Small Talk mit Nichtdeutschen – wie Sie Fettnäpfchen vermeiden
Für Deutsche ist ihr Einkommen in der lockeren Unterhaltung tabu, US-Amerikaner fragen Sie möglicherweise offen danach. Dafür sprechen Sie mit Letzteren besser nicht über Politik, bei Franzosen wiederum doch. Religiöse Überzeugungen thematisieren Sie mit den Nachbarn auf der anderen Rheinseite aber besser nicht, ein Buddhist oder ein Moslem wiederum weiht Sie mit Sicherheit gern in seine religiösen Gebräuche ein.
Prinzipiell kann sich also jedes Thema in irgendeinem Umfeld als Fettnapf herausstellen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich vor Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturräumen über „Dos and Don'ts“ informieren.
- Lesen Sie sich in die Geschichte der Zielkultur ein. So können Sie politische und kulturelle Tabus umgehen und gezielt die Themen ansprechen, die mit Stolz besprochen werden:
- Informieren Sie sich über die Landschaften und Sehenswürdigkeiten des Landes! Ihre Vorbereitung wird als ehrliches Interesse und somit als Zeichen Ihrer Wertschätzung gedeutet.
- Machen Sie sich (wieder) fit in deutscher Geschichte und Kultur. Ihr Gegenüber hat in seinem Land möglicherweise einiges darüber gehört. Es wäre peinlich, wenn er mehr über Goethe und Mozart gelernt hätte als Sie hier vor Ort.
- Lassen Sie sich von Kollegen, Geschäftspartnern und Bekannten berichten, wo sie mit welchen Themen und Gesprächsstrategien gut vorwärts gekommen sind und womit sie Schiffbruch erlitten haben. Lernen Sie aus den Erfolgen und Fehlern der anderen.
- Verhalten Sie sich generell rücksichtsvoll und zuvorkommend. Dann verzeiht man Ihnen auch kleine Fauxpas.
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