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Nutzen Sie für Ihren Small Talk am 21. Februar 2013 doch dieses Thema:
Ein Gespenst geht um in Europa

„Ein Gespenst geht um in Europa“: Mit diesen Worten begann eine Schrift, die nicht nur auf dem alten Kontinent - nach der Bibel vielleicht - mehr Aufmerksamkeit als alles bis dahin Publizierte erlangen sollte.

Um was für ein Gespenst es sich handelte, wurde im zweiten Halbsatz erläutert: das Gespenst des Kommunismus. Heute vor 165 Jahren erschien das Manifest der Kommunistischen Partei in London. Daran mitgewirkt hatten, wie es im Vorwort hieß, „Kommunisten der verschiedensten Nationalitäten“, damit es „in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämischer und dänischer Sprache veröffentlicht wird.“

Die beiden Autoren - der in Trier geborene Philosoph Karl Marx und der Wuppertaler Fabrikantensohn Friedrich Engels - waren zuvor ins Exil auf die britische Insel geflüchtet, wo sie sich im Jahr der bürgerlichen Revolutionen, die überall in Europa ausbrachen und deren Teilnehmer von den reaktionären Regierungen brutal verfolgt wurden, einigermaßen sicher fühlten.

„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft“, heißt es im Kommunistischen Manifest, „ist die Geschichte von Klassenkämpfen: Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte“ führten einen Kampf gegeneinander aus, „der jedes Mal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.“

Das Verdienst der momentan herrschenden Klasse, der Bourgeoisie, sei die Zerstörung aller „feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse.“ Die modernen Kapitalisten hätten die Proletarier in ein Lohnverhältnis gezwängt, in dem sie ihre Arbeitskraft verkaufen, um vom erhaltenen Lohn leben zu können. In einem solchen Lohnverhältnis würden die Arbeiter von ihrer Arbeit, vom Produkt ihrer Arbeit, von den Produktionsmitteln und von ihren Arbeitskollegen entfremdet.

Doch auch die Kapitalisten hatten sich Marx und Engels zufolge in eine Abhängigkeit begeben: diejenige von den Märkten. Um auf einem immer umkämpfteren Markt zu bestehen, seinen sie gezwungen, immer billiger zu produzieren.

Die Folge: ein unaufhaltsames Sinken der Profitrate und eine Konzentration des Kapitals in den Händen einiger weniger Kapitalisten. Diese hätten außerdem erkannt, dass sie noch mehr verdienen, wenn sie nicht die Produktionsmittel, sondern das Geld mit seinen Zinsen abschöpfen. Erst indem sich die Arbeiter organisieren, sagt das Kommunistische Manifest voraus, gelinge es ihnen, die Produktionsmittel wieder in ihre Hände zu bekommen.

Das Proletariat werde als herrschende Klasse schließlich den Staat übernehmen - so lange, bis dieser, nachdem sämtliche Klassenunterschiede aufgehoben worden sind, abstirbt und alle Menschen als Freie in einer freien Gesellschaft leben.

Nun, von einer wirklichen Freiheit sind wir auch 160 Jahre nach Erscheinen des Kommunistischen Manifests noch ein Stück weit entfernt. Aber die Marx'sche Prophezeiung, das mit zinsbringendem Kapital und Finanzspekulationen mehr Geld verdient wird als mit industrieller Produktion (und sämtlicher daraus resultierenden Dienstleistungen) und dadurch eine Krise nach der anderen entsteht, ist nicht von der Hand zu weisen.

Nur hat der Kapitalismus - oder sind es die Regierungen, die ihn unterstützen? - bislang auf jede Krise eine Antwort gefunden.

Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen

Ihr

Ralf Höller
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