage. Kolumbus trug sich schon mit dem Gedanken, es einmal am französischen Hof zu versuchen, als sich das andalusische Kloster, in dem sein Sohn aufwuchs, unerwartet meldete. Der freundliche Mönch hatte nochmal seine Beziehungen spielen lassen und eine weitere Audienz bei Isabella erwirkt.

Doch auch die lief alles andere als gewünscht. Gegen Abend trottete ein niedergeschlagener Kolumbus von dannen. Selbst sein Maultier war in Depressionen versunken. Plötzlich wurde er aufgehalten. Ein Bote war in wildem Galopp hinterher geprescht: Kolumbus solle noch einmal zurückkommen.

Diesmal hatte Luis de Santángel sich für Kolumbus verwendet: Der traurige Anblick des Abreisenden hatte den Schatzmeister Ihrer Majestät gerührt. Tatsächlich gelang es, die Königin umzustimmen und auch das Plazet des Gatten zu erhalten.

Am 17. April 1492, heute vor 520 Jahren, wurde schließlich ein Vertrag unterzeichnet. Darin hieß es unter anderem: „Cristóbal Colón erhält das Recht, von allen Perlen, Edelsteinen, Gold, Silber, Spezereien sowie allen anderen Kauf- und Handelswaren, die in seinem Bereich gefunden, gebrochen, gehandelt oder gewonnen werden, nach Abzug der Kosten ein Zehntel für sich zu behalten.“

Die zu erwartenden Gewinne waren für die Krone so groß wie das Risiko gering. Schließlich stachen 3Schiffe unter Kolumbus' Befehl in See. Der Kapitän musste sie für die Fahrt pachten und sich dafür tief verschulden. Hätte Kolumbus gewusst, wie viele Enttäuschungen (siehe unseren Newsletter vom 19 Mai 2006: Vor 500 Jahren starb Christoph Kolumbus) noch auf ihn warteten, wäre er wohl in Spanien geblieben.

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
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